"Eisenmangel Ferritin 3"

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Anonym schrieb am 11.03.2019 15:59

Eisenmangel Ferritin 3

Hier sind ja einige mit niedrigem Eisen unterwegs. Mein Wert war jetzt auch nie phantastisch, aber Schwangerschaften und jahrelanges Stillen habe ich geschafft. Jetzt war ich länger krank und durch die Blutkontrolle kam heraus, dass der Ferritin-Wert nicht zwischen 100-200 liegt, sondern bei 3. Meine Ärztin meinte, das müsse man schon merken und ich hätte da etwas besser auf mich Acht geben sollen. Er kann schon sinken, aber wenn er so tief ist, dann hätte man schon einige Hinweise. Ich bin verwirrt. Ok. Ich bin Dauer-KO und müde, aber das sind wir hier alle, oder?

Hat jemand schon einmal Infusionen deshalb bekommen? Ich hatte jetzt zugestimmt, weil ich schon gern einen zügig höheren Wert hätte und mir diese Tabletten ziemlich auf den Magen schlagen, allerdings scheinen die Infusionen auch nicht das gelbe vom Ei zu sein.
B 12 behandle ich jetzt noch.

Experten hier?

Antworten

Anonym schrieb am 11.03.2019 16:40

Vitamin B12 hat mit Ferritin und Eisenstoffwechsel nichts zu tun, ist allerdings für die Blutnachbildung als Co-Therapie schon sinnvoll, sollte aber in der Regel auch mal im Labor kontrolliert werden.
Die Eiseninfusionen werden in der Regel gut vertragen, man wird über die Nebenwirkung der allergischen Reaktion aufgeklärt. Da es den Magen-Darmtrakt umgeht, hat man in der Regel auch keine dortigen Nebenwirkungen.
Parallel kann man zB. Ferro*sanol duo*denal einnehmen, das ist Eisen in verträglicherer Form.....
Hast du größere Blutverluste durch Monatsblutung o.ä.? würd parallel noch Stuhltest auf verstecktes Blut und nen Urinstix auf rote Blutkörperchen machen, um ganz sicher zu gehen, dass es ne Blutbildungsstörung durch Eisenmangel und kein Eisenmangel durch Blutverlust ist.....

Lg und alles Gute
L.

Anonym schrieb am 11.03.2019 16:42

mit nem Eisenresorptionstest kann überprüft werden, ob über Magen-Darmtrakt überhaupt genügend aufgenommen und verstoffwechselt wird.... bei denen, wo das nicht der Fall ist, muss man sogar über Vene Eisen als Infusion geben.
Spezialist ist diesbezüglich der Hämatologe......

Anonym schrieb am 11.03.2019 16:48

Parallel zu Infusionen darf man keine orale Eiseneinnahme machen. Meine Periode ist wenig. Darm ist oB. Urinkontrolle war auch.
Ich bin Vegetarier, aber schon sehr lange. Vielleicht habe ich das etwas vernachlässigt, aber ich esse täglich grünen Salat, viel rote Beete, war eigentlich ganz stolz auf meine gute Ernährung.

Anonym schrieb am 11.03.2019 16:49

mit nem Eisenresorptionstest kann überprüft werden, ob über Magen-Darmtrakt überhaupt genügend aufgenommen und verstoffwechselt wird.... bei denen, wo das nicht der Fall ist, muss man sogar über Vene Eisen als Infusion geben.
Spezialist ist diesbezüglich der Hämatologe......


Aber ich kriege jetzt doch auch Eisen als Infusion.

Anonym schrieb am 11.03.2019 17:07

Willkommen im Club, ich hatte 4. Ebenfalls über Jahre ignoriert (auch vom Arzt), da der HB Wert immer halbwegs okay war.
Ich habe überhaupt keine Eisentabletten vertragen und ne Infusion war mir zu riskant. Das macht aus meiner Sicht nach ner OP mit Blutverlust Sinn.
Nachdem ich viel Geld ausgegeben habe und jetzt den ganzen Schrank voller unverträglicher Eisentabletten habe, bin ich auf gelatiertes Eisen gestossen. Das vertrage ich auch hochdosiert gut. Zusätzlich gibt es keine Kuhmilch mehr in den Espresso.
Und nun steigt der Wert langsam aber stetig.

