"G9 Baden-Württemberg"

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Anonym schrieb am 13.12.2018 21:53

G9 Baden-Württemberg

Hallo liebes Forum,

Falls ihr von der Petition zu Wiedereinführung des G9 in Ba-wü noch nichts wisst, dann ist hier der Link.
Gerne weitersagen und weiterverbreiten!!!

https://www.openpetition.de/petition/online/g9-jetzt-baden-wuerttemberg

Antworten

Anonym schrieb am 15.12.2018 17:25

Bitte nicht den gleichen Quatsch wie in Bayern. Erst Blödsinn G8 und dann Blödsinn lassen (z.B. 2. Fremdsprache schon in der 6.) und ein Jahr dazu.
In Bayern wurde im Wesentlichen der Nachmittagsunterricht in den unteren Klassen gestrichen und irgendwann ein Jahr eingefügt. Trotzdem die 2. Fremdsprache in der 6.Klasse. Die meisten Kinder gehen dann in die Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag und haben trotzdem ein Jahr dazu.
Ganz ehrlich, ich finde es sehr gechillt in Ba-Wü im Vergleich zu Bayern.
Außer die Schulbuchverlage, die finden sowas immer großartig.

ChristineT (Profil) schrieb am 15.12.2018 21:44

Dass es in BaWü gechillt ist, kann ich nicht bestätigen. Meine Tochter muss jetzt in der 8. Klasse ganz schön ackern und dabei ist nicht das Lernniveau sondern die Menge an Hausaufgaben und Lernstoff das Problem.

Anonym schrieb am 15.12.2018 21:53

Wie es in Bayern genau ist, weiß ich nicht, aber ich sehe hier viele Kinder, die auf Grund des G8 soviel Nachmittagsschule haben, dass sie kaum mehr ein Hobby betreiben können. Ich finde das höchst bedenklich!

Anonym schrieb am 16.12.2018 07:22

Ich versteh das Ganze G8 oder G9 Drama ja nicht so ganz. Ich bin aus einem der Bundesländer in denen es nie G9 gab (ja, das gibt es ;-) ), immer nur G8. Und kann mich nicht erinnern, dass wir jemals mehr als zweimal pro Woche am Nachmittag Unterricht gehabt hätten oder an Hausaufgaben zugrunde gegangen wären. 2. Fremdsprache hatten wir ab Klasse 7, 3. (wenn sprachlich orientiert) ab Klasse 10. Und wir hatten auch Zentralabitur und mussten Mathe oder Deutsch als Leistungskurse wählen, also pillepalle war das nicht.

Die sollen endlich die Lehrpläne wirklich an G8 anpassen, statt ständig zwischen G8 und G9 zu wechseln und sinnlos irgendwelche Stunden/Jahre einzufügen oder zu streichen. Es gibt doch Beispiele (Sachsen/Thüringen) wo das schon seit fast 70 Jahren funktioniert!

LG Camilla

akira (Profil) schrieb am 16.12.2018 08:35

Die sollen endlich die Lehrpläne wirklich an G8 anpassen, statt ständig zwischen G8 und G9 zu wechseln und sinnlos irgendwelche Stunden/Jahre einzufügen oder zu streichen. Es gibt doch Beispiele (Sachsen/Thüringen) wo das schon seit fast 70 Jahren funktioniert!


Das sehe ich genauso. Wenn ich bedenke, wie viele Oberstufenreformen BaWü gesehen hat seit ich denken kann... Es wäre bedeutend sinnvoller (aber vermutlich auch arbeitsintensiver), sich für ein System zu entscheiden und das ordentlich auszuarbeiten, statt ständig hin und her zu springen... Aber nachdem das die letzten 20 Jahre nicht passiert ist *seufz*

Verschneite Grüße, akira

Anonym schrieb am 16.12.2018 08:52

Wie es in Bayern genau ist, weiß ich nicht, aber ich sehe hier viele Kinder, die auf Grund des G8 soviel Nachmittagsschule haben, dass sie kaum mehr ein Hobby betreiben können. Ich finde das höchst bedenklich!

Naja, aber wenn die Nachmittagsschule wegfällt bedeutet dass doch nicht, dass die Kinder dann an den Nachmittagen Zeit für Hobbies haben, sondern dass sie dann in die Nachmittagsbetreuung gehen, weil ihre Eltern berufstätig sind.
Damit haben sie nichts gewonnnen...

Was mich irritiert ist die bayrische Planung: das Tempo vom 5 bis 10 wird nicht wirklich reduziert, sondern es wird enfach ein 11.Schuljahr eingeschoben, welches für die Wiederholung, die Beruforientierung und für Auslandsaufentalte gedacht zu sein scheint. Jedenfalls ist geplant, vielen Schülern das Überspringen dieser Klasse zu ermöglichen....
Damit müssen die Schüler der Klassen 5 bis 11 das gleiche Stoffpensum in weniger Stunden absolvieren.

Mein Kind ist in Bayern in der 5.Klasse (also neues G9), und vom Tempo her ist das echt anspruchsvoll. Schwächere Schüler werden da nicht lange mithalten, fürchte ich....

Gruß
Ano mit 5.-Klässler in Bayern

Anonym schrieb am 16.12.2018 12:10

Ich bin Gymnasiallehrerin in Bawü und unterstütze die Petition so pauschal auch nicht.
Als Klassenlehrerin einer 7. Klasse habe ich gerade das Thema Zeitmanagement gehabt. Von meinen 25 Schülern hat exakt ein Kind kein organisiertes Hobby. Alle anderen gehen verschiedenen Hobbys nach, zum Teil mehreren. Wir haben eine Statistik erstellt: durchschnittlich (!) sieben Stunden pro Woche verbringen die Kinder bei ihren Hobbys. Drei- bis fünfmal (!) Training oder Proben pro Woche sind keine Seltenheit, plus Wettkämpfe oder Auftritte an den Wochenenden. Ich spreche von den Hobbys Fußball, Handball, Schwimmen, Leichtathletik oder verschiedenen Instrumenten, Chor oder Orchester. Ich weiß, dass mit aufsteigendem alter oft noch Trainertätigkeiten hinzukommen.
Mein eigener Zweitklässler spielt Fußball, das Training ist zweimal pro Woche anderthalb Stunden plus spiel oder Turnier alle zwei Wochen samstags. Er wollte einfach nur kicken, aber das geht nicht, da steht von Anfang an ein Ehrgeiz dahinter, der es all denen, die keine Leistungssportler werden wollen, vergällt. Im Moment machen wir eine Pause, allein bei dem Wort Training geht er in die Luft. Und viele andere Kinder müssen auch noch unbedingt Flöten lernen, weil das ja die beste Übung für ein „richtiges“ Instrument ist . Und zum Turnen geht es auch noch. Macht man halt so. Ich bin froh, dass der beste Freund meines Sohnes auch so ein Verweigerer ist, was Hobbys angeht. Die beiden sind oft die einzigen, die nachmittags draußen rumflitzen, einfach irgendwo klingeln und Freunde rausholen ist nahezu unmöglich, da alle immer verplant sind.

Ich selbst war auch in Thüringen auf dem Gymnasium, zweimal Mittagsschule war ab vielleicht klasse 9 oder 10 notwendig, vorher einmal, und das endete 15.30, weil wir keine anderthalb Stunden Mittagspause hatten, sondern 30 Minuten. Da sind wir in die Kantine gegangen und nicht zu Mama oder Oma oder, wie es heute viel üblicher ist, zum Supermarkt, um uns Chips und Cola zu holen, oder zum Döner. Manch einer mag auch ein Hobby gehabt haben, ich war einmal pro Woche beim Badminton und eine Zeitlang beim Tanzen, aber das war dann schon viel. Bei den Jungs war es mit dem Fußball vielleicht etwas mehr, Dorfkicks am Samstag Vormittag gab es schon auch, aber das war ein völlig anderer Anspruch.

Natürlich ist auch in der schulstruktur und den Bildungsplänen vieles fraglich, wobei ständig nachgearbeitet wird. Gerade führen wir eine neue Oberstufe ein, die zumindest im Groben eine Verbesserung zur vorherigen ist. Auch daran wird in den nächsten Jahren nachgebessert werden und das ist auch gut so. Dennoch glaube ich nicht, dass ein Schuljahr mehr die Kinder pauschal entstresst. Es gibt viele Wege zum Abitur und viele Schüler, die am allgemeinbildenden Gymnasium nicht unbedingt richtig sind bzw. für die es andere Wege gibt. Und es gibt viele, für die das G8 genau richtig ist.
Auch in Bayern gibt es viele Wege zum Abitur.
Es liegt oft an den Eltern, die die Möglichkeiten nicht kennen oder die es als Scheitern ansehen, wenn ihre Kinder nicht entspannt den direkten Weg gehen.

Dennoch ist es wichtig, dass es eine Diskussion dazu gibt. Auch wenn ich die Petition so nicht zeichnen werde.

Grüße, solskinn

Anonym schrieb am 16.12.2018 15:41

Ich finde die Petition wichtig und richtig. Wir müssen uns aktuell mit unserm 4t-Klässer zwischen G8 und Realschule hier auf dem Land entscheiden. Mit einem 1,5 Schnitt fällt die Empfehlung klar aus, aber G8 würde bedeuten ab der 6.Klasse zweite Fremdsprache und 2mal Nachmittagsschule. Das finde ich schon hart. Die Realschule hat in der 6.Klasse nicht einmal Nachmittagsschule.
Kommen ja auch noch Hausaufgaben und Lernen dazu...

Mein Kind braucht die Nachmittage zum Erholen und frei spielen und für seine wirklichen Interessen, denn Schule gehört da nicht dazu. Trotzdem wird es auf der Realschule vermutlich zu langweilig (Kind ist hochbegabt), da sehe ich ihn dann wieder nur stören oder Quatsch machen.
Ich fände ein Jahr länger Schule, dafür weniger Nachmittagsunterricht und mehr Zeit für die Entwicklung durchaus sinnvoll. Besonders für die Jungs!


Anonym schrieb am 16.12.2018 16:51

ich pflichte solskinn voll bei-viele Kinder sind einfach nicht fürs Gymnasium geeeignet und werden trotzdem hingeschickt-und das hat nichts mit Intelligenz zu tun-es ist die Art und Weise wie dort gernt wird....und auch das Tempo.
Und das ganze geht dann nach der Sek I weiter-da sollen alle auf gedeih und verderben ein Fachabitur machen, dabei sind die Realschulabschlüsse zum Teil soooo grottig schlecht, dass sie damit nicht mal einfach eine Ausbildungsplatz bekommen...

und ganz ehrlich-was sagt ein 1,3 Schnitt in der Grundschule aus? die (sehr) guten Noten sind doch eher inflationär....
ich komme aus einem "Nicht-Akamdemiker-Haushalt", hatte nur eine 1 auf dem Grundschulzeugnis und es war trotzdem klar, dass ich die Gymnasial-Empfehlung bekam...unser Großer hat nur vier 2er, der ist extrem ehrgeizig und lernt gern, aber gleichzeitig noch total verspielt-der würde im Gymnasium entweder nur noch lernen oder völlig frustriert abbauen...

Ich bin gegen den Nachmittagsunterricht-da blieb hier sogar nur eine Realschule-zum Glückanspruchsvoll und mit gutem Ruf, jetzt heißt es hoffen, denn die ist sehr überfüllt. Unser Plan B wäre übrigens ein Gymnasium...

hier bekommt man auf der Realschule übrigens ab der 6. Klasse die zweite Fremdsprache...nur mal so als Hinweis für die "armen" Gymnasiasten...

Ich würde gern mal diejenigen sehen, die produktiv 8 Stunden Vorlesung/Seminare am Tag besucht haben bzw. täglich im engen Großraumbüro mit 32 Kollegen arbeiten....

hier wird übrigens grad auf G9 umgestellt-macht schon deshalb Sinn, damit die Schüler , die nach der SEK I abgehen auch wieder einen Schulabschluss haben, wer bisher nach Klasse 9 (also vor der Oberstufe vom Gymnasium abging, hatte gar keinen Abschluss!!!)
Gromit

Camilla (Profil) schrieb am 17.12.2018 14:25

G8 würde bedeuten ab der 6.Klasse zweite Fremdsprache und 2mal Nachmittagsschule. Das finde ich schon hart.


Und genau das ist das, was ich mit mangelhafter Umsetzung von G8 meine. Ich habe gerade mal geschaut, wenn ich es richtig sehe, dann sieht die Thüringer Ramenstundentafel aktuell von Klasse 5-10 am Gymnasium insgesamt 197 Wochenstunden vor, die von Ba-Wü aber 204 Wochenstunden. Das sind genau die Stunden, die dann in Ba-Wü in der 5. und 6. Klasse Nachmittags stattfinden und die sind nach meiner Ansicht überflüssig!

