"Wenn morgen die Pandemie beendet wäre, ..."

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Anonym schrieb am 13.04.2020 13:19

Wenn morgen die Pandemie beendet wäre, ...

Was würdet Ihr im Vergleich zu vorher anders machen?

Antworten

Anonym schrieb am 13.04.2020 13:56

Den Mainstream-Medien nicht mehr blind vertrauen.
Dankbar sein für alles, was ich habe.
Lebensmittel noch regionaler kaufen.

Und natürlich: Leute besuchen :)

Nachhaltig leben, bedeckt niesen und husten etc machte und mache ich schon ziemlich...

S.

natascha (Profil) schrieb am 13.04.2020 14:26

Schwierige Frage,
Ich glaube, ich würde schnell in meinen alten Trott verfallen. Wir haben den Keller gerade entrümpelt, und wir haben uns vorgenommen, den nimmer so schnell vollzustellen.
Auch das wird uns nicht gelingen. Ich werde dankbar sein, um jede Seele, die es überlebt hat.

Das Entschleunigen hat gut getan.
Doch, nicht umzusetzten.
Irgendwann ist das morgen.

Liebe Grüsse Natascha
Doch mir ist etwas eingefallen.
Wirklich mit Speiseplan einkaufen zu gehen.
Das spart mega viel Zeit.



Anonym schrieb am 13.04.2020 16:57

Ich muss mal ketzerisch fragen, wieso sollte ich aufgrund der Pandmie etwas ändern?
Ich versuche generell bewußt zu leben und meinen ökologischen Fußabdruck klein zu halten.
Die Pandemie ist hier doch eigentlich kaum spürbar, im Vergleich zu anderen Ländern, also, wieso sollen Leute etwas ändern?

natascha (Profil) schrieb am 13.04.2020 17:38

Warum schreibt ihr Ano?
Lg Natascha

Anonym schrieb am 13.04.2020 18:18

Warum schreibt ihr Ano?
Lg Natascha


Weil ich nicht immer zugeordnet werden möchte.
Hier lesen mitlerweile ziemlich viele mit und wer wie ich schon lange dabei ist, hinterlässt mir zuviele Datenspuren hier.

Anonym schrieb am 13.04.2020 19:22

Ich muss mal ketzerisch fragen, wieso sollte ich aufgrund der Pandmie etwas ändern?
Ich versuche generell bewußt zu leben und meinen ökologischen Fußabdruck klein zu halten.
Die Pandemie ist hier doch eigentlich kaum spürbar, im Vergleich zu anderen ieso sollen Leute etwas ändern?


Deshalb die Frage.

natascha (Profil) schrieb am 13.04.2020 20:36

Ich muss mal ketzerisch fragen, wieso sollte ich aufgrund der Pandmie etwas ändern?
Ich versuche generell bewußt zu leben und meinen ökologischen Fußabdruck klein zu halten.
Die Pandemie ist hier doch eigentlich kaum spürbar, im Vergleich zu anderen ieso sollen Leute etwas ändern?


Deshalb die Frage.


Was verstehst du unter kaum spürbar?
Gesundheitlich?
Wirtschaftlich?
Seelich?


Lg Natascha

Anonym schrieb am 13.04.2020 21:40

Ich muss mal ketzerisch fragen, wieso sollte ich aufgrund der Pandmie etwas ändern?
Ich versuche generell bewußt zu leben und meinen ökologischen Fußabdruck klein zu halten.
Die Pandemie ist hier doch eigentlich kaum spürbar, im Vergleich zu anderen Ländern, also, wieso sollen Leute etwas ändern?


Wie kann man denn immer noch der Meinung sein, dass wir hier in D kaum etwas spüren???
Ich spüre für mich und in meinem Umfeld sehr viel:

- Eltern von kranken Kindern - z.B. sehr früh Geborene oder Kinder mit Gendefekt - die plötzlich sehr in Sorge sind und spüren, wie fragil ihre Familie ist. Und wie sehr angewiesen auf medizinische Hilfe, Hilfe bei der Betreuung, Therapien etc. Die sind auf einmal nochmal viel dankbarer für alle Hilfen.
Vielleicht war das manchen Euch hier verborgen, aber auch diese Menschen kamen in den Medien vor. Es gab mindestens zwei Spiegel-Artikel zu dem Thema, die Aktion Mensch hat 20 Millionen Hilfsgelder frei gestellt, es gab die Aktion "Grüße von der Risiko-Gruppe".