LG Doro

https://www.greenfood-shop.eu/Mineralien/Eisen-aktiv-50-mg.html

Anonym schrieb am 11.03.2019 17:08

Ich bin bis vor kurzem mit niedrigen Eisenwerten aller Art rumgelaufen, Ferritinwert von 6 zB, Eisensättigung war zuletzt bei 10%, HB zwischen 9 und 11. Okay, bei einem HB von 9 geht es mir dann schon merklich nicht mehr so gut, aber so lange der HB größer 10 ist, merke ich nichts von meiner Eisenmangelanämie. Nahm übrigens seit Jahren 100mg Eisen (Ferrosanol) am Tag.

Vitamin B12 ist für die Blutbildung verantwortlich, wird gebraucht, um Hämoglobin zu bilden. Wenn kein Eisen in Form von Ferritin u.a. im Blut ist, kann es auch nicht verwertet werden. Insofern Vitamin B12 in deinem Fall bzw. zurzeit eher nachrangig, solltest du aber im Auge behalten, falls Ferritin normal ist und Hb aber immer niedrig..

Wie ist denn der Hb-Wert?

Gruß
Bettina

Anonym schrieb am 11.03.2019 17:16

Ich bin verwirrt. Ok. Ich bin Dauer-KO und müde, aber das sind wir hier alle, oder?



Leider ist das ein großes Problem/Trugschluß unter uns Müttern, weil wir denken das wäre normal. Diese Dauermüdigkeit hat aber häufig tiefere Ursachen.

Eigentlich sollten bei jeder Mutter mit diesen Symptomen nach einiger Zeit die Nebennieren, die Schilddrüse und eben auch die wichtigsten Mineralien/Vitamine untersucht werden.

LG Doro

susan123 (Profil) schrieb am 11.03.2019 19:53

Das kenne ich, ist auch mein leidiges Thema und wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
Ich habe mir auch Eiseninfusionen geben lassen. Von einem Privatarzt, meinem Hausarzt war das zu riskant. Ich habe ferinjekt bekommen, in kochsalzlösung als Infusion und es anfangs nicht so gut vertragen, homöopathisch begleitet dann allerdings schon. Wichtig ist, es langsam zu bekommen, also Geduld bei der Infusion.
Mein Fe Wert ist nach 2 Therapien gut aber der Hb wert bei 11.
Ich soll mal noch Kupfer nehmen. Ein kupfermangel kann auch Schuld für einen niedrigen Hb wert sein.
Nebenniere ist mir auch noch eingefallen.
Ich bin gespannt wer noch weitere Tips hat.
Ich bin dauermüde und schlapp und merke es vor allem auch, dass in dem Zustand Sport keinen Spaß macht.

Anonym schrieb am 11.03.2019 20:49


Ich bin dauermüde und schlapp und merke es vor allem auch, dass in dem Zustand Sport keinen Spaß macht.


Hast du die Schildi schonmal checken lassen?

LG Doro

susan123 (Profil) schrieb am 12.03.2019 07:06

Hallo Doro
Ja die ist gecheckt und wohl alles in Ordnung.

