"Stillen und essen"

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Tiana (Profil) schrieb am 04.12.2018 11:09

Stillen und essen

Ich brauche Mal wieder Rat. Komme gerade vom Kinderarzt, der nun schon der 3. War der mich fragt " essen sie auch genug"
Hintergrund mein Baby 12 Wochen nimmt nicht gut zu. In den letzten 5 Wochen nur 400g. Die Hebamme und Stillberaterin sagt die Menge an essen das ich esse hängt nicht mit der Milchmenge zusammen. Ich selbst habe aber auch den Eindruck wenn ich sehr viel esse, habe ich deutlich mehr Milch. Sehr viel bedeutet aber auch dass ich immer weiter zunehme. Dabei esse ich nicht so viel süsskram sondern meist einen Teller !ehr vom Mittagessen eine Zwischenmahlzeit mehr ect.
Mich irritiert dass landläufig die Meinung besteht genug essen hängt mit der Milchmenge zusammen. Aber die Stillberaterin das nicht so sieht. Wie erlebt ihr das bei euch? Müsstet ihr mehr essen um genug Milch zu haben?

Danke

Antworten

Fanthagiro (Profil) schrieb am 04.12.2018 11:23

Essen hatte bei mir keinen Einfluss.

Aber trinken! Vielleicht einfach mal etwas mehr trinken zum Essen.

Möwe (Profil) schrieb am 04.12.2018 11:41

Das hört sich für mich so an, als würdest du dich beim Essen begrenzen wollen um dein Gewicht zu halten. Hab ich das richtig verstanden? Wie bist du denn gebaut? Bist du normalgewichtig?

Ich hatte nie das Problem mit zu wenig Milch. Und meine Kinder hatten auch immer ein gutes Gewicht.
Allerdings muss ich sagen, dass ich mich in der Stillzeit beim Essen fast nicht eingeschränkt habe. Ich esse bis ich satt bin. Und das ist durchaus mehr, als bei jemandem, der nicht stillt.
Das Problem bei der Sache ist, dass ich in der Stillzeit irgendwie kein richtiges Sättigungsgefühl habe. Da muss ich mich dann manchmal schon beherrschen und in mich reinhorchen, ob ich wirklich noch was brauche.
Ein richtiges Gewichtsproblem habe ich dadurch nicht. Vermutlich ist es doch aber nicht unnormal, dass der Köroer sich Reserven schafft, falls es keine gibt.
Ich wiege im Moment etwas mehr als vor den Kindern. Darum kümmer ich mich dann nach dem Abstillen des vierten und (geplant) letzten Kindes.
Ist das mehr an Gewicht für dich ein Problem?

Marlis (Profil) schrieb am 04.12.2018 12:38

Wie bist du denn gebaut? Bist du normalgewichtig?



ja, das wollte ich auch fragen. Hast du denn deine Tage auch schon wieder? Da, hatte ich meist die ersten 2 Tage und 1 Tag vorher etwas weniger Milch. Wobei ich im Allgemeinen eher Milch für 3 hatte, mindestens ;-)

Ich hab bei Kind 1 ca. nach 1 Jahr wieder mein Gewicht, hatte 16kg zugenommen, Kind kam zu früh, war dementsprechend leicht. Meine Regel kam nach knapp 3 Monaten wieder. Bei Kind 2, bin ich schon viel runder in die SS gegangen (hab allgemein gute Rundungen ;-)), hab 8 kg zugenommen, die waren ganz flott wieder weg, kurz nach der Geburt, Kindlein war schwer. Die rote Zora kam nach 5 Monaten wieder.
Ich hab in beiden Stillzeiten "gefressen" wie blöd, auch Durst hatte ich ständig. Wahrscheinlich hab ich auch deshalb eher langsam wieder abgenommen, aber ich hab echt Unmengen vertilgt, vor allem auf Mandeln und Nüsse war ich megascharf, eigentlich auf alles ;-) viel Käse, ...
Meine Kinder waren fett, bei Kind 2 wurde mir immer unterstellt, ich bräuchte jetzt ja nicht mehr stündlich stillen, auch nachts nicht mehr, lol, war nie der Fall, bzw. nachts (meist) nur 1x.
Wenn du allgemein recht schlank bist, ich denke, dann ist das ähnlich wie mit den Tagen, der Körper reduziert dann solche Ausscheidungen.
Hast du immer vollgestillt? Auch kein Schnulli?

LG, Marlis

munkes (Profil) schrieb am 04.12.2018 12:41

Ich denke, wenn du im Normalbereich bist mit Gewicht und ein wenig Reserve hast, ist es egal wie viel du wiegst.
Ich hab gegessen ohne Ende und hatte auch Milch ohne Ende. Aber das hing bestimmt nicht zusammen.
Ich hatte immer nur dann Probleme mit der Milchmenge, wenn ich Stress hatte. Dann so richtig krass. Beispielsweise am Tag der Hochzeit oder vor wichtigen Terminen. Da hilft nur alles scheißegal Drumherum, ab ins Bett und nackig stillen.
Ansonsten, wenn es nicht anders geht würde ich zufüttern. Das nimmt Stress raus ...

munkes (Profil) schrieb am 04.12.2018 12:43

Ich denke, wenn du im Normalbereich bist mit Gewicht und ein wenig Reserve hast, ist es egal wie viel du wiegst.

Nicht wiegst sondern isst!!!!

dorle (Profil) schrieb am 04.12.2018 14:20

hier auch meine Tips wie oben schon:
- auf jeden Fall viel trinken - mindestens 3 liter
- wie bei munkes war es oft Stress der das stillen negativ beeinflusst hat und das nackig stillen hilft da viel

ich denke auch, das das richtig ist: solange man Reserven hat, kann man auch gut stillen, natürlich kann der Körper aus frischen Zutaten (eben erst gegessen) schneller Milch produzieren als wenn er erst Hüftspeck mühsam
mit der Spitzhacke abbauen muss
- also: hochkalorisch essen !

ich selber habe nach 3 Monaten noch nicht abgenommen aber nach 6 Monaten hatte ich nach dem 2. Kind wieder Kleiderröße 39/40 und sah echht schick aus

später brauchen die Kids noch mehr Nährstoffe und du kannst das mit der Figur gut steuern je nachdem wie lange du stillst.
Friss dir mal über weihnachten ruhig was an ! (Bin voll neidisch und würde dir gerne paar "Bauchkalorien" rüberschieben *lach*)

Tiana (Profil) schrieb am 04.12.2018 14:44

Ich war normalgewichtig vor der ss. Jetzt bin ich bischen drüber aber völlig im Rahmen. Ich will auch nicht zwingend abnehmen. Ich müsste mich aber leider zum Essen zwingen wenn es mehr sein muss als das oben beschriebene. Bin also damit nicht glücklich. Und Frage mich ob es was bringt.
Voll gestillt habe ich nur ein Kind. Er war ziemlich schwer gab keine Probleme mit der Zunahme. Damals habe ich aber in Panik schon wieder nicht stillen zu können Unmengen an Malzbier und Stillkugeln verzehrt. Und Frage mich auch deshalb fehlt das jetzt.
Stressig ist es natürlich mit 3 besonders die Nachmittagsaktivitäten. Im Bett liegen ist nicht. Ich viel unterwegs.

Tiana (Profil) schrieb am 04.12.2018 14:52

Ich Stille viel unterwegs ;)

akira (Profil) schrieb am 04.12.2018 14:59

dann probier es doch wieder mit Malzbier? Mehr Flüssigkeit und mehr Kalorien in einem, was kann es Besseres geben? Und wenn das auch nicht hilft, dann soll es wohl nicht sein.

Dass Du essen musst bis Du zunimmst kann ja auch nicht sein. War bei mir auch nie so. Der Bedarf regelt den Hunger, würde ich sagen.

Anonym schrieb am 04.12.2018 17:00

Hört sich nach Stillen in Stress statt in ruhiger Umgebung an...so überträgt sich der Stress vielleicht aufs Kind und das lässt sich beim Trinken keine Zeit......
Durch das dadurch vielleicht frühere Aufhören des Kindes, reguliert der Körper die Milchmenge runter, weil er glaubt, dass nicht mehr gebraucht wird...
Stimulation mit Malzbier oder alkoholfreiem Weizenbier kann da helfen in Sachen Milchproduktion, aber auch das Schaffen einer ruhigen Stillumgebung für Dich und das Kind.....

dorle (Profil) schrieb am 04.12.2018 19:10

aaaaalso:

es heißt WOCHENbett !!!! das heißt du sollst mehrere Wochen soviel wie möglich in der Suhle liegen, fressen, trinken und stillen und kuscheln.

