"Das Baby schläft nicht mehr ein! Hilfe!"

StartseiteForum › "Das Baby schläft nicht mehr ein! Hilfe!"
Startseite Navigation
EinloggenRegistrieren

Fashymama (Profil) schrieb am 22.06.2020 21:02

Das Baby schläft nicht mehr ein! Hilfe!

Absoluter Alarm!
Das Pflegebaby schläft nicht mehr ein. Vollkatastrophe.
Das war immer total problemlos. Hinlegen, Schnulli rein, Schnuffelftuch ans Gesicht, pennt.
Seit ein paar Wochen kann sie die Flasche selbst halten und schlief abends mit der Milch ein.
Da ich nicht wollte, dass sie nur mit Pulle einpennt hab ich mich mittags meist mit ihr hingelegt bis sie schlief.
Seit ca 3 Wochen ( sie ist jetzt 11Monate) ist das der totale Kampf. Gebrüll ohne Ende, sie versucht immer wieder aufzustehen und ich muss sie richtig festhalten, damitsie liegen bleibtund dann schließlich einschläft.
Seit einigen Tagen geht das Spiel nun Abends auch so. Flasche austrinken und dann geht's los. Hinstellen, brüllen und das geht oft ewig. Heute schon seit 2Stunden.
Selbst bei mir im Bett gezappel und gemotze.
Wir haben sie jetzt auch vom Körbchen ( da kannsie raus) ins Gitterbett verfrachtet, da könnte sie von mir aus rumspielen bis sie einschläft. Aber ohne Geschrei klappte das bisher seltenst.
Wir legen sie nur hin wenn sie müde ist. Also vorher gähne, Augen reibenetc.
Ich verstehe das nicht und es raubt mir grad den letzten Nerf.

Hat jemand ne Idee.
Vg fashymama

Antworten

Lola (Profil) schrieb am 22.06.2020 21:22

Legt ihr sie dann gleich hin, wenn sie Augen reibt und Ohren zupft? Oder vergeht dann noch Zeit durch Umziehen, Ritual usw...?

Fashymama (Profil) schrieb am 22.06.2020 21:34

Ja ein bisschen dauert es noch.
Aber sie liegt auch im Bett und die Augen fallen immer wieder zu , trotzdem käpft sie da fast gegenan

natascha (Profil) schrieb am 22.06.2020 22:38

Hi.

Vielleicht ust das zu spät, dass sie etwas überdreht ist.
Ich bin ein Freund von festen Zeiten.
Welche Ausstrahlung hast du?
Zähne, Eigenständigkeit.
Es gibt viele Gründe.
Weist doch, die Dinge erledigen sich, wenn man damit beschäftigt ist, sie zu verändern.

Ich habe keinen Rat
Ich glaube, die Ausstrahlung und mit welcher Ausstrahlung man an was geht.
Sie hat wohl rausgefunden, dass es noch Abendprogramm gibt.
Hinlegen, reinkommen, zulegen.
Was willst DU.
Das würde ich versuchen durchzuziehen.

Gute Nerfen.
Natascha

Fashymama (Profil) schrieb am 23.06.2020 08:36

Also wir sind nicht so gut organisiert mit festen Zeiten.
Ich kann eigentlich super Babys "einschläfern". Bei mir pennen alle ein. Aber nach über 1 Stunde werd ich auch ungeduldig.
Zähne hat sie noch nicht. Machen aber auch keine Probleme.
Ein richtiges Ritual haben wir nicht. Umziehen, hochbringen, Schlafsack an, hinlegen, Flasche, Küsschen, Spieluhr. Das wars. Bisher konnte ich dann einfach gehen.
Mittags ging es mit Schnuller und Kuscheln.
Ich hab auch nicht das Gefühl als ob sie ein "Spiel" macht. Sie ist klar müde, kuschelt sich auch immer wieder hinund macht die Augen zu.
Aber sobald ich mich wegbewege steht sie wieder.

natascha (Profil) schrieb am 23.06.2020 08:40

Sie möcht wohl nicht alleine sein.

