"Macht zufällig gerade eine Heilfasten?"

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Anonym schrieb am 05.03.2020 10:37

Macht zufällig gerade eine Heilfasten?

Ich faste seit letztem Sonntag (nur Trinken) und hätte Lust auf ein bisschen Austausch.
Ich habe ja das letzte Mal vor 15 Jahren gefastet und muss schon sagen, dass es mit Ende 40 ne ganz andere Herausforderung ist ;o)

LG Doro

Ach so, alle gut gemeinten Antworten über die Gesundheitsgefährdung durch's Fasten würde ich einfach mal überlesen ;o)

Antworten

natascha (Profil) schrieb am 05.03.2020 11:56

Ich hab das noch nie gemacht, finde es aber spannend.

Wie lange hast du das gemacht?

Lg Natascha

Anonym schrieb am 05.03.2020 12:02

Ich hab das noch nie gemacht, finde es aber spannend.

Wie lange hast du das gemacht?

Lg Natascha


Zwei Entlastungstage, dann die Fastentage (mindestens 6) und dann drei Aufbautage. Es ist ein Fastenprogramm nach Buchinger mit Abführen, Leberwickel, Bürstenmassagen und viel Bewegung.
Im Moment bin ich bei Fastentag 5.
Sieben Tage möchte ich mindestens machen. Mal gucken ob ich am Sonntag noch Lust auf länger habe.

LG Doro

natascha (Profil) schrieb am 05.03.2020 12:22

Voll cool.
Du schaffst das.
Ich glaub an dich
Natascha

Frauhoffmann (Profil) schrieb am 05.03.2020 12:37

Hallo Doro,
ich faste zwar nicht, aber ich finde es total klasse, dass du es schaffst.
Ich habs probiert, aber nach 2 Tagen aufgegeben. Ich kann nicht fürs Kind Essen kochen u. selber nicht essen. So schnell konnte ich gar nicht schlucken, wie mir das Wasser im Mund zusammengelaufen ist. ;)

Viele Grüße u. viel Erfolg

Anonym schrieb am 05.03.2020 13:49

Hallo Doro,

ich habe bisher zwei mal gefastet. Auch nach Buch*ing*er.
Die Buch*ing*er Klinik ist bei uns fast ums Eck.
Unser Nachbar ist Arzt dort.
Das letzte Mal habe ich vor zwei Jahren gefastet, letztes Jahr habe ich mich (nur) zwei Wochen rohvegan ernährt.
Irgendwie möchte ich aktuell nicht fasten, da ich nicht abnehmen möchte...
Ich bin sicher nicht die Fachfrau dafür, aber für Austausch bin ich offen :) Vielleicht geh‘ ich es ja doch mal wieder an.

LG KatharinaM (Ano wegen Nachbar)

Anonym schrieb am 05.03.2020 20:08

Hmm...Fasten ist ja nicht zum Abnehmen gedacht. Sogar sehr dünne Menschen können fasten und nehmen wenig bis nix ab. Der Körper gibt immer nur das her, was er nicht braucht.
Abgeraten wird eigentlich nur bei Essstörungen, aber das hat mit dem Essverhalten zu tun und nicht mit dem Gewichtsverlust.

Dass das Bauchfett schmilzt ist allerdings ein Vorteil, weil dort ja auch Organe verfetten können und das Bauchfett generell viele Schadstoffe einlagert oder auch Hormone.

LG Doro

Anonym schrieb am 05.03.2020 20:22

Hallo Doro,
ich faste zwar nicht, aber ich finde es total klasse, dass du es schaffst.
Ich habs probiert, aber nach 2 Tagen aufgegeben. Ich kann nicht fürs Kind Essen kochen u. selber nicht essen. So schnell konnte ich gar nicht schlucken, wie mir das Wasser im Mund zusammengelaufen ist. ;)

Viele Grüße u. viel Erfolg


In den ersten Tagen ist mir auch oft das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Plötzlich interessiert mich sogar Essenswerbung im TV ;o)
Am dritten Tag ging es mir so bescheiden, dass ich schon abbrechen wollte. Aber von früher kannte ich solche Fastenkrisen schon. Ab dem vierten Tag wird es wesentlich leichter und das Fasten macht plötzlich Spaß.
Wenn jemand abbricht, passiert das meist am dritten Tag. Das ist sehr schade. Man kann sein Fastenprogramm ja stattdessen adaptieren und abends ein kleines Glas Buttermilch trinken. Ich mische mir auch ein kleines Glas Gemüsesaft mit heißem Wasser. Das hilft gut über solche Fastenkrisen hinweg.