In Japan war es lange Zeit üblich das die Mutter die ersten 3 Monate nur drinnen war mit dem Säugling.

Soviel wie möglich outsourcen und immer daran denken: wenn der Säuglin nicht zunimmt ist das voll kacke!
wenn die anderen mal paar Wochen nicht regelmäßig gelüftet werden sterben sie nicht gleich.

Kannst du wen zur Oma verfrachten? Hast du jemanden der dir öfters mal hilft?
Kann der Arzt aufgrund der schlechten Gewichtszunahme eine Haushaltshilfe verordnen?

Tiana (Profil) schrieb am 04.12.2018 19:26

Na so schlimm steht es nicht um mich ;) und Wochenbett ist vorbei.
Die Termine der großen aufgeben sehe ich auch nicht als Lösung. Sie stillt dort ruhig und friedlich. Zumal hier Krieg ausbricht wenn wir nicht zu diesen Terminen gehen. Es ist mit 3 einfach immer eher wild. Das mit der Haushaltshilfe wäre natürlich toll, aber den mache ich in meinem Rahmen entspannt. Ich rege das trotzdem Mal an beim nächsten wiegen.

Nochmal zurück zum Essen. Malzbier vertrage ich schlecht deswegen der Verzicht bisher. Ich hab Neurodermitis und komm mit dem Zuckerkulör darin nicht gut klar. Ich werde wohl Mal anderes testen, wenn ihr da eine empfehlen könnt. Her mit Tipps.
Ich hab nun Mal Bockhornsamen bestellt.

Anonym schrieb am 05.12.2018 04:32

Meine Kinder sind ja ähnlich alt (9 Wochen, 3 1/2 Jahre), bin also in einer ähnlichen Situation. Meine Erfahrung ist, dass Essen weniger Einfluss hat, aber Trinken. Hab auch eher Milch für drei, außer ich vergesse zu trinken. Das passiert mir im Moment öfter mal. Habe tageweise weder Hunger noch Durst und muss mich bewusst erinnern. War beim 1. auch ganz anders. Da hatte ich _immer_ Hunger und Durst ;) vielleicht weil ich jetzt mit dem großen noch mehr abgelenkt bin (ich mein zusätzlich zu Baby, Haushalt, bissl Arbeit,...)? Ist wohl normal und sollte kein Problem sein, wenn es nicht ganz so kuschlig ruhig ist. Mach dir erstmal weniger Sorgen. Das reduziert schon mal den milchhemmenden Stress ;) Versuch mal alkoholfreies Weißbier, Stilltee, Malzkaffee, 1 großes Glas warmes Wasser morgens (!) und ein Tipp einer Südamerikanischen Freundin: Immer ein warmer Oberkörper. Und dann schau, wie es sich weiter entwickelt. Es ist ja noch keine dramatische Situation, oder?
Vielleicht hilft nochmal ein Termin bei der Stillberaterin? Damit sie Tipps geben und dich (hoffentlich) beruhigen kann?
LG Nelgoli

Anonym schrieb am 05.12.2018 05:35

Hier noch ein paar Ideen zu Getränken
Als Alternative zu Malzbier wolle ich auch noch mal alkoholfreies Bier / Weissbier vorschlagen. Enthält kein Zuckercouleur.
Ansonsten fällt mir noch Mandelmilch ein - hat viele ungestättigte Fettsäuren und schmeckt gut - evtl. würde ich noch etwas Reissirup für die Süße reinrühren.. Oder wie wäre es mit Dinkelmilch, Hafermilch....

Gruß
RU

Camilla (Profil) schrieb am 05.12.2018 09:28

Ich würde auch sagen, trinken, trinken, trinken und dann noch trinken ;-) . Ob Malzbier oder Wasser ist völlig wurscht.

Das mit dem Essen regelt der Körper eigentlich ganz gut, wenn man ihn lässt. Ich habe bei der Großen in der Vollstillzeit etwas mehr gegessen als gewöhnlich, bei den Zwillis hab ich Unmengen gefuttert. Wenn du dich also zwingen müsstest und nicht gerade untergewichtig bist, dann reicht das.

Aber beim Trinken musste ich wirklich hinterher sein. Wenn ich gemerkt habe, dass ich Durst habe, war es immer schon ein bisschen spät. Ich habe dann konsequent zu jeder Mahlzeit ein großes Glas Wasser extra getrunken. Dann lief's auch.