Evtl hilft es, etwas früher hinzulegen.
Sonst, keine Ahnung.
Lg natascha

Julikind (Profil) schrieb am 23.06.2020 14:07

Hallo! Sie ist zwar noch sehr klein und braucht vermutlich noch das Mittagsschläfchen, aber ich hab ganz spontan gedacht, dass ich sie mittags eher selbst "entscheiden" lassen würde, ob sie schlafen mag und sie nicht hinlegen würde. Ich würde eher so Nebenbei-Schlafgelegenheiten schaffen: wenn sie müde wird, würde ich sie in die Trage packen oder eine Runde mit Kinderwagen drehen und dabei nickt sie vielleicht ganz nebenbei weg. Abends könnte das genauso klappen. Möglicherweise findet sie auch im Wohnzimmer auf dem Sofa in den Schlaf. Manchmal hilft auch ein Geschwisterkind beim abendlichen Kuscheln. Meiner Erfahrung nach ist es weit weniger anstrengend, wenn man mal kein "Zubettbringen" im klassischen Sinne versucht, sondern es sich einfach gemeinsam gemütlich macht und runterfährt.
Liebe Grüße!

Tiana (Profil) schrieb am 24.06.2020 11:07

Bei uns ist es immer wieder auch schwierig. Hier muss es stockdunkel sein und nur dann geht es gut.
Wieviel schläft sie denn?
Der Große tat sich auch lange schwer bis ich ihn alleine einschlafen lies, sprich musik an tür auf, ich war neben an und er schlief friedlich ein. Mit mir gab es nur ärger.
Hast du den eindruck es hat mit der flasche zutun? Dann hätte ich doch die Zähne im verdacht.

Lg

Fashymama (Profil) schrieb am 25.06.2020 10:09

Ich denke sie braucht Kontakt. Gestern ist sie zwar mit Flasche allein eingeschlafen, aber nach ner knappen Stunde war sie wach und dann ging nix mehr.
Sie hat oft so gegen halb sechs mal nen Durchhänger und ist müde. Das lässt sich dann gut überwinden und um halb acht geht's ins Bett.
Sie wacht oft nach ner halben Stunde wieder auf und braucht dann normal nur den Schnuller. Aber im Moment schläft sie dann nur wieder ein, wenn ich bei ihr bleibe und sie zwinge liegen zu bleiben. Und selbst das dauert ewig.

Camilla (Profil) schrieb am 25.06.2020 14:46

Wie ist sie denn motorisch grade unterwegs? Du schreibst von Hinstellen, ist das neu? Bei uns waren solche Phasen beim oft beim Krabbeln, Stehen, Laufen lernen. Die Kinder haben dann quasi "zwanghaft" ihre neuen Fähigkeiten geübt, obwohl sie eigentlich so müde waren, dass sie gar nicht mehr konnten. Also kaum lagen sie im Bett, schon sind sie wieder hoch und haben dann gebrüllt, weil sie zum Krabbeln oder Stehen eigentlich viel zu müde waren.

Bei uns hat nur zur Ruhe bringen und durchhalten geholfen. Wenn die neuen Dinge selbstverständlich waren, ist auch wieder Ruhe beim Schlafen eingekehrt.

LG Camilla

Möwe (Profil) schrieb am 25.06.2020 14:49

Auch wenn es dir nicht weiterhilft: das hört sich nach dem „normalen“ 12-Monats-Wachstumsschub an.
Was macht das Kind denn, wenn du es einfach noch im Wohnzimmer spielen lässt? Ist sie dann quengelig? Ich habe mir angewöhnt, mir in solchen Phasen keinen Stress zu machen. Dann geht es halt später ins Bett. Ohne Geschrei geht das dann auch nicht immer, aber auf Grund der Müdigkeit hält sich das dann in Grenzen.

Viel Erfolg und Durchhaltevermögen dir!

Flaps (Profil) schrieb am 26.06.2020 09:27

Da mag ich dick unterschreiben ohne jetzt alle Beiträge gelesen zu haben:

Beim lesen gerade von deinem Beitrag kam mir sofort in den Sinn, das kennst du doch ... alle drei Kids hier hatten das um den 11./12. Lebensmonat herum dass sie plötzlich die gesamten Abendgewohnheiten über Bord geworfen haben.
Ich hab mir bei Nr. 1 viel Druck damit gemacht, bei Nr. 2 wurde es dann schon besser und bei Nr. 3 habe ich mir auch gedacht, okay, was tut uns jetzt am Besten? