"PAP Befund"

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Anonym schrieb am 08.06.2020 16:19

PAP Befund

Hey,

hat vielleicht jemand Erfahrung damit? ich sitze hier nun mit "PAP 3D1, vereinzelt leichte Dysplasien" und ner Überweisung zur weiteren Abklärung und Kolposkopie.

Ich bin nun allerdings überhaupt kein Fan von klassicher Frauenheilkunde, einfach weil ich überhaupt nicht einsehe, warum ich mir ewig und drei Tage unter den Rock schauen lassen soll, um dann zu hören "das muss weiterhin beobachtet werden". Mir erscheint das sehr viel Geld- und Angstmacherei zu sein. (Meine Geburten waren alle Hebammenbegleitet, ich ehe so selten wie möcglich zum Arzt und lebe einfach und gesund). Ich habe tatsähclich auch HPV Viren in diesem Abstrich, aber das ist ja nichts ungewöhnliches...(letzte Geburt ist 12 Monate her...in der SS war der PAP noch okay).

Hmmm. Was mache ich denn jetzt? Ist das tatsächlich etwas dringendes? Ich hab so überhauptkeine Lust auf irgendwelche weiteren Untersuchungen und wieder Ungewissheit. Grundsätzlich glaube ich auch nicht, dass es etwas "ernstes" ist. Krebs erwischt einen nicht einfach so, das ist ein langer Prozess.
Daher:Kann man da erstmal abwarten?
Was habt ihr denn so gemacht? Gibts da Erfahrungen?

Liebe Grüße

Antworten

Henni (Profil) schrieb am 08.06.2020 18:45

Ich kenne das so:
ein Abstrich war auffällig, dann mit etwas Anstand wurde nochmals ein Abstrich genommen. Da gab es Entwarnung.
Das ist ja wohl häufig so, dass es falsch-auffällige Ergebnisse gibt.
Ich weiß aber nicht, in welcher Kategorie ich da lag. Vermutlich eins drunter gegenüber deinem Befund.

Alles Gute!

Henni (Profil) schrieb am 08.06.2020 18:47

... Abstand...

Inge (Profil) schrieb am 08.06.2020 20:42

Der Befund heißt, dass veränderte Zellen gefunden wurden. Das kann eine Vorstufe zu Krebs sein die sehr früh erkannt wurde, oder aber die Zellveränderungen bilden sich auch einfach wieder zurück.

Wie weiter verfahren wird hängt vom Alter der Frau ab und auch ob die Frau HPV-positiv ist. Über 35 Jahre oder bei positivem HPV-Test wird zur Kolposkopie geraten, unter 35 Jahre und negativem HPV Kontroll-Pap in 6-12 Monaten.

LG Inge

Anonym schrieb am 08.06.2020 21:23

Wie weiter verfahren wird hängt vom Alter der Frau ab und auch ob die Frau HPV-positiv ist. Über 35 Jahre oder bei positivem HPV-Test wird zur Kolposkopie geraten, unter 35 Jahre und negativem HPV Kontroll-Pap in 6-12 Monaten.

Hängt offenbar auch etwas von der Entspanntheit der behandelnden Ärztin/Arzt ab. Ich war über 35 als ca. 6 Monate nach der Geburt Pap 3D festgestellt wurde (ob 3D1 oder 3D2 weiß ich gar nicht, ich vermute 1). Die Ärztin hat zunächst zu abwarten und Kontrolle in 6 Monaten geraten. Die Kontrolle hatte den gleichen Befund, darum dann HPV-Test. Der war negativ. Nächste Kontrolle wieder nach 6 Monaten immer noch 3D und ich glaube auch eine vierte noch. Dann nach über 2 Jahren hatte ich wieder Pap 1 und so auch jetzt in der neuen Schwangerschaft noch.

Alles, was ich an Empfehlungen dazu gelesen habe ging immer in die Richtung erstmal 6 bis 12 Monate abwarten und regelmäßig kontrollieren. Dann weiter mit Kolposkopie.

Meine Ärztin war sehr entspannt bei dem Thema, obwohl sie sonst eher vorsichtig ist und z.B. lieber einen Ultraschall oder CTG zu viel in der Schwangerschaft macht, als zu wenig.

Gelesen habe ich noch, dass auch Stress und Stillen Einfluss auf die Zellen des Gebärmutterhalses haben. Würde bei mir beides passen, ich hatte dank der Zwillinge Stress und habe beide (Anfangs voll) gestillt. Relativ bald nach dem Abstillen war der Befund wieder in Ordnung (Und auch der Stress war mit 2 Jährigen nicht mehr so groß).

Anonym schrieb am 08.06.2020 22:37

ich hab persönlich keine Erfahrung, hab aber hier Hilfe gefunden, meine Scheidenflora in der 3. SS in den Griff zu bekommen, nachdem ich mich gewundert habe, warum ich bei Geburt 1 und 2 beidesmal ne Infektion danach hatte. Abstrich bei der Hebamme brachte ans Licht, dass da bakterien waren die da nicht hingehören.

Und da stieß ich damals auf den PAP Hinweis, auch , dass man die Apo kontaktieren kann für weitere Tipps.

https://www.limes-apotheke.net/index.php?id=38&no_cache=1&tt_products[backPID]=31&tt_products[product]=249&cHash=9c6e4f682d

LG
A.

Anonym schrieb am 09.06.2020 03:12

...im Zusammenhang mit kürzlich Schwangerschaft ist das anders zu werten (durch "Muttermundausstülpung" können sich Zellen im Abstrich zeigen, die eigentlich nur in der Gebärmutter und nicht außerhalb liegen, die dann als "auffällig" im PAP gewertet werden (weil sie dort eigentlich nicht hingehören und somit als verdächtig gewertet werden).

Bei HPV positiv würd ichs in ner Kolpo kontrollieren lassen (Abstrich kann ja nur die Zellen beurteilen, die im Abstrichtupfer "hängengeblieben" sind und daher nur eingeschränkt das Gesamtbild widerspiegeln), mich aber nicht verrückt machen.
Ist meine persönliche Meinung. Am besten aber mit der Gyn Deines Vertrauens besprechen.

Anonym schrieb am 09.06.2020 18:10

@ Ano A. mit dem Apothekenlink: Link funktioniert nicht ;-)

Sonst : meine Schwester hat lange Zeit (über 4 Jahre) PAP3D-Befunde gehabt. Zweimal konisiert worden (oder wie das heißt), alle 3 Monate zur Kontrolle. Wurde aber nicht anders. Jetzt inzwischen schon. Sie meint, es kam durch viel Stress, und sie hat dann auch irgendwann zum Spezialisten gewechselt, der etwas entspannter war. Und mit Döderlein-Vaginalkapseln angefangen. Erst einen Monat lang und jetzt einmal die Woche. Jetzt ist sie auf PAP2 und alle 6 Monate zur Kontrolle.

Alles Gute!
B.