LG Camilla

Anonym schrieb am 05.12.2018 12:49

Ich habe Kind 2 auch 10Monate voll gestillt weil sie einfach nicht essen wollte. Hatte immer mehr hunger als normal und habe auch mehr gegessen (vor allem Nüsse als Zwischenmahlzeit). Zugenommen habe ich nicht. Was aber viel wichtiger war für die Milchmenge war das Trinken. Wenn ich das nicht gemacht habe gab es weniger Milch. Hab gerade mal geschaut. Bio Malzbier hat tatsächlich keinen Zuckerkulör drin, zumindest das was ich gefunden habe. Ich hab auch öfter mal ein Malzbier getrunken allerdings Kara****malz weil mein Mann da arbeitet. Es hat mir zumindest geholfen mehr zu trinken.

Grüße Eva

http://das-ist-drin.de/Neumarkter-Lammsbraeu-Bier-330-ml--11618/

Noli75 (Profil) schrieb am 05.12.2018 19:09

Das war auch mein Stillbier :-)) das alkoholfreie von Lam*sbräu ist nämlich alkoholfrei gebraut.

Tiana (Profil) schrieb am 09.12.2018 18:37

Danke euch. Ich bin immernoch unsicher ob Essensmenge nun was bringt, aber ich habe nun Mal mehr auf die Trinkmenge geachtet. Vielleicht war es wirklich zu wenig. Bockshornklee ist da und wird nun erstmal getestet. Bier geht nicht so an mich, mein letztes richtiges bier hab ich mit 5 Jahren getestet ;) Bio Malzbier steht schon bereit. Und ich hab nun eine waage angeschafft damit wir sie selbst wiegen können. Zumindest einmal in der Woche um es im Auge zu behalten. Bisher waren es von Dienstag bis heute morgen schon 200g mehr. Das wäre perfekt. Drückt die Daumen dass wir die Flaschennahrung abwenden können.

akira (Profil) schrieb am 09.12.2018 19:35

Dann wünsche ich euch alles Gute. Und am besten wirklich nur 1-2 Mal die Woche wiegen, wenn es nicht völlig akut ist. Das hilft sicher beim Entspannen.

Ansonsten ist mein Tipp, falls Dir das Malzbier mal bis zum Hals steht: Bionade oder Saftschorle. Das hilft bei mir immer. Ich neige sonst nämlich mit mehreren Kindern auch dazu, (zu) wenig zu trinken. Und ein wenig Energie bringt es auch.

Tiana (Profil) schrieb am 12.12.2018 07:57

Neben ab jetzt einmal die Woche. Ich denke aber es stimmte was mit der Messung beim Arzt nicht oder es war das absolute Leergewicht ;)
Sie hat nun eine Woche danach 500g mehr. Damit ist wieder alles im Rahmen.

akira (Profil) schrieb am 12.12.2018 15:48

Neben ab jetzt einmal die Woche. Ich denke aber es stimmte was mit der Messung beim Arzt nicht oder es war das absolute Leergewicht ;)
Sie hat nun eine Woche danach 500g mehr. Damit ist wieder alles im Rahmen.


Na also, das ist doch super. Und ja, manchmal hat man beim Arzt auch so "Montagsmessungen". Natürlich blöd, wenn die Kinder eh schon am Rand und dann plötzlich auffällig sind.

Dann weiterhin alles Gute euch

Lola (Profil) schrieb am 13.12.2018 13:30

Mal Haferschleim zum Frühstück gemacht? Angeblich wird davon die Milch auch gehaltsvoller. Ansonsten klingt es mir auch nach Stress. Und das wirkt sich ja auch auf die Milchproduktion aus...

Lola (Profil) schrieb am 13.12.2018 13:31

OK, sorry, hab den letzten Beitrag noch nicht gelesen gehabt. Dann weiterhin viel Erfolg!

susan123 (Profil) schrieb am 16.12.2018 20:00

Meine Hebamme hat mir empfohlen

Immer wieder zwischendurch mandeln essen.
Olivenöl oder Leinöl übers Essen geben.
Boclshornsamen war bei mir auch super und Brennesselsamen übers Essen streuen.
Ich hatte auch immer zu wenig Milch und mich dann daran gehalten.
Ich hoffe das hilft dir.

Grüße