Hier mal die Vorteile, die ich seit dem vierten Tag spüre:
- das Bauchfett schmilzt
- ich stehe morgens frisch und relativ erholt auf (das war wirklich vorher seeehr lange nicht mehr so)
- im Spiegel begrüßt mich kein verquollenes Gesicht mehr
- weniger Falten, Haut strahlt mehr
- der Blick ist klarer

LG Doro

Anonym schrieb am 05.03.2020 22:27

Hallo Doro,
ich lese fasziniert mit. Ich habe einige Freundinnen, die das 10tägige Wasserfasten gemacht haben (inkl. Schontage danach). Das Wissen dazu stammt aus einem Buch von Aidin Salih. Sie ist sehr berühmt in der Türkei. Bestimmt ist es das gleiche, was du machst. Man darf nur Wasser trinken. Zwei Freundinnen haben es vor kurzem gemacht. Sie hatten ganz unterschiedliche Beschwerden. Was ich spannend fand: offenbar schmerzen immer mal wieder andere Körperpartien - anscheinend je nachdem dort, wo der Körper dann mit Heilen beschäftigt ist. Eigentlich hätte ich Lust, es auch mal zu probieren. Habe im Moment aber eine andere Baustelle. Danach vielleicht. Ich würde es machen, um mal eine Art Reset-Knopf an meinem Körper zu drücken :)
Hast du vorab Bittersalz o.ä. genommen? Hast du Übelkeit oder geistige Verwirrung? Das wäre, wovor ich am meisten Angst hätte...
Ich selbst faste im Ramadan. Etwas anderer Ablauf :)
Liebe Grüße
Anne

Gerlind (Profil) schrieb am 06.03.2020 08:25

Hallo Doro,

ich hab (in der Zeit vor Kindern und Familie) mal eine Woche in einem Kloster im Harz gefastet :)
War ne dolle Erfahrung. Zu Hause würde ich das nicht hinbekommen, da ich hier für die Familie koche und der Löffel würde so schnell in meinem Mund sein, das merk ich gar nicht.
Ich bin allerdings seit einem Jahr dabei, unter der Woche 16/8 zu machen, d.h., am Wochenende frühstücke ich schon mit der Familie ,unter der Woche trinke ich früh meinen Tee mit ihnen und esse dann erst später bei der Arbeit. Das klappt meist sehr gut, und - wie du sagst- das Bauchfett schmilzt langsam aber stetig. Viel Erfolg dir!

Dörte (Profil) schrieb am 06.03.2020 09:59

Hallo,

ich habe bestimmt schon 6-7 mal eine Fastenwoche eingelegt. Davon 3 mal in einer Gruppe, organisiert von der VHS. Wir haben uns an dem Buch "Wie neugeboren durch Fasten" orientiert.
Ich fand das absolut sinnvoll, denn die Fastenleiterin hat uns so super begleitet und Ihr enormes Wissen weitergegeben. Wir haben uns jeden Abend in dieser Woche getroffen und unsere Erfahrungen ausgetauscht sowie über Ernährung gesprochen, Yoga gemacht...
Alleine hat es dann auch ganz gut geklappt. Wichtig ist am Anfang eben der Entlastungstag und die Darmentleerung. An diesen ersten Tagen braucht man viel Ruhe und Wärme. Danach geht es dann besser, das Hungergefühl sollte dann ziemlich weg sein. Mehr als 5 Tage fasten habe ich nie geschafft und auch nicht für notwendig gehalten, wenn man nicht fastet, um mehrere Kilo abzunehmen. Am schwierigsten finde ich die Aufbautage. Da möchte ich am liebsten gleich wieder alles essen, das darf man aber nicht, weil die Verdauung ja erstmal wieder in Gang kommen muss.
Was mich am Fasten am meisten begeistert, ist der klare Geist, den man eher gegen Ende hat. Und die Erkenntnis, dass man gut mal eine Zeitlang ohne Nahrung auskommen und darauf stolz sein kann, dass man durchgehalten hat.
Bei uns hieß der Kurs übrigens immer "Fasten für Gesunde". Heilfasten darf man ja nur unter ärztlicher Aufsicht.

Dieses Jahr mach ich aber was anderes, und zwar will ich weg von meiner Zuckersucht. Dabei hilft mir ein recht dünnes Büchlein "Endlich Zuckerfrei" von Anna Mai. Vor einem Jahr hatte ich es schon mal geschafft, einige Monate ohne Industriezucker auszukommen, das war viel einfacher, als ich befürchtet hatte. Durch die Trennung von meinem Mann und eine schwere depressive Episode geriet dieses Thema allerdings in den Hintergrund, ich war froh, überhaupt irgendwas essen zu können.
Jetzt sitzt die Krone wieder auf meinem Kopf, ich liebe mein Leben und will den Zucker endgültig loslassen.

Liebe Grüße,
Dörte

Anonym schrieb am 06.03.2020 13:53

Hallo Doro,
ich lese fasziniert mit. Ich habe einige Freundinnen, die das 10tägige Wasserfasten gemacht haben (inkl. Schontage danach). Das Wissen dazu stammt aus einem Buch von Aidin Salih. Sie ist sehr berühmt in der Türkei. Bestimmt ist es das gleiche, was du machst. Man darf nur Wasser trinken. Zwei Freundinnen haben es vor kurzem gemacht. Sie hatten ganz unterschiedliche Beschwerden. Was ich spannend fand: offenbar schmerzen immer mal wieder andere Körperpartien - anscheinend je nachdem dort, wo der Körper dann mit Heilen beschäftigt ist. Eigentlich hätte ich Lust, es auch mal zu probieren. Habe im Moment aber eine andere Baustelle. Danach vielleicht. Ich würde es machen, um mal eine Art Reset-Knopf an meinem Körper zu drücken :)
Hast du vorab Bittersalz o.ä. genommen? Hast du Übelkeit oder geistige Verwirrung? Das wäre, wovor ich am meisten Angst hätte...
Ich selbst faste im Ramadan. Etwas anderer Ablauf :)
Liebe Grüße
Anne


Hallo Anne,

ich finde man sollte immer die Fastenart wählen, die am besten zum eigenen Leben passt.
Ich trinke beim Frühjahrsfasten z.B. sehr wenig Wasser und auch nur warmes, weil ich sonst schnell friere. Hab eh schon niedrigen Blutdruck.
Ich trinke viel Tee, den ich aber recht dünn aufgieße + frische Zitrone rein. Morgens gibt es einen kräftigen Tee mit nem halben TL Honig. Der tut mir gut, obwohl ich sonst Kaffee oder Tee nie süße. Mittags das kleine Glas Gemüsesaft und abends salz- und fettfreie Gemüsebrühe oder anders rum. Wenn man merkt, dass man keine Kraft mehr hat, tut das kleine Glas Buttermilch sehr gut.
Wenn ich reines Wasserfastem machen würde, glaube ich, könnte ich währenddessen nicht arbeiten gehen. Ich hatte zumindest das Gefühl, dass nach der langen Zeit mich das reine Wasserfasten überfordern würde. Und dann ist es eben besser zu adaptieren, als abbrechen. Für mich ;o)

Glaubersalz nehme ich nicht. Ich trinke am Entlastungstag Sauerkrautsaft und mach während des Fastens regelmäßig Einläufe. Klingt schlimm, ist aber ne wahre Wohltat :o) Es nimmt auch das anfängliche Hungergefühl. Sind Magen und Darm leer, verspürt man keinen Hunger mehr. Übelkeit kann gut vom Glaubersalz kommen. Geistige Verwirrungen habe ich nur die, die man mit Ende 40 eben so hat :o) Der Geist klärt sich aber ab dem vierten Tag, denn auch das Gehirn muss beim Fasten ja alte und defekte Zellen erneuern oder reparieren.

Wenn ich mal Gelenkschmerzen habe, dann immer an den Stellen, wo auch sonst meine Baustellen liegen. Ich denke auch, dass dort dann Schlacken (ja ich weiß, die Schulmedizin negiert das) abgebaut werden. Deshalb eben das reichliche Trinken, damit Abbauprodukte auch ausgeschieden werden können.

LG Doro

Anonym schrieb am 06.03.2020 14:00



Bei uns hieß der Kurs übrigens immer "Fasten für Gesunde". Heilfasten darf man ja nur unter ärztlicher Aufsicht.


Naja, das entscheidet ja immer noch jeder selbst. Gibt ja auch Menschen die nie zum Arzt gehen (und meist seeehr alt werden ;o))
Vom selbstständigen Fasten wird eigentlich erst ab 65 abgeraten und natürlich chronisch Kranke. Die sollten das mit dem Arzt zumindest besprechen. Kinder und Jugendliche sollten generell die Finger davon lassen.

LG Doro

Anonym schrieb am 06.03.2020 14:02

Zu Hause würde ich das nicht hinbekommen, da ich hier für die Familie koche und der Löffel würde so schnell in meinem Mund sein, das merk ich gar nicht.

Das denkt man so, aber eigentlich geht's ganz gut. Und während der paar Tage können ja auch die anderen mal das Kochen oder abschmecken übernehmen ;o)

LG Doro

Anonym schrieb am 06.03.2020 14:04



Dieses Jahr mach ich aber was anderes, und zwar will ich weg von meiner Zuckersucht. Dabei hilft mir ein recht dünnes Büchlein "Endlich Zuckerfrei" von Anna Mai. Vor einem Jahr hatte ich es schon mal geschafft, einige Monate ohne Industriezucker auszukommen, das war viel einfacher, als ich befürchtet hatte.
Liebe Grüße,
Dörte


Hut ab!! DAS stelle ich mir für mich wesentlich schwerer vor. Mir fällt es viel leichter das Essen ganz wegzulassen, als z.B. auf's Naschi am WE zu verzichten.