Anonym schrieb am 12.03.2019 13:39

So, nachdem ich wieder selbst mit diesem Saft Schwierigkeiten hatte, habe ich jetzt ganz schnell, um nicht mehr mehr nachdenken zu können, mich für Eisen-Infusionen entschieden. Die erste hatte ich schon und es ging gut. Ich bekomme 6 Stück und merke schon ein wenig wie die Energie zurück kommt.
Klar, wenn ich mal ehrlich überlegen, wie früh ich ins Bett gehe und ich habe hier längst kein Baby mehr rumkrabbeln!
Aber ich bin auch wieder in so einer Phase, wo ich merke, wie anstrengend und zehrend das "Mutter-Sein" ist. Also, das soll kein Lamentieren sein. Ich genieße es und hätte am liebsten noch mehr Kids. Aber egal welches Alter, es gibt immer viel, was wir im Kopf haben - allein die Termine! - ständig Ansprechpartner, Ventil bei Ärger, Trost, daneben Wäsche, Einkaufen und ach ja, Arbeit im klassischen Sinne zum Geld verdienen ist auch noch da.
Das kann sich doch kein Single vorstellen, oder? Und wenn die Kids größer sind, ist manchmal eben abends auch noch was angesagt wie Vokablen lernen...
Abgeschweift - sorry.
Aber wo bliebe die Welt ohne uns Mütter! WAs wäre die Welt ohne uns?

munkes (Profil) schrieb am 12.03.2019 17:34

Ich bin auch betroffen.
Mein Ferritin war ja in der Schwangerschaft schon fast leer und ich hab mit Haufen Kräuterblut Saft überlebt. Bei Geburt viel geblutet und jetzt Mangel. Hab Zuhause erstmal Kräuterblut leer gemacht und erst jetzt mit Ferro Sanol angefangen. Glaub das war ein Fehler. Dachte der Infekt hat mich so platt gemacht aber Müdigkeit und Schwäche gehen nicht weg.
Nehm jetzt noch Schüsslersalz Nr 3 und hoffe es füllt sich schnell auf. Die Infusionen sind nicht ohne oder?

Anonym schrieb am 12.03.2019 17:47

Ich wusste gar nicht, dass Infusionen so „gefährlich „ sind oder sein sollen. Mein Hausarzt hatte sie mir damals für Bach der Entbindung nahe gelegt. Da meine Werte auch im Keller waren, hab ich in der Klinik eine Ärztin danach gefragt und ne halbe Stunde später bekam ich dann eine Infusion. War auch keine große Sache (10 Minuten?). Die Nachkontrolle beim Hausarzt ergab ne Woche später super Werte. Ich hatte keine Nebenwirkungen...
Ihr verunsichert mich gerade etwas...

Gruß, Sandra

Anonym schrieb am 12.03.2019 17:49

Für alle die es nicht vertragen, kann ich das Eisenchelat wärmstens empfehlen. Vor allem für Vegetarier und Veganer, wir tun uns mit den üblichen Eisenprodukten schwer.

LG Doro

Mornica (Profil) schrieb am 12.03.2019 19:35

@Munkes: was war ein Fehler? Dass du mit den Eisen-Tabletten angefangen hast?
Ansonsten dauert es schon etliche Wochen bis Monate, bis der Eisenmangel wieder behoben ist. Beim Eisenchelat muss man übrigens schauen, da ist relativ wenig Eisen drin. Für extremen Eisenmangel sind die angegebenen Tagesmengen viel zu niedrig. Genau wie bei dem Saft. Wenn die Ursache abgestellt ist, geht's. Bei mir war es witzlos.
Grüße
Bettina

Anonym schrieb am 12.03.2019 20:02

Beim Eisenchelat muss man übrigens schauen, da ist relativ wenig Eisen drin. Für extremen Eisenmangel sind die angegebenen Tagesmengen viel zu niedrig. Genau wie bei dem Saft. Wenn die Ursache abgestellt ist, geht's. Bei mir war es witzlos.
Grüße
Bettina


Bei dem von mir verlinkten Chelat sind 50 mg in der Kapsel. Das ist schon ganz ordentlich. Man kann auch zwei Kapseln am Tag nehmen. Ich nehme nur eine. Der Körper muss es ja auch verarbeiten.
Empfehlung sind glaube 14 mg pro Tag. Das macht aus meiner Sicht Sinn, während der Mens zu supplimentieren. Einen starken Mangel hebt es nicht an.
Klar dauert es Monate, aber es hat ja auch Monate oder Jahre gedauert bis der Mangel da war. Ich hatte vor der Schwangerschaft so nen tollen Eisenwert, dass mir beim Blut spenden keiner glauben wollte, dass ich kein Fleisch esse ;o)

