"Erfahrungsaustausch Masernimpfpflicht"

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Tiana (Profil) schrieb am 19.12.2019 09:17

Erfahrungsaustausch Masernimpfpflicht

Hallo ihr Lieben,

Ich suche Austausch wie die impfkritischen unter euch mit der kommenden Impfpfllicht umgehen. Bitte keine Impfdiskussion vom Zaun brechen.
Ich habe ja hier eine 1 jährige die ab Februar fremdbetreut werden soll und bei meinem gestrigen Termin zur Klärung der Bedingungen wurde ganz klar, wenn sie bis märz nicht masern geimpft wird ist sie raus aus der Betreuung. Tja da ich arbeiten will bleibt mir eigentlich keine wahl. Wie läuft das bei euren einrichtungen habt ihr schon infos?

Antworten

Anonym schrieb am 19.12.2019 11:53

Ich finde diese Seite recht informativ. Meine Tochter geht zum Glück schon zur Schule und ich hoffe, dass bis 2021 das BVerfG das Gesetz gekippt hat. Ich lasse meine Tochter nicht impfen.

LG D.

https://www.individuelle-impfentscheidung.de/impfpflicht/gesetz-zum-impfzwang-f%C3%BCr-kita-kinder-verabschiedet.html

Anonym schrieb am 19.12.2019 11:58

Es gibt übrigens auch Ausschlußkriterien, warum das Kind nicht geimpft werden DARF. Ein impfkritischer KIA kann dir da evtl. weiterhelfen.

LG D.

susan123 (Profil) schrieb am 19.12.2019 12:01

Ich hatte bei der Kindergarten Untersuchung mit der Ärztin vom Gesundheitsamt ein Gespräch und Sie war eigentlich recht entspannt. Sie hat sich notiert, dass mein Kind Asthma hat und damit war das vom Tisch. Also falls dein Kind irgendetwas an Krankheiten vorzuweisen hat (was ich natürlich nicht hoffe) dann kannst du das angeben. Ebenfalls Krankheiten im Familiären Umfeld, zb Erb Krankheiten,.
Zumindest hat mir meine Heilpraktikerin das so gesagt. Ein Arztbericht genügt anscheinend. Nur mal ein Gedankengang für dich.

Grüße Susan

Tine (Profil) schrieb am 19.12.2019 12:30

Es gibt eine Übergangsfrist für Kinder die schon in Betreuung sind, ich glaube bis März 2021. Wie das mit Neuverträgen geregelt ist, weiss ich nicht genau. Aber du schreibst ab Januar? Dann müsste der Vertrag ja schon unterzeichnet sein, oder? Meiner Ansicht nach hast du dann über ein Jahr Zeit, dein Kind impfen zu lassen. Und in einem Jahr kann ja viel passieren...

Angaben ohne Gewähr ;-)

Tine (Profil) schrieb am 19.12.2019 12:42

Ich hab gerade nochmal meine Chefin gefragt:
Rechtlich ist es wohl so, dass Kinder die Bis März kommen, noch keinen Nachweis bringen müssen. Also alle die im Jan. und Feb. zu uns in die Einrichtung neu kommen, brauchen den Nachweis nicht. Ab März muss der Nachweis aber sofort gebracht werden. Alle Kinder die schon da sind, müssen den Nachweis bis Ende Juli 2021 bringen.

Soll das Kind zur Tagesmutter oder in die Kita?
Wissen die über den rechtlichen Rahmen wirklich Bescheid?

Denn theoretisch - wenn dein Kind im Februar kommt- hättest du Zeit bis Juli 2021.

Julikind (Profil) schrieb am 19.12.2019 13:09

Hallo! Ich muss gestehen, dass ich gar nicht informiert bin, da sich bei uns der Betreuungsbedarf auf Anfang 2021 verschoben hat. Auch der Kinderarzt hat diesbezüglich nichts erwähnt. Wir konnten bisher gut selbst bestimmen, wann was geimpft wird.
Das wird sich jetzt vielleicht ändern. Weiss wer wie es sich in der Tagespflege bei Tageseltern verhält?
LG Julikind

Tiana (Profil) schrieb am 19.12.2019 17:22

Danke euch.
Bei uns geht es um tagespflege. Sie soll zu einer Tagesmutter gehen und da kontrolliert bei uns dann das jugendamt. Den Termin hatte ich gestern dort. Die wollen im märz, sollte das Gesetz durch gehen, den nachweis. Aber danke der hinweis mit den Erbkrankheiten hilft hier sehr weiter. Unser kiarzt wird da allerdings vermutlich nicht mitziehen.

Anonym schrieb am 19.12.2019 17:53

Danke euch.
Unser kiarzt wird da allerdings vermutlich nicht mitziehen.

Das Attest kann dir auch der Hausarzt ausstellen. Und es müssen auch keine Erbkrankheiten sein.
LG D.

Anonym schrieb am 19.12.2019 18:37

Wir impfen mit einem Jahr gegen Tetanus/ Diphtherie und Polio. Vorher nix. Mit 1,5 Jahren kommt Mausi September 2020 zur Tagesmutter. Dann impfen wir halt gegen Masern, sofern ein Einzelimpfstoff verfügbar ist. DARAUF bin ich nämlich extrem gespannt, die halbe Zeit bzw die meiste Zeit ist da ja kein rankommen.
Ohne diese Pflicht würden wir zwischen 10 und 12 Jahren gegen Masern impfen, weil es dann schon gefährlich werden KANN.
Ich glaube ich werde mich nicht um eine Ausnahme bemühen, definitiv aber auf Einzelimpfstpff bestehen.
Munkes

Anonym schrieb am 19.12.2019 18:40

Hach, ist zwar von August aber was aktuelleres hab ich jetzt auf die Schnelle nicht gefunden.
Wie erwartet, ich könnte kotzen
Munkes

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/08/19/masern-die-impfpflicht-kommt-aber-kein-einzelimpfstoff-in-sicht

almapalma (Profil) schrieb am 19.12.2019 21:56

Unsere großen Kids gehen in den Waldorfkiga und unsere Tochter kommt jetzt im Januar auch in den Waldorfkiga.
Sie bestehen (noch nicht) auf die Impfungen.

Meine Jungs hab ich auch gegen Tetanus, Diphtherie und Polio mit 1,5 Jahren impfen lassen.

@ Munkes
Wollte ich bei meiner Tochter jetzt auch machen, nun gibt es keinen Einzelimpfstoff mehr dafür. Soll jetzt die Kombi nehmen, nur Tetanus geht Einzeln :( Mag aber keine Kombi nehmen. Bekommst Du Einzelimpfstoffe?

Anonym schrieb am 19.12.2019 22:04

Naja almapalma ich hab ja noch Zeit bis September 2020 bezüglich Masern Einzel... ich hoffe es gibt dann einen, sonst mach ich ein Fass auf.
Oder meinst du Tetanus einzeln? Unser KIA ist anthro, der gibt Tetanus/ Diphtherie/Polio 3 Fach auch zur Grundimmunisierung mit einem Jahr. Zugelassen ist der glaube ich erst ab 5. Also für eventuelle Impfschäden kommt dann keiner auf. Ansonsten ist wohl ein 4 Fach zugelassen ab einem Jahr, da ist aber Keuchhusten dabei und DAS will ich sicher nicht.
Also 3 Fach im März.
Alles einzeln impfen ist ja auch Mist, dann verabreicht man haufenweise Trägerstoffe, die mitunter ja toxisch sind...
Munkes

Tiana (Profil) schrieb am 20.12.2019 08:45

Also zu Kontraindikationen finde ich wenig offizielles . Die stiko begrenzt das ja enorm, weder krampfanfälle noch neurologische grunderkrankungen sehen sie als Kontraindikation. Das ist schon krass.
Habt ihr da etwas schwarz auf weiß?

Lg

Anonym schrieb am 20.12.2019 11:37

Also zu Kontraindikationen finde ich wenig offizielles . Die stiko begrenzt das ja enorm, weder krampfanfälle noch neurologische grunderkrankungen sehen sie als Kontraindikation. Das ist schon krass.
Habt ihr da etwas schwarz auf weiß?

Lg


Da wirst du auch nichts Offizielles finden ;o) Letzten Endes geht es doch auch nur darum, dass der Arzt ein Attest ausstellt, dass er AKTUELL wegen Vorerkrankungen von der Impfung abrät.
Wäre ich in der Situatuion, würde ich mir von der KIÄ attestieren lassen, dass wegen andauernder Infekte nicht geimpft werden kann. Und das nachzuweisen ist ja besondernders von Januar bis April nicht schwer. Da geben sich die Viren ja die Hand.
Und dann hast du den Vertrag erstmal und wenn irgendwann mal ne Kontrolle kommt, kannst du dich willig zeigen und der Arzt stellt eben wieder Infekte fest.

Ich glaube aber, dass es so viele Klagen (auch von Ärzten) geben wird, dass das Gesetz gekippt wird. Man muss halt nur irgendwie diese Übergangszeit überbrücken.

LG D.

Anonym schrieb am 20.12.2019 16:54

Also unsere KiÄ hätte uns auch bei Fieberkrampfneigung (Kind war zweimal nach doppelter Fieberkrämpfe im Krankenhaus, einmal mit nicht ganz 2, einmal nicht ganz 4 Jahre alt) kein Attest zur Verschiebung der Impfung ausgestellt. Da im März die Einschulung ist und zu der Zeit immer Krankheiten unterwegs sind, haben wir deswegen im Sommer geimpft - also MMR, ohne Windpocken, was die Gefahr eines Fieberkrampfs erhöht hätte. Hätte sonst mindestens noch ein Jahr gewartet, bis er 6 Jahre alt ist. Zum Glück gab es keine Impfreaktion, ich hoffe, das Thema ist jetzt zumindest bei dem Kind durch.

Anonym schrieb am 20.12.2019 16:59

Sind eure KiÄ denn so, dass sie einfach was attestieren würden? Also ich vermute, unsere würde uns was husten, wenn wir es rauszögern und dann sagen würden: "Oh, Viruszeit, bitte schreiben Sie uns ein Attest, dass wir nicht impfen können." Ich denke, da müsste schon eine wirkliche chronische Krankheit o.ä. vorliegen. Aber vielleicht gibt es auch Ärzte, die sich leichter beschwatzen lassen. Keine Ahnung, ob und wie sich die Ärzte ggf. auch rechtfertigen müssen, wenn sie so sein Attest ausstellen.

Anonym schrieb am 20.12.2019 19:46

Ja bei uns ist das mit dem Attest ohne entsprechende Fachliteratur hoffnungslos. Selbst die Vorgeschichte hilft hier nicht. Der Mittlere wurde problemlos mit 5 mmr geimpft. Die Grosse hatte damals mehrere krampfanfälle nach der 1. mmr impfung mit 1,5. Aber diesen bezug streiten die ärzte ab. Mir macht er wahnsinnig sorgen hinsichtlich der impfung des 3. kindes im gleichen alter.
Mal sehen, vllt ergibt sich ja noch eine Alternative. Wir warten nun mal ab.
Lg
Tiana

Fashymama (Profil) schrieb am 21.12.2019 17:32

Ich würde mal rumhören. Unser KiA würde vielleicht auch kein Attest schreiben, da er Pro Impfen ist.
Aber es gibt Kinderärzte die da kritisch sind. Allergien sind auch ein Grund oder schlimme Allergien in der Familie, da man ja weiß dass Impfungen das Risiko dafür erhöhen.
Hoffen wir das das Verfassungsgericht bald tätig wird.

Mein 7jähriger ( ungeimpft) hat sich mit 10 Monaten im Urlaub bei einem frisch geimpften Kind mit Masern angesteckt.
Unser KiA meint da wäre unmöglich.
Ich werde auf jeden Fall wenn es soweit ist den Titer bestimmennlassen... mal sehen ob unser Arztsich darauf einlässt.

solskinn (Profil) schrieb am 07.02.2020 13:15

Hallo,

heute flatterte die schulanmeldung ins Haus und damit verbunden der Verweis, dass der Impfpass wegen der Masernimpfpflicht mitzubringen sei. Mein Kind ist zwei Mal gegen die Masern geimpft, aber ich bin ein Gegner der Masernimpfpflicht und vor allem ein Gegner vorauseilenden Gehorsams. Das Gesetz ist ja noch nicht mal in Kraft! Deshalb werde ich den Aufstand proben und den Impfpass nicht vorlegen. Wie ich es verstanden habe, tritt ja die Impfpflicht, so sie denn überhaupt in Kraft tritt, erst mit Eintritt der Schulpflicht in Kraft - also zumindest für den Bereich der Schule. Logisch. Im Grunde ist es erst ab dann relevant,ob das Kind geimpft ist.
Außerdem geht es die Schule gar nichts an - wenn dann habe ich das dem Gesundheitsamt nachzuweisen.
Ich warte dann einfach mal ab, wie das alles läuft.
Unsere Schulleitung ist sehr streng und kommt auch immer wieder mit "das ist so!"-Behauptungen um die Ecke und ich habe Lust auf diese Auseinandersetzung. Zwar kann die Rektorin am Ende nichts dafür, aber sie hat sich auch nicht gegen diese dreiste Aufforderung in vorauseilendem Gehorsam zur Wehr gesetzt. Mir geht's jetzt einfach ums Prinzip.

Wie ist die Lage bei anderen?

Tiana (Profil) schrieb am 07.02.2020 18:56

Komisch, bei uns wird kein impfpass verlangt. Wir schulen im September auch ein. Aber ich erinnere mich dass man im anmeldezettel gebeten wird die impfungen anzugeben. Mir ist das damals Bei der Großen wahnsinnig schwer gefallen... weil ich es nicht mehr wusste. Da geht es wohl um seuchenschutz wie im kiga auch. Ich würde nachhaken ob sie ihn echt kontrollieren wollen oder nur sichergehen dass die eltern wissen was sie geimpft haben.

solskinn (Profil) schrieb am 07.02.2020 20:36

Nein Tiana, es wird explizit auf das Maserngesetz verwiesen.

Inge (Profil) schrieb am 07.02.2020 21:16

Ich bin über das Gesetz auch nicht glücklich. Gerade was du eben ansprichst: Die Schule gehen die gesundheitlichen Daten deiner Kinder nichts an. Die Schule untersteht dem Kultusministerium, für die öffentliche Gesundheitsfürsorge sind die Gesundheitsämter und als obere Instanz das Gesundheitsministerium zuständig.

Trotzdem sieht das Gesetz (gültig ab 01.03.2020) vor, dass die Schule den Impfstatus des Kindes ermitteln muss (da ist soweit ich weiß rechtlich auch noch nicht das letzte Wort gesprochen eben wg. dem obigen Zuständigkeitsdilemma).

Allerdings musst du der Schule nicht den Impfpass zeigen, der Arzt kann die Immunität auch bestätigen.

Irgendwie verstehe ich deinen Unmut, aber irgendwie musst du mit der Schule für die nächsten Jahre klar kommen.
Ob der beste Weg ist, alle gleich beim ersten Kennenlernen zu brüskieren wage ich zu bezweifeln.
Die Schule u. U. gar keinen Bock hat die Impfungen zu überprüfen, aber momentan, bzw. ab März per Gesetz dazu gezwungen ist.

Hattet ihr keine Schuleingangsuntersuchung im Gesundheitsamt? Bei meinen Kindern wurde da (damals noch freiwillig) der Impfstatus geprüft. Und genau da gehören solche Überprüfungen auch eigentlich hin.

LG Inge

solskinn (Profil) schrieb am 08.02.2020 07:02

Hallo Inge,

ich habe nicht vor die Schule zu brüskieren, bin aber mit dem Vorgehen nicht einverstanden. Ob das Gesetz zum 1.3. In Kraft tritt, wissen wir nicht. Es ist geplant, ja, es sind aber auch Verfassungsklagen angekündigt und aufgrund der speziellen Lage ist es auch nicht unwahrscheinlich, dass es sofort per Verfügung ausgesetzt wird. Das obliegt dem BVerG, denn wenn es in Kraft tritt und man sein Kind dann aus Zwang impfen lässt und das BVerG dann einige Monate später feststellt, dass es verfassungswidrig ist, ist es zu spät. Ich habe vor hier abzuwarten.
Außerdem ist die Immunität nicht zur Schulanmeldung, sondern zum Eintritt der Schulpflicht nachzuweisen. Selbst die Beschulung dürfte ohne Nachweis nicht versagt werden. Wenn jemand den Nachweis nicht bringt, muss ein Verfahren in Gang gesetzt werden, das beinhaltet, dass das Gesundheitsamt den Nachweis einfordert, dann zur Beratung einlädt usw. Am Ende steht ein Bußgeld, aber keine Impfung unter Polizeigewalt und kein Schulausschluss!
Unabhängig davon sind meine Kinder ja geimpft. Mir geht es ums Prinzip. Ich werde heute noch eine Mail an die zuständige Stelle der Stadt als schulträger schreiben. Zur Schuleingangsuntersuchung habe ich den Impfpass auch nicht gezeigt, weil es freiwillig war. Ich widerspreche auch immer der allgemeinen Weitergabe von Informationen von Kindergarten an die Schule und so etwas. Ich entscheide selbst, welche Infos es gibt.
Vielleicht bin ich da sehr skeptisch, aber so lange ich das Recht habe, nutze ich es.
Wenn mich das Gesundheitsamt dann auffordert ihm den Impfpass zu zeigen, mache ich das, wenn die Rechtslage klar ist. Ich komme da ohnehin jeden Tag vorbei.
Und die Schulleitung unserer GS geht Ende des Jahres in den Ruhestand und mit der gab es schon genug Streit, von dem her ist mir das auch egal.

Das ist auch der Grund, warum ich trotz Impfungen gegen die Impfpflicht bin - weil es in jeder Hinsicht ein Eingriff in meine Entscheidungsfreiheit ist und mein Recht auf informationelle Selbstbestimmung unterwandert.

Gruß!

natascha (Profil) schrieb am 08.02.2020 09:29

Meine Kinder sind geimpft
UND es war unsere Entscheidung
UND so muss es bleiben.
Die entscheidung der Eltern.
Meintwegen ab 14 auch die der Kinder.
Aber nicht Fremder.
Ich lasse es angehen, wenn man ein Beratungsgespräch über Impfungen bekommt.
Aber dann muss es gut sein.
Denn ich glaube die meisten, die sich gegen eine Impfung entscheiden, machen das bewusst und haben sicher ihr Gründe.

Lg natascha

solskinn (Profil) schrieb am 18.02.2020 05:55

So, das ganze fand jetzt nicht bei der Rektorin, sondern der Stellvertreterin statt und sie nahm meine "Verweigerung" zu Protokoll und bat mich ihr zu berichten, was nun passiert, da ihre Kinder ebenfalls schulpflichtig, aber nur einmal sind und sie mit dem Gesetz ebenfalls nicht einverstanden ist und eine Zwangsimpfung bzw einen Schulausschuss befürchtet. Dazu konnte ich sie erstmal beruhigen. War ein sehr nettes Gespräch.

Grüße!

Tiana (Profil) schrieb am 03.03.2020 11:50

Ich schiebe es nochmal hoch. Wie sieht es aktuell bei euch aus? Unserer Grundschule ist es Schnuppe. Die wollen nichts sehrn an nachweisen. Und der freie Kiga macht stress ohne Ende.. wir werden wohl kein ungeimpftes kind mehr aufnehmen... daran scheitern gerade schon erste Aufnahmen.

Lg

Anonym schrieb am 03.03.2020 14:27

In NRW gibt es noch nix von den Schulen meiner Kids-die wissen selber noch nicht wie das gehandhabt werden soll.

"genaue Verfahrensregelungen kommen von der Bezirksregierung und dem Schulträger" so lautet die Auskunft meiner Schulleitung

es gibt also noch keine Vorgaben für die Schulen/Kitas und jeder müsste sich was selber basteln-und ist gleichzeitig verantwortöllich für sie Umsetzung des Gesetzes...

mal wieder an den Kopf fassen muss....

Clarita (Profil) schrieb am 03.03.2020 14:58

Bei uns wollten sie in der Grundschule zu den Elterngesprächen zum Halbjahresende die Impfpässe sehen. Ich hab es tatsächlich vergessen, aber die Lehrerin hat dann so lange nachgefragt, bis ich ihn meiner Tochter halt mit in die Schule gegeben habe. Auch wenn sie ja noch bis nächstes Jahr Zeit gehabt hätte mit dem Nachweis. Sie Lehrerin ist ja auch froh, wenn sie es vom Tisch hat. Hat auch nichts gesagt, dass wir bisher nur eine Impfung hatten.

Übernächste Woche hat der Bruder Schulanmeldung. Haben noch keine Einladung dazu, aber da wird bestimmt stehen, dass der Impfpass mitgebracht werden soll.

MausmannMama (Profil) schrieb am 09.03.2020 16:25

Bis 31.07.21 dürfen die Schulen /Kindergärten bei Kindern, die bereits eine Einrichtung besuchen, nicht fragen oder es verlangen. Bei Neueinschulung dürfen sie am ersten Schultag, den Impfpass einsehen. Das Gesetz ist keine Impfpflicht, sondern eine Nachweispflicht. Generell
darf der Impfausweis nur eingesehen werden, nicht abgegeben oder kopiert werden. Die Einrichtungen dürfen sich nicht als Behörde aufspielen.

Tiana (Profil) schrieb am 09.03.2020 17:26

Also bei uns wollten sie es dann in der schule bei der schulanmeldung plötzlich doch sehen. Man hat zeit bis zur Einschulung, um ihn vorzulegen.

Lg