Anonym schrieb am 06.03.2020 14:06


Durch die Trennung von meinem Mann und eine schwere depressive Episode geriet dieses Thema allerdings in den Hintergrund, ich war froh, überhaupt irgendwas essen zu können.
Jetzt sitzt die Krone wieder auf meinem Kopf, ich liebe mein Leben und will den Zucker endgültig loslassen.

Liebe Grüße,
Dörte


Das tut mir leid, dass du da so ne schwere Zeit durchmachen musstest! Ich lese deine Beiträge sehr gern, aber die Trennung ist mir entgangen. Aber ich gucke auch nur noch sporadisch rein.
Aber schön, dass du dich aufgerappelt hast und es dir jetzt gut geht!

LG Doro

Anonym schrieb am 06.03.2020 14:08

Hier werden die verschiedenen Fastenarten recht gut erklärt.

LG Doro

https://www.gesund-heilfasten.de/

Dörte (Profil) schrieb am 06.03.2020 17:11



Bei uns hieß der Kurs übrigens immer "Fasten für Gesunde". Heilfasten darf man ja nur unter ärztlicher Aufsicht.

Naja, das entscheidet ja immer noch jeder selbst. Gibt ja auch Menschen die nie zum Arzt gehen (und meist seeehr alt werden ;o))
Vom selbstständigen Fasten wird eigentlich erst ab 65 abgeraten und natürlich chronisch Kranke. Die sollten das mit dem Arzt zumindest besprechen. Kinder und Jugendliche sollten generell die Finger davon lassen.

Klar, alleine kann jeder machen, was er will. Aber in der Gruppe durften eben nur Gesunde fasten.

Dörte (Profil) schrieb am 06.03.2020 17:19






Hut ab!! DAS stelle ich mir für mich wesentlich schwerer vor. Mir fällt es viel leichter das Essen ganz wegzulassen, als z.B. auf's Naschi am WE zu verzichten.

Ach, das ist tatsächlich nicht sooo schwer. Ein paar erlaubte Sachen erleichtern es ungemein. Birkenzucker treibt den Blutzuckerspiegel ja nicht in die Höhe, den kann man also verwenden. Also auch einfach mal einen Teelöffel voll so essen. Und auf Schokolade verzichte ich auch nicht ganz, da lasse ich die mit 99% Kakao ganz langsam im Mund zergehen.
Ansonsten sättigt ein Smoothie mit Avocado gut, Datteln, Feigen, Nüsse und Mandeln mag ich auch gerne.
Nach ein paar Tagen lässt die Gier nach Süssem dann eh nach.
Und ich habe fast mein ganzes Leben seeeehr viel Schokolade gefuttert!
In letzter Zeit locker über 100g am Tag, dazu noch andere Süssigkeiten. Man sieht mir das zum Glück nicht an, aber mich hat das zuletzt so genervt, weil ich das normale Essen dadurch gar nicht mehr genießen konnte.

Dörte (Profil) schrieb am 06.03.2020 17:22


Das tut mir leid, dass du da so ne schwere Zeit durchmachen musstest! Ich lese deine Beiträge sehr gern, aber die Trennung ist mir entgangen. Aber ich gucke auch nur noch sporadisch rein.
Aber schön, dass du dich aufgerappelt hast und es dir jetzt gut geht!

LG Doro


Das letzte Jahr war extrem schwierig, aber jetzt bin ich umso glücklicher! Es ist einfach unmöglich, mit einem beziehungsunfähigen Mann auf einen grünen Zweig zu kommen. Ich habe wirklich ALLES versucht. Und bin dadurch ein ganzes Stück gewachsen :-)

LG,
Dörte

Anonym schrieb am 06.03.2020 18:43

Mein Problem sind Gummibärchen :o( Alles andere kann ich liegen lassen. Ich glaube mich lockt auch nicht so sehr das Süße. An die veganen von Kat*jes kann ich z.B. gar nicht ran, die sind ohnmächtig süß. Ich glaube es hat eher was mit der Haptik zu tun. Aber gehen muss es auch ohne. Ich habe einige Jahre gar keine gegessen.

LG Doro

Anonym schrieb am 08.03.2020 12:10

So nach sieben Tagen Fasten gab es heute Vormittag den obligatorischen Fastenbrech-Apfel. Nammi. Das Essen hat sage und schreibe 23 Minuten gedauert :o()

LG Doro