LG Doro

munkes (Profil) schrieb am 12.03.2019 20:50

@Munkes: was war ein Fehler? Dass du mit den Eisen-Tabletten angefangen hast?
Ansonsten dauert es schon etliche Wochen bis Monate, bis der Eisenmangel wieder behoben ist. Beim Eisenchelat muss man übrigens schauen, da ist relativ wenig Eisen drin. Für extremen Eisenmangel sind die angegebenen Tagesmengen viel zu niedrig. Genau wie bei dem Saft. Wenn die Ursache abgestellt ist, geht's. Bei mir war es witzlos.
Grüße
Bettina


Der Fehler war vielleicht, nicht sofort mit den Tabletten zu starten. Nehm sie ja erst seit heute und habe das Kräuterblut vielleicht überschätzt? Weiß jetzt gar nicht ob ich Wochen warten soll? Der HB war gar nicht sooo schlecht mit 11, aber in der Schwangerschaft war halt Ferritin bei 8 und die Hebamme meinte, den Speicher füllen ich nicht so schnell auf.
Bin halt Grad echt nur am Schlafen und Schlapp. Aber vielleicht fehlt mir auch die Geduld wie so oft.
Mein Mann bekocht mich schon mit selbstgemachten Rinderbrühen und so. Habt ihr zur Ernährung noch Tipps? Milch meide ich schon und auf Vitamin C zum Eisen achte ich...

Mornica (Profil) schrieb am 12.03.2019 20:59

@Doro: deswegen schrieb ich auch, man muss aufpassen wegen des Eisengehaltes. Mir wurde zB ein Chelatprodukt empfohlen, bei dem gar nicht drauf stand, wie viel Eisen da drin ist, sondern nur 1xx mg Eisenchelat. Da die chemische Formel bekannt ist, konnte ich ausrechnen, dass das sagenhafte <10 mg Eisen pro Kapsel waren. Für mich ein Satz mit x.
Das Kr3ut3erblyt bringt bei vorgegebener Dosierung leider auch nur 10 - 15 mg. Was "normal" ja reicht, aber für höheren Bedarf finde ich das zB auch zu teuer.
Während der Mens wird die Schleimhaut abgestoßen, der Aufbau erfolgt über den restlichen Zyklus. Das heißt für mich: der Eisenbedarf ist über den ganzen Zyklus da und etwa gleichbleibend.

Gruß,
Bettina

Flaps (Profil) schrieb am 12.03.2019 20:59

Liebe munkes,

auf deine Frage bezüglich der Ernährung fällt mir gerade nur Aroniabeeren ein. Der Direktsaft (Ich habe immer so einen Sack zum selber zapfen da) hilft ganz gut zu puffern. Da bei mir das Kräutetblut immer nix gebracht hat, hatte mir meine Hebamme den Tipp bei SS 2 gegeben. In SS 3 habe ich es dann gleich so gemacht dass ich täglich ein Schnapsglas davon getrunken habe. Eisenweet war zwar niedrig, blieb aber konstant und nach der letzten SS habe ich ihn trotz voll stillen usw. mit dieser "Kur" sogar fast bis auch vor SS Niveau heben können innerhalb eines halben Jahres.
Hilft auch die Immunabwehr zu stärken und bekommen meine Kids immer wieder regelmäßig in selbstgmachten Smoothie oder mal in Apfelsaft oder so rein gemixt.

Alles Gute euch allen, die ihr gerade mit dem Eisenwert zu kämpfen habt und schnellstmögliche Verbesserung eurer Werte oder gelingende Ursachenforschung.

Flapsgrüße

Anonym schrieb am 13.03.2019 07:12

Genau mein Thema gerade.
Nach der Geburt war der HB bei knapp 10 (Fer hat niemand kontrolliert und ich hab tatsächlich vergessen meine FÄ darum zu bitten obwohl ich das mit dem verfälscht hohen HB bis einige Wochen nach der Entbindung wusste)
Aufgefallen ist es uns weil ich immer blass und durchaus erschöpft aber vorallem heulig und traurig war. Wochenbettdepression. Nicht gerade das, worauf ich mich gefreut hatte mit Baby. Hab dann direkt mit Eisen gestartet (Tabletten und Saft) und wie von meiner Hebamme empfohlen viel rotes Gemüse und Brokkoli gegessen. Dazu Neurodoronzeug und siehe da es wurde fast schlagartig besser.
Denke ein Eisenmangel kann wirklich vielfältige Auswirkungen haben und liebe TS vielleicht legt sich auch bei dir das Gefühl von besonderer Belastung mit deinen Kindern wieder etwas wenn die Werte wieder besser sind.
LG ano

Anonym schrieb am 13.03.2019 07:35

Hallo Mornica,

was sagst du denn zum von mir verlinken Chelat? Es sind 50 mg Eisen deklariert. Ich hoffe schwer, das ist auch so.

LG Doro

https://www.greenfood-shop.eu/Mineralien/Eisen-aktiv-50-mg.html

Anonym schrieb am 13.03.2019 08:38

Ich wusste gar nicht, dass Infusionen so „gefährlich „ sind oder sein sollen. Mein Hausarzt hatte sie mir damals für Bach der Entbindung nahe gelegt. Da meine Werte auch im Keller waren, hab ich in der Klinik eine Ärztin danach gefragt und ne halbe Stunde später bekam ich dann eine Infusion. War auch keine große Sache (10 Minuten?). Die Nachkontrolle beim Hausarzt ergab ne Woche später super Werte. Ich hatte keine Nebenwirkungen...
Ihr verunsichert mich gerade etwas...

Gruß, Sandra


Naja, das ist wohl wie bei vielen Medikamenten. Es kann Probleme machen, muss es aber nicht immer. Hängt vielleicht auch mit dem Ausgangszustand zusammen. Bei mir war der Hb nach einer Entbindung bei 5,5 (ca. 2l Blutverlust). Ich hatte die Wahl zwischen "wir können es nochmal mit Eiseninfusion versuchen" und "oder möchten Sie gleich eine Bluttransfusion". Ich habe mich dann für Ersteres entschieden. Die Infusion lief suuuper langsam. Nach 2 Stunden waren vielleicht 2/3 durchgelaufen und wir haben abgebrochen, weil ich kurz vor dem Kreislaufkollaps war. Am nächsten Tag ging es mir insgesamt schon besser, da habe ich auch die Infusion besser vertragen. Aber auch da war sie nicht Nebenwirkungsfrei, obwohl sehr langsam.

Wenn sie bei dir problemlos war, dann ist doch alles gut :-)

LG Ano C

Anonym schrieb am 14.03.2019 09:59

Ich geb euch nochmal Rückmeldung. Zwar hab ich die Infusion zuerst vertragen, abends und am nächsten Tag ging es mir aber mies mit Bauchschmerzen, Erbrechen, Kopfschmerzen und da war ich auch wirklich richtig schlapp, zittrige Knie etc.
Nur dass keiner später mal liest und dann denkt, die Infusionen wären die super Lösung. Ich muss mal weiter schauen, wie ich wieder auf die Beine komme ;-(

Anonym schrieb am 14.03.2019 20:25

Ich geb euch nochmal Rückmeldung. Zwar hab ich die Infusion zuerst vertragen, abends und am nächsten Tag ging es mir aber mies mit Bauchschmerzen, Erbrechen, Kopfschmerzen und da war ich auch wirklich richtig schlapp, zittrige Knie etc.
Nur dass keiner später mal liest und dann denkt, die Infusionen wären die super Lösung. Ich muss mal weiter schauen, wie ich wieder auf die Beine komme ;-(


Oh je so ein Mist. Aber meine Bedenken sind genau diese. Ich finde es ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Nach ner OP wie gesagt ja, aber ansonsten lieber Eisen-Chelat.