- Familien, die eine stark demente Person im Pflegeheim haben. Auch die sind gerade besonders dankbar dafür, dass die Pflege professionell durchgeführt wird. Und hadern andererseits mit dieser Lösung, da man die gepflegten Menschen nun zu ihrem eigenen Schutz isolieren muss.

- Menschen, denen nun besonders deutlich wird, wie stark Rassismus und Armut weltweit verbreitet sind und wie ungerecht Krankheit auf Menschen weltweit einwirkt.

- Menschen, die selbstständig sind und merken, wie mutig das ist und wie zerbrechlich ihre Existenz.

- Ärztinnen oder Pflegekräfte und ihre Familien die auf einmal deutlich spüren, wie wichtig ihr Beruf ist, wie sehr er aber auch das eigene Leben und die Gesundheit der Familie gefährden kann.

Tausend weitere Beispiele fallen mit ein...wie kann man denn immer noch in einer Blase leben und meinen, dass wir hier nichts spüren?

...was sich am Ende ändert kann ich ja auch nicht sagen.
Aber dieses: ist doch gar nichts anders als vorher... finde ich unerträglich.

Anonym schrieb am 13.04.2020 22:42

Ich muss mal ketzerisch fragen, wieso sollte ich aufgrund der Pandmie etwas ändern?
Ich versuche generell bewußt zu leben und meinen ökologischen Fußabdruck klein zu halten.
Die Pandemie ist hier doch eigentlich kaum spürbar, im Vergleich zu anderen Ländern, also, wieso sollen Leute etwas ändern?


Ich finde auch, dass wir hier die Auswirkungen relativ wenig spüren. Die medizinische Versorgung funktioniert noch gut und wenn man keinen großen Kontakt zu Risikogruppen hat, sollte man das Ganze relativ entspannt sehen können mit Einhaltung der gültigen Regeln. In den ländlicheren Regionen ist auch die räumliche Einschränkung nicht allzu unerträglich, das mag in der Stadt sicher anders sein. Und wirtschaftlich mag es manchen Menschen an die Existenz und den Wohlstand gehen, aber verhungern muss in Deutschland zum Glück auch niemand so schnell.

Bei uns fühlt sich diese Zeit eher wie verlängerte Ferien an, in denen alle Kinder auf einmal komplett zu Hause sind. Stressig aber machbar. Ich kann mich darüber ärgern, dass die ohnehin wenig besuchten Spielplätze gesperrt sind, statt die Benutzung über die Kontaktbeschränkung zu regeln. Also ja, ich denke auch, dass die meisten hier nicht allzu schmerzhaft betroffen sind derzeit. Und auch bei dem Fazit schließe ich mich meiner Vorschreiberin an: Ich versuche auch ohne Pandemie möglichst bewußt zu leben in jeglicher Hinsicht. Daher hat das wohl keinen bleibenden Einfluss auf mich. Höchstens, dass ich versuche, noch entspannter auf spontane Änderungen meiner Pläne zu reagieren. Vor allem, wenn ich die Dinge nicht beeinflussen kann.

Anonym schrieb am 14.04.2020 00:23

Hier spüren wir es direkt.
Die Betreuung der Kinder meines Bruders, wo beide Eltern nicht systemrelevant arbeiten, ist nicht leicht.
Meine Mum ist ein schwerpflegefall, die häusliche Betreuerin sollte alle 4 Wochen wechseln, da es sehr schwer ist.
Sie kann nicht wechseln, da die Grenzen dicht sind, wir helfen alle.
Aber dennoch braucht die Frau dringend eine längere Pause.
Kurzarbeit bei fast allen.
Bei meinen Kindern wird die Hälfte der abiturrelevanten Klausuren gestrichen, es darf jetzt nix schief gehen.

Die Eltern von Freunden dürfen nimmer im Altenheim besucht werden.