Ich habe trotz G8 in Klasse 7 zum ersten Mal mehr als 6 Stunden Unterricht gehabt und dann auch nur 1 Nachmittag pro Woche bis 15 Uhr. Das ist absolut vertretbar, zumal dann oft Sport, Kunst o.ä. am Nachmittag lagen.

Ich bin nicht prinzipiell gegen G9, aber dieses ständige Hin und Her ohne wirklich Konsequenzen im Lehrplan zu ziehen, das halte ich für völlig sinnlos. Dann sollen sie doch lieber den Lehrplan G8 fähig machen, statt nun schon wieder ohne wirklichen Plan zurückzurudern.

Sorry, aber ich reg mich immer so über dieses generelle G8 Gemotze auf. Ich war 18 zu meinem Abitur. Ich hatte mehrere Hobbys während der Schulzeit und konnte mich ganz entspannt für ein freiwilliges Jahr entscheiden, weil ich noch so jung war. G8 ist entspannt möglich, aber die Politik müsste es eben wirklich umsetzen wollen. Und leider lässt sich damit keine attraktive Politik machen, das bringt nur lästige Mehrarbeit ohne Außenwirkung ;-) .

ich pflichte solskinn voll bei-viele Kinder sind einfach nicht fürs Gymnasium geeeignet und werden trotzdem hingeschickt-und das hat nichts mit Intelligenz zu tun-es ist die Art und Weise wie dort gernt wird....und auch das Tempo.
Und das ganze geht dann nach der Sek I weiter-da sollen alle auf gedeih und verderben ein Fachabitur machen, dabei sind die Realschulabschlüsse zum Teil soooo grottig schlecht, dass sie damit nicht mal einfach eine Ausbildungsplatz bekommen...


Und dann quälen sie sich durchs Studium, um am Ende mit fast 30 festzustellen, dass sie viel lieber mit Herz und Hand arbeiten würden. Das habe ich im Bekanntenkreis so oft erlebt und es ist so traurig. Warum muss das so sein? Da bin ich ratlos.

LG Camilla

Marlis (Profil) schrieb am 17.12.2018 23:49

Ich war 18 zu meinem Abitur. Ich hatte mehrere Hobbys während der Schulzeit und konnte mich ganz entspannt für ein freiwilliges Jahr entscheiden, weil ich noch so jung war. G8 ist entspannt möglich, aber die Politik müsste es eben wirklich umsetzen wollen. Und leider lässt sich damit keine attraktive Politik machen, das bringt nur lästige Mehrarbeit ohne Außenwirkung ;-) .


ja, das mit dem Alter kam mir auch direkt in den Sinn.
Wenn meine Tochter ohne Wiederholen durchkommt, ist sie nach Abi immer noch 17, sie wurde heute 12 :-), 7. Kl. Ich glaube bei manchen Anmeldungen muss man 18 sein oder?
Allerdings gehe ich davon aus, dass Töchterchen irgendwo noch eine Ehrenrunde dreht, denn so gut ist sie nicht, Platz für Hobbys ist da leider auch nicht :-( Aber kein dt System, hier sind es nur 3 Jahre Gymnasium.
Ich selbst hätte liebend gerne studiert, hab aber nur mittlere Reife :-( Die wenigsten Kinder bzw. Jugendliche wissen was sie beruflich mal machen wollen, bzw. heutzutage wechselt man ja doch öfters den Beruf im Leben, ausser natürlich man hat seine Berufung gefunden oder irgend ein Talent. Weshalb ich bei meinen Kindern Abi schon voraussetze. Nächstes Jahr muss meine Grosse schon Praktikas machen, bin mal gespannt, ob sie da von ganz allein eine Idee hat, was? Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Ich war aber trotzdem ein wenig erschrocken, denn ihr jetztiges Zeugnis müssen wir aufheben, dient dann als Bewerbung fürs Gymnasium, nach der 9. Mei, wie schnell die Zeit vergeht, obwohl, meine hat sich ja riesig über ihr gewünschtes Playmobil gefreut. Handy gibt es immer noch nicht, lol, sie ist immer noch nicht die Einzige in der Klasse, 2 Jungs haben auch keins, zumind. war das Anfang des Schuljahres Stand der Dinge. Ne, sie braucht es wirklich noch nicht.
Hier gibt es ja nur Ganztagsschule, schon extrem anstrengend, finde ich und so viele mega Wiederholungen vom Stoff :-o da staune ich jedes Mal, echt, aber gut, für meine Grosse ideal.
Aber so ein ständiges Hin und Her, glaube auch nicht dass das was bringt.
Och nö, da wartet noch ein Wäscheberg auf mich, hat jemand Lust, ich bin müde ...
LG, Marlis

Anonym schrieb am 18.12.2018 08:12


Und dann quälen sie sich durchs Studium, um am Ende mit fast 30 festzustellen, dass sie viel lieber mit Herz und Hand arbeiten würden. Das habe ich im Bekanntenkreis so oft erlebt und es ist so traurig. Warum muss das so sein? Da bin ich ratlos.

LG Camilla


Das kann aus meiner Sicht nur passieren, wenn Kinder nur dazu erzogen werden, unreflektiert auf Lehrer und Eltern zu hören. Denn diese bestimmen idR den schulischen und später beruflichen Werdegang der Kinder. Und ja, in staatlichen Schulen (das ist allerdings nur meine Beobachtung) werden Kinder häufig zu Ja-sagern erzogen, die kaum selbstständig gegen Erwachsene ihre Meinung vertreten und durchsetzen können.

Es wäre aber Aufgabe von uns Eltern, dort gegenzusteuern, statt immer nur zu wissen, was für die Kinder das Beste ist und über Politik zu motzen.
Ich habe mich zu DDR Zeiten mit 15(!) gegen den gut gemeinten Rat meiner Eltern in punkto Lehrstellenwahl entschieden und es durchgezogen. Und das in einem politischen System, das keinen Widerspruch geduldet hat. Zum Glück haben meine Eltern mein gegen-den-Strom-schwimmen mitgetragen.

LG D.

Anonym schrieb am 18.12.2018 12:07


Allerdings gehe ich davon aus, dass Töchterchen irgendwo noch eine Ehrenrunde dreht, denn so gut ist sie nicht, Platz für Hobbys ist da leider auch nicht :-( Aber kein dt System, hier sind es nur 3 Jahre Gymnasium.
Ich selbst hätte liebend gerne studiert, hab aber nur mittlere Reife :-(
(...)
Weshalb ich bei meinen Kindern Abi schon voraussetze.


Warum müssen Deine Kinder ausbaden, dass Du nicht Abi gemacht hast???

Was hat DICH davon abgehalten nach der mittleren Reife weiter zur Schule zu gehen oder das Abitur später nachzuholen?

Warum dürfen Sie nicht Ihren eigenen Weg gehen?

Gromit,
die ihr Kind trotz 1er-Schnitt auf die Realschule schickt, wohlwissend das es bei anderen Eltern auf größtes Unverständniss stößt

Cora (Profil) schrieb am 18.12.2018 16:33

Ich versteh das Ganze G8 oder G9 Drama ja nicht so ganz. Ich bin aus einem der Bundesländer in denen es nie G9 gab (ja, das gibt es ;-) ), immer nur G8. Und kann mich nicht erinnern, dass wir jemals mehr als zweimal pro Woche am Nachmittag Unterricht gehabt hätten oder an Hausaufgaben zugrunde gegangen wären. 2. Fremdsprache hatten wir ab Klasse 7, 3. (wenn sprachlich orientiert) ab Klasse 10. Und wir hatten auch Zentralabitur und mussten Mathe oder Deutsch als Leistungskurse wählen, also pillepalle war das nicht.

Die sollen endlich die Lehrpläne wirklich an G8 anpassen, statt ständig zwischen G8 und G9 zu wechseln und sinnlos irgendwelche Stunden/Jahre einzufügen oder zu streichen. Es gibt doch Beispiele (Sachsen/Thüringen) wo das schon seit fast 70 Jahren funktioniert!

LG Camilla


Da unterschreibe ich dick!
Ich verstehe auch gar nicht, warum man in Bayern damals neue G8-Lehrpläne machen musste (die die Lehrer dann kurz vor dem jeweiligen Jahr erhielten!) - man hätte doch die nehmen können, die es gab? Vielleicht noch ein wenig anpassen? Aber nee, wir haben ja Förderalismus, da darf man nicht das Gleiche machen wie die anderen....

Cora