LG Doro

Anonym schrieb am 14.03.2019 20:50

Ich geb euch nochmal Rückmeldung. Zwar hab ich die Infusion zuerst vertragen, abends und am nächsten Tag ging es mir aber mies mit Bauchschmerzen, Erbrechen, Kopfschmerzen und da war ich auch wirklich richtig schlapp, zittrige Knie etc.
Nur dass keiner später mal liest und dann denkt, die Infusionen wären die super Lösung. Ich muss mal weiter schauen, wie ich wieder auf die Beine komme ;-(


Oh je so ein Mist. Aber meine Bedenken sind genau diese. Ich finde es ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Nach ner OP wie gesagt ja, aber ansonsten lieber Eisen-Chelat.

LG Doro


Und warum nach einer OP und so nicht? Mein Ferritinwert liegt bei 3, Normbereich ist 100-200. Wie soll er denn wieder gefüllt werden? Momentan bin ich seit Wochen krank und komme nicht mehr auf die Beine

Anonym schrieb am 15.03.2019 08:06

Ich weiß nicht, ob das auch Doros Begründung wäre. Bei mir war es so, dass mein Eisenmangel chronisch ist, und man dann (so hat es mir die Hausärztin gesagt), eher auch kontinuierlich den Eisenspeicher wieder auffüllt. Eben weil die Infusionen nicht so ohne sind, seien sie nicht für die Daueranwendung gedacht. Eher was für einmalige Geschichten, nach OP oder Geburt.

Ich denke bei dir, Threadstarterin, ist da so ein Mittelding. Wenn es dir jetzt so schlecht geht damit, würde ich es zumindest mal versuchen und dann schauen, dass der Eisenspeicher nicht wieder so absackt. Wobei man ja nach so einer Infusion eine bestimmte Zeit (muss die Ärztin wissen) erstmal nicht zusätzlich Eisenpräparate nehmen soll.

Bei Hausärzten kann natürlich auch (also als weitere Grund) dahinter stehen, dass sie so eine Infusion ja nicht extra bezahlt bekommen … Die Eisentabletten muss du zahlen.

Ist denn eigentlich ein großes Blutbild gemacht worden, um weitere Ursachen auszuschließen? Wie sieht es mit Vitamin D aus (wird ja normal nicht untersucht, musst du ggf. selber zahlen)?

Ich frage deshalb, weil bei mir vor zwei Jahren mehreres zusammen kam, als ich mich total schlapp fühlte. Vitamin B12 und D (am Ende eines tollen Sommers) im Keller, Hb bei 10, freie Schilddrüsenwerte zu niedrig. Internist befand absolut niedrige Vitamin B12 und D Spiegel für unerheblich und empfahl mir die Thyroxindosis zu reduzieren. Und: "Zu niedrige Eisenwerte haben Frauen ja gern mal."

Meine Hausärztin hat dann das Ganze umgedreht, Vitamin B12-Spritzen und Dekristol, Thyroxin beibehalten, und dann ging es sukzessive bergauf. Vor allem hat sie nach der Ursache für den Vitamin B12-Mangel geschaut - bei mir Gastritis Typ A. Da kann man sich zu 100% von Fleisch ernähren, das B12 wird einfach nicht mehr aufgenommen.

Gute Besserung
Bettina

Anonym schrieb am 15.03.2019 09:38

Wusste gar nicht, dass die Eiseninfusionen so kritisch sein können. Meine Mutter bekommt die alle paar Monate, weil sie den Eisenwert sonst nicht in den Griff bekommen. Sie ist auch morgens nach dem Aufstehen oft entsetzlich müde, hat aber auch schon immer niedrigen Blutdruck, so dass sie auch ohne Eisenmangel nicht gut in die Gänge kommt. Allerdings war es nicht soo arg, als sie noch jünger war (jetzt weit über 70).
Ursache für den schlechten Eisenwert ist nicht bekannt, es wurde schon wer-weiß-was untersucht. Vitamin D nimmt sie glaube ich auch, von B12 hat sie bisher nichts erzählt, weiß ich gar nicht, ob das auch schon untersucht wurde. Muss ich glatt mal beim nächsten Telefonat fragen.