Mein Paps kam in Krankenhaus, keiner darf ihn besuchen.
Heute brachte ich kleider.
Die musste ich auf dem Gehe abstellen mit nem Zettel dran.
Ein Arzt hat mich auch noch nicht zurückgerufen.
Normal würden wir bei ihm.sein.

Und wer von den selbstständigen ist pleite gegangen?
Hoffentlich trifft es Freunde und bekannte nicht so krass.

Also ja...es ist keiner gestoben ...und ich hoffe es bleibt so.....und ich hoffe keiner verliert seine Arbeit.
Meine Tochter arbeitet im Hotel.
Lange geht das nimmer gut.....

Doch bei uns ist das direkt vor der Haustür.
Freunde trifft es hart, er hat Kurzarbeit, sie hat eine 450 euro job verloren, und der zweite Job wackelt... doch das Leben hat Fixkosten.....

Ob ich noch nach den Zwangsferien meinen Job in dem Umfang habe....fraglich....

Liebe Grüsse....na

Anonym schrieb am 14.04.2020 01:10



Wie kann man denn immer noch der Meinung sein, dass wir hier in D kaum etwas spüren???
Ich spüre für mich und in meinem Umfeld sehr viel:

- Eltern von kranken Kindern - z.B. sehr früh Geborene oder Kinder mit Gendefekt - die plötzlich sehr in Sorge sind und spüren, wie fragil ihre Familie ist. Und wie sehr angewiesen auf medizinische Hilfe, Hilfe bei der Betreuung, Therapien etc. Die sind auf einmal nochmal viel dankbarer für alle Hilfen.
Vielleicht war das manchen Euch hier verborgen, aber auch diese Menschen kamen in den Medien vor. Es gab mindestens zwei Spiegel-Artikel zu dem Thema, die Aktion Mensch hat 20 Millionen Hilfsgelder frei gestellt, es gab die Aktion "Grüße von der Risiko-Gruppe".

- Familien, die eine stark demente Person im Pflegeheim haben. Auch die sind gerade besonders dankbar dafür, dass die Pflege professionell durchgeführt wird. Und hadern andererseits mit dieser Lösung, da man die gepflegten Menschen nun zu ihrem eigenen Schutz isolieren muss.

- Menschen, denen nun besonders deutlich wird, wie stark Rassismus und Armut weltweit verbreitet sind und wie ungerecht Krankheit auf Menschen weltweit einwirkt.

- Menschen, die selbstständig sind und merken, wie mutig das ist und wie zerbrechlich ihre Existenz.

- Ärztinnen oder Pflegekräfte und ihre Familien die auf einmal deutlich spüren, wie wichtig ihr Beruf ist, wie sehr er aber auch das eigene Leben und die Gesundheit der Familie gefährden kann.

Tausend weitere Beispiele fallen mit ein...wie kann man denn immer noch in einer Blase leben und meinen, dass wir hier nichts spüren?

...was sich am Ende ändert kann ich ja auch nicht sagen.
Aber dieses: ist doch gar nichts anders als vorher... finde ich unerträglich.


Die Frage war doch, was man ändert wenn die Pandemie ENDET.
Nein, ich lebe nicht in einer Blase. Wir haben ein krebskrankes Kind in unserer Verwandschaft und zittern davor, das es sich infiziert. Auch um meine Eltern und Schweigereltern mache ich mir große Sorgen. Ich verfolge die Nachrichten aus aller Welt, lese mir Berichte durch und schaue mir täglich die Zahlen weltweit an. In einer Blase lebe ich sicher nicht, sonst ginge es mir wohl besser.

Und trotzdem: Nein, niemand den ich kenne liegt im Krankenhaus mit Corona, wir hatten 2 Fälle im Freundeskreis, beides harmlos verlaufen, mir ist SEHR bewußt dass das hätte anders sein können!
Aber ich höre nicht wie in Italien ständig die Sirenen der Krankenwagen, ich sehe keine Kühlwagen in denen Tote zwischengelagert werden wie in New York, ich bin von allem diesem schlimmen, fürchterlichen Leid bislang verschont geblieben. Und darum fühl es sich fast surreal an, wenn ich draußen in der Sonne bin und ich nichts davon mitbekomme, was gerade überall auf der Welt passsiert.

Wenn die Pandemie zuende !!!! ist, was sollte ich anderes tun?
Ich umarme meine Freunde und Familie wieder, ich lebe wieder bewußt. Mir war schon vor Corona bewußt wie endlich das Leben ist und was mir wichtig ist. Vielleicht habe ich deshalb kein Bedürfnis mehr, irgend etwas zu ändernsondern jeden Tag zu leben.

Anonym schrieb am 14.04.2020 09:16

Würdet Ihr z.B. die Energie und die Ressourcen, die Ihr für das Nähen von Mundschutz nutzt, dann für eine andere "gute Tat" einsetzen?

Wäre Euer Blick auf ärmere Länder ein Anderer und wie würde sich das äussern?

Habt Ihr Angewohnheiten abgelegt oder angenommen und behaltet das jetzt bei?

Verzichtet Ihr jetzt auf etwas und wollt in Zukunft auch darauf verzichten?

Seid Ihr achtsamer?

Wählt Ihr die gleichen Parteien wieder?

Hat sich irgendetwas verändert, was bleibt?

natascha (Profil) schrieb am 14.04.2020 09:44

Hi.

Ok ich lebe achtsam in meinen Augen.
Wir leben im Mehrgenerationenhaus.
Und ja..... ich denke, ich war schon zu frieden

Lg Natascha

Anonym schrieb am 14.04.2020 13:15

Würdet Ihr z.B. die Energie und die Ressourcen, die Ihr für das Nähen von Mundschutz nutzt, dann für eine andere "gute Tat" einsetzen?

Wäre Euer Blick auf ärmere Länder ein Anderer und wie würde sich das äussern?

Habt Ihr Angewohnheiten abgelegt oder angenommen und behaltet das jetzt bei?

Verzichtet Ihr jetzt auf etwas und wollt in Zukunft auch darauf verzichten?

Seid Ihr achtsamer?

Wählt Ihr die gleichen Parteien wieder?

Hat sich irgendetwas verändert, was bleibt?


Hört sich irgendwie nach Umfrage aus anderem Kontext an...
Troll?

natascha (Profil) schrieb am 14.04.2020 13:35

Ich hab ja nur Zeit zum nähen, weil das restliche Leben still steht.
Eigentlich hätte ich diese Zeit gar nicht.

Lg Natascha

Anonym schrieb am 14.04.2020 17:38

Nein, bin kein Troll.
Im corona Thread wurde mehrfach betont gefragt, ob sich wohl etwas ändert. Und ich dachte mir, ich frag Euch mal, was ihr denn selber ändern würdet. Das ist alles.

AnoTS (weil man die Frage auch sehr provokant verstehen kann)

leseratte (Profil) schrieb am 14.04.2020 18:26

Ohjee... nun hast Du mich aber "erwischt"... ;-) Tja, was ich anders machen würde... vielleicht - wie meine (anonyme) Vorschreiberin bereits angemerkt hat: (Mehr!) dankbar sein für das, was ich habe. Das bin ich leider immer noch viel zu wenig; sprich; nehme viele angenehmen Dinge als selbstverständlich hin - auch wenn ich weiß, dass die gar nicht selbstverständlich SIND. Aber ansonsten würde ich wohl so weiterleben wie bisher (also wieder weggehen, Stadtbummel machen, in Eisdielen, Cafés und Restaurants gehen... usw... usf... )

leseratte (Profil) schrieb am 14.04.2020 18:36

Warum schreibt ihr Ano?
Lg Natascha


Das habe ich mich auch gefragt, aber wir haben ja auch Antwort bekommen:

Weil ich nicht immer zugeordnet werden möchte.
Hier lesen mittlerweile ziemlich viele mit und wer wie ich schon lange dabei ist, hinterlässt mir zu viele Datenspuren hier.


OK; kann ja sein, dass auch aus anderen Foren viele hier mitlesen, aber das juckt mich nicht, denn in einem Internet-Forum muss man halt mit sowas rechnen, oder ich darf gleich gar nicht online gehen.
Bin auch noch in ein paar anderen Foren unterwegs, aber immer und überall mit einem anderen Nick. Und zwar aus (Eigen)schutz. Und das andere wissen, wie lange ich wo dabei bin, juckt mich ebenfalls überhaupt nicht. Denn warum sollte man das nicht wissen dürfen?!

Ich schreibe übrigens nur dann anonym, wenn das Thema sehr, sehr heikel und sensibel ist. Aber auch nur dann. Ansonsten habe ich nichts zu verbergen und das Corona-Thema ist doch seit geraumer Zeit in aller Munde; also, was sollte daran noch heikel und sensibel sein?!

Anonym schrieb am 15.04.2020 10:31





Ich schreibe übrigens nur dann anonym, wenn das Thema sehr, sehr heikel und sensibel ist. Aber auch nur dann. Ansonsten habe ich nichts zu verbergen und das Corona-Thema ist doch seit geraumer Zeit in aller Munde; also, was sollte daran noch heikel und sensibel sein?!


??? Und warum schreibst du dann trotzdem anonym??

LG Doro

Anonym schrieb am 15.04.2020 23:10

hä??

leseratte schreibt doch eben nicht anonym - nicht mal halbanonym.

oder was meinst du?

und corona:
zu viele beschränkungen, zu viele schließungen, zu viel angst - und wie schnell wir uns alle ducken.
wir glauben alles , wir machen alle panik mit und nähen uns einen mundschutz....

und die politiker kriegen hohe zustimmungswerte weil "sie uns so gut durch die pandemie bringen"

eine irre show!!

gestern sagte der (ältere) nachbar: corona, das soll wohl das gegenmittel zur überalterung der gesellschaft sein.

alter zyniker....

nachdem verstöße gegen die auflagen gemeldet werden sollen (hab ich aber nur aus zweiter hand) seh ich das als aufruf zum denunziantentum und das ist wirklich schrecklich.

jetzt erlaub ich meinen kindern nach langer isolation die ebenso lang isolierten besten freunde wieder zu treffen (deren eltern sind einverstanden) - wir haben jetzt lang genug unser immunsystem trainiert.

und dafür soll es geldstrafen geben?

wird es eine impfpflicht geben, wenn hopplahopp ein impfstoff entwickelt wird?
werden alle sagen, klar, muss sein, schon allein aus sozialen Gründen - sowas wie jetzt eben will ja keiner mehr (außer mein achtklässler!)

na, viel spaß!

alrun

Anonym schrieb am 16.04.2020 00:45

Wow wie geladen ist denn die Stimmung hier? Guck ich mal kurz wieder rein und erschreck mich (c:
Also mich persönlich zieht die Soziale Isolation mitunter sehr arg runter. Von daher hab ich nicht das Bedürfnis hier Gemotze zu lesen.
Aber die Auagangsfrage beantworte ich liebend gerne:
- ich mache erstmal ne fette Grillparty mit Freunden
- ich besuche meine Eltern
- ich gehe mit meiner Familie ins Schwimmbad, zum Spielplatz und ins Playmobil Land.
Tschö
Munkes

natascha (Profil) schrieb am 16.04.2020 06:46

Munks.....nimm mich bitte mit ins Playmoland.
Ich lieben Freizeitparks jeglicher Art.
Ich bin Saatlich geprüfte Kleinkinderkaruselltesterin.
Nur meine Kids sind zu gross und mein Leihenkel zu klein.


Ja Freunde treffen ist einfach toll.
Wir machen es wie Oma früher.
Am Zaun stehn und plaudern.
Aber mir fehlt es auch enge, persönliche Kontakte

Liebe tapfere Grüsse
Natascha

schneckmeck (Profil) schrieb am 16.04.2020 10:33

Klingt gut! Ich komme mit ins Playmobil Land, besuche meine Mutter NOCH häufiger (vielleicht ziehe ich auch noch mal für 2-3 Monate dort wieder ein haha, nee, aber die vermisse ich ECHT!!!) Grillparty würde hier auch stattfinden und ich bleibe bei der genauen Essensplanung und versuche dabei zu bleiben nur 2x die Woche einkaufen zu müssen (haben zwar Bioladen, Bäcker, Schlachter 3x die Woche Markt mit fahrraderreichbar ums Eck aber ich merke gerade, dass es ganz angenehm ist nicht 4x die Woche alles abzuradeln) und ich werde mich freuen nicht mehr Grundschullehrerin zu sein.
Sonnige Grüße an alle

Dörte (Profil) schrieb am 16.04.2020 10:49

Ich werde sofort mit meinen Jungs in den Laden gehen, um kurze Hosen und T-Shirts zu kaufen! Und mich mit Freundinnen in der Lieblingskneipe treffen, um einen guten Wein zu trinken. Und Beachvolleyball spielen!

Was ich in der Krise neu gelernt habe und gerne beibehalten möchte: Videokonferenzen und Home-Office.

Was ich gerade noch intensiver betreibe und nicht zurückschrauben möchte, ist der Einsatz für den Klimaschutz in verschiedenen Gruppen auf verschiedene Arten.

Machts gut,
Dörte

Lola (Profil) schrieb am 16.04.2020 13:00


nachdem verstöße gegen die auflagen gemeldet werden sollen (hab ich aber nur aus zweiter hand) seh ich das als aufruf zum denunziantentum und das ist wirklich schrecklich.

jetzt erlaub ich meinen kindern nach langer isolation die ebenso lang isolierten besten freunde wieder zu treffen (deren eltern sind einverstanden) - wir haben jetzt lang genug unser immunsystem trainiert.

und dafür soll es geldstrafen geben?



Also bei uns im Hotspot finde ich es schon sinvoll, denn einige tummeln sich immer noch draussen in Grüppchen herum. Wenn schon, dann sollten sich auch alle dran halten. Wie soll denn jemand von aussen unterscheiden, ob ihr das nur mit Euren besten Freunden macht oder von Kind zu Kind hüpft?

Ich bezieh das jetzt nur auf die Situation hier, weil die Intensivstationen in den Krankenhäusern voll sind und wir absolut mittendrin sitzen. Eine Schülerin meiner Freundin ist gestorben, wir sind (mit leichten Symptomen) infiziert, eine Freundin hat ne Lungenentzündung, aber zum Glück kommt sie zu Hause damit zurecht...

Ich will hier nicht die Diskussion aus dem anderen Thread fortführen. Aber ich glaube, man muss einfach auch daran denken, dass es nicht überall gleich aussieht.

Meldungen sind bei uns nicht erwünscht. Zumindest war das vor zwei Wochen mal so. Ändert sich ja ständig und ich les mir mitlerweile auch nicht mehr alles durch, sonst reg ich mich nur noch auf.

Lola (Profil) schrieb am 16.04.2020 13:04

Und zur Frage an sich...

Vielleicht leben wir schon bewußt genug und es sind nur die anderen, die was ändern müssen? (ist ironisch gemeint)

Oder aber tatsächlich: wie z.B. die Gehälter in den systemrelevanten Berufen anpassen oder sowas.

Vielleicht sehe ich aber dennoch in dieser Zeit Dinge, die ich anders machen möchte. Ich war in den letzten vier Wochen sehr kreativ. Das möchte ich auf jeden Fall beibehalten. Auch zusammen mit meiner Tochter.

Ich nehme mir vor, das digitale strukturierter anzugehen und mehr das reale Leben zu geniessen, mit Freunden, auch die Kinder dazu anzuhalten. Also nicht mehr, aber bewusster.

Anonym schrieb am 16.04.2020 13:25

Liebe Leseratte,
entschuldige bitte, ich hatte mich verlesen. Es tut mir leid, dass ich dich unberechtigterweise so angeblafft habe! Überreaktion :o(

Ansonsten sehe ich es wie Alrun. Irgendein Bürgermeister letztens im TV berichtete ganz stolz über die Zahl der angezeigten "Fälle", wo Nachbarn etc. gegen die Vorschriften verstoßen haben und "gemeldet" wurden.
Für mich als altes Ossi-Mädchen kommen da böse Erinnerungen hoch...