Anfangs sind sie von irgendwelchen Entzündungen oder inneren Blutungen ausgegangen, aber das geht mittlerweile schon seit Jahren so und es gibt wie gesagt keine wirkliche Diagnose. Nach den Infusionen geht es dann immer einige Zeit besser. Anscheinend kann sie das Eisen aus der Nahrung nicht wirklich verwerten, keine Ahnung.

Übrigens ist es bei meinem Vater anders, der hat einen hohen Ferritin-, aber niedrigen Hämoglobin-Wert. Da helfen dann auch keine Eisengaben. Nach OPs im letzten Jahr mit anschließenden Blutungen hat er dann Fremdblut bekommen, aber das war eher kontraproduktiv.

Bei mir wurde in SS und auch sonst (Vegetarier) immer nur HB bestimmt. Beim letzten Check-up habe ich mal Ferritin angesprochen, war aber leider zu spät, ihn zu bestimmen, weil der Wert schon vom Labor rausgestrichen worden war, obwohl er wohl mitbestimmt wird, wenn ich die Ärztin richtig verstanden habe. Muss ich dann nächstes Jahr mal dran denken. Wobei ich mich jetzt noch recht gut fühle, abgesehen davon, dass ich morgens generell schlecht aus dem Bett komme. Könnte aber auch einfach daran liegen, dass ich eine Eule bin. Und wenn mich nachts ein Kind weckt, weiß ich auch, woran es liegt, wenn ich tagsüber müde bin.

Heute mal Ano wegen Eltern

Anonym schrieb am 15.03.2019 19:28

An die TS

Ich glaube nicht an diesen schulmedzinischen Gedanken, dass man massiv auffüllt und dann bleibt der Wert oben. Bei ner OP ist ja einiges an Blut weg, da macht es Sinn. Aber wenn das Eisen über Monate/Jahre sinkt, muss es eben aus meiner Sicht über längere Zeit zugeführt werden.

Mein Wert lag bei 3,9 im August (und wahrscheinlich schon viiiiiele Monate zuvor) und im Januar bei 14. Das ist natürlich immer noch zu wenig, aber schon ein (für mich) guter Anstieg. Und da habe ich immer nur so 20 mg pro Tag zugeführt, weil ich mehr eben nicht vertrug. Jetzt mit den 50 mg Eisenchelat habe ich noch gar nicht wieder messen lassen.

Aber wenn du die Infusion nicht vertragen hast, ist das doch eh keine Option mehr oder?

LG Doro

Anonym schrieb am 16.03.2019 11:09

Re: An die TS

Ich glaube nicht an diesen schulmedzinischen Gedanken, dass man massiv auffüllt und dann bleibt der Wert oben. Bei ner OP ist ja einiges an Blut weg, da macht es Sinn. Aber wenn das Eisen über Monate/Jahre sinkt, muss es eben aus meiner Sicht über längere Zeit zugeführt werden.

Mein Wert lag bei 3,9 im August (und wahrscheinlich schon viiiiiele Monate zuvor) und im Januar bei 14. Das ist natürlich immer noch zu wenig, aber schon ein (für mich) guter Anstieg. Und da habe ich immer nur so 20 mg pro Tag zugeführt, weil ich mehr eben nicht vertrug. Jetzt mit den 50 mg Eisenchelat habe ich noch gar nicht wieder messen lassen.

Aber wenn du die Infusion nicht vertragen hast, ist das doch eh keine Option mehr oder?

LG Doro


Aber in 4 Monaten von 3,9 auf 14, wenn der Wert bei 150 liegen sollte, würde ja bedeuten, dass es Jahre braucht, bis du wieder einen WErt hast, der in den Normbereich kommt! DAs Problem ist ja, dass man auch viel anfälliger ist.
Ich versuche noch eine Infusion, die langsamer läuft und stärker verdünnt ist. Trotz Nebenwirkungen, würde ich gern in einen Bereich kommen, der zumindest deutlich näher an der Norm ist. Danach gern das Eisenchelat, denn dann muss der Wert ja erst einmal gehalten werden und das könnte ja auch ein Problem sein.
Es ist ja auch keine Lösung, weil ich momentan nicht wieder gesund werde und die Ärztin sieht darin ein großes Problem.

Anonym schrieb am 16.03.2019 11:21

Naja, du musst aber bedenken, dass ich nur sehr wenig Eisen zugeführt habe. Das ist ja jetzt ganz anders. Mal sehen, vielleicht schaffe ich es nächste Woche den Wert testen zu lassen.

Interessant wäre, wie hoch dein Wert jetzt nach der Infusion ist und vor allem, wie lange er sich hält. Hast du schon Werte bestimmen lassen?
Ein zu niedriger Ferritinwert schlaucht sehr, aber ein zu hoher Wert kann gefährlich werden.

LG Doro

Anonym schrieb am 16.03.2019 11:24

Die angegebenen Unter- und Obergrenzen schwanken ja auch von Labor zu Labor. Noch dazu haben Frauen andere Werte als Männer.

LG Doro

https://www.internisten-im-netz.de/mediathek/blutbild-erklaerung/ferritin.html

Anonym schrieb am 16.03.2019 11:25

150 bei einer menstruierenden Frau klingt utopisch viel.

LG Doro

Anonym schrieb am 16.03.2019 13:10

Bei mir wurde letztes Jahr auch wieder Eisenmangel festgestellt, ich hatte den Wert 7, aber glücklicherweise hatte ich noch keine Blutarmut.
Ich habe dann Floradix forte Tabletten genommen, die enthalten 100 mg und damit bin ich bis Mitte Januar auf immerhin 28 gekommen. Als Nebenwirkungen hatte ich etwas Bauchschmerzen, aber nicht so schlimm, am besten hat es funktioniert, wenn ich zur Einnahme eine Orange gegessen habe.
Da mein Wert ja ganz gut angestiegen war, probiere ich jetzt auch mal die Tabletten, die Doro vorgeschlagen hat... Gar keine Bauchschmerzen wäre auch mal wieder toll... mal schauen, ich bin gespannt.

Liebe Grüße,

Martina

Mornica (Profil) schrieb am 16.03.2019 17:54

150 bei einer menstruierenden Frau klingt utopisch viel.

LG Doro

Hmm, vielleicht verwendet das Labor der TS andere Referenzwerte? Je nach Labor bzw. dessen Bestimmungsmethoden variieren diese z.T. sehr. Man muss da Messergebnis immer darauf beziehen. Allerdings erscheint mir das als untere Wert auch sehr sehr hoch, es sei denn, es werden andere Einheiten als ng/ml (=µg/l) verwendet. Also was mit mmol/ml oder so?

Bettina

Deichkind (Profil) schrieb am 16.03.2019 19:45

Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber keine Angst vor Infusionen. Ich habe selber einige Jahre welche bekommen, weil ich bedingt durch eine Darmerkrankung keine gute Eisenresorption hatte. Ich hatte nie Probleme mit den Infusionen. Sie helfen schnell und bringen die Werte wieder in Lot. Jetzt in der Schwangerschaft kriege ich eventuell auch wieder welche.

Anonym schrieb am 17.03.2019 08:55

Bei mir wurde letztes Jahr auch wieder Eisenmangel festgestellt, ich hatte den Wert 7, aber glücklicherweise hatte ich noch keine Blutarmut.
Ich habe dann Floradix forte Tabletten genommen, die enthalten 100 mg und damit bin ich bis Mitte Januar auf immerhin 28 gekommen. Als Nebenwirkungen hatte ich etwas Bauchschmerzen, aber nicht so schlimm, am besten hat es funktioniert, wenn ich zur Einnahme eine Orange gegessen habe.
Da mein Wert ja ganz gut angestiegen war, probiere ich jetzt auch mal die Tabletten, die Doro vorgeschlagen hat... Gar keine Bauchschmerzen wäre auch mal wieder toll... mal schauen, ich bin gespannt.

Liebe Grüße,

Martina


Du kannst auch früh und abends je 50 mg nehmen. Das verträgt sich meist besser. Dann aber mit Kaffee und Milch entsprechend lange Abstände einhalten.

LG Doro