LG Doro

Lola (Profil) schrieb am 16.04.2020 18:33

Ich nehme auch mit, dass ich keine übervollen Kühlschränke mag und mir das auch keine Sicherheit gibt, selbst wenn ich zwei Wochen nicht selber einkaufen gehen kann. (Vielleicht wär das bei einer richtigen Ausgangssperre mit Passierschein anders gewesen)

Ich achte noch ein bisschen mehr darauf, dass das, was sich im Gefrierschrank befindet, auch zubereitet wird und sich keine Altlasten bilden. Süßigkeiten müssen nicht ständig sein (ohweh, ohweh ;-) )

Weniger Müll ist auch toll, wenn man ihn nicht zum Wertstoffhof bringen kann.

Es ist viel durchsichtiger geworden, wer da alles dran hängt, wenn man online kauft.

Die Buchhandlung gegenüber hat einen Online-Shop, der gar nicht so langsam ist, wie immer behauptet wird. So schnell hatte ich meine Bücher noch nie.

natascha (Profil) schrieb am 16.04.2020 20:45

Lola,


Wie geht es euch?

Stichwort Bücherei...bei unserer Bücherei kann ich bestellen jnd bekomme es mut dem Fahrradkurier, also immer.
Das finde ich toll.


Liebe Grüsse.
Natascha

Lola (Profil) schrieb am 16.04.2020 20:51

Gut, ich jammere mal auf hohem Niveau: Ich hatte jetzt Urlaub, war aber eingesperrt und konnte nicht raus. Montag geht die Arbeit wieder los und ich war nicht einmal ne Runde spazieren. Das ist doof.

Hier wird ganz schön gestritten, aber wir können uns gut aus dem Weg gehen.

Aber sonst ist alles gut. Danke :-)

Die Bücherei hat bei uns leider zu. Wir haben aber zur Not im Gemeindehaus einen Bücherschrank. Da ist manchmal ganz interessantes drin.

natascha (Profil) schrieb am 17.04.2020 06:41

Ich freu mich dass es euch gut geht.
Auch wenn es doof ist, nicht raus zu können.

Mit Bücherei meinte eine, wo man Bücher kaufen kann.

Unsere leihbücherei hat auch corona zu.
Abrr E books gehn über den Pc zum leihen.
Och war erst gegen E book.
Aber ich kann ohne Brille lesen.
Hat auch was.


Lg natascha

Lola (Profil) schrieb am 17.04.2020 17:40

Was richtig schräg ist: Ich schau mir ne Serie auf Netflix an und sobald da mehr Leute auf einem Haufen stehen, sitzen oder was auch immer, denk ich mir ganz kurz: Das dürfen die doch gar nicht. Also ohne Urteil, einfach nur, dass das grad gar nicht geht, da was nicht stimmt. Das ist schon total in meinem Kopf.

Anonym schrieb am 17.04.2020 19:54

Was richtig schräg ist: Ich schau mir ne Serie auf Netflix an und sobald da mehr Leute auf einem Haufen stehen, sitzen oder was auch immer, denk ich mir ganz kurz: Das dürfen die doch gar nicht. Also ohne Urteil, einfach nur, dass das grad gar nicht geht, da was nicht stimmt. Das ist schon total in meinem Kopf.

Na so lange du nicht die Polizei anrufst ;o)) Späßle!!!

Gestern las ich, dass die vielen telefonischen Anzeigen den Notruf blockieren würden :o()

LG Doro

Lola (Profil) schrieb am 17.04.2020 22:38

Oweia.

leseratte (Profil) schrieb am 18.04.2020 20:54

Liebe Leseratte,
entschuldige bitte, ich hatte mich verlesen. Es tut mir leid, dass ich dich unberechtigterweise so angeblafft habe! Überreaktion :o(

LG Doro



Liebe Doro,

alles schick und alles gut :-) . Man kann sich schließlich mal verlesen. Und ich finde es echt sehr gut, dass Du Dich entschuldigst, denn das passiert äußerst selten - leider :-( .
Und die momentane Situation macht uns halt alle ein bisschen wuschig, oder?!

Und Du schreibst übrigens nicht "komplett" anonym, sondern schreibst Deinen Namen darunter - gepaart mit Grüßen.


Gruß

Anonym schrieb am 27.04.2020 15:31

Ich merke, dass es mir gut tut, wenig bis keine Termine von außen zu haben und werde versuchen, auch in Zukunft weniger Termine zu haben und gut wahrzunehmen, wann es mir eigentlich zuviel wird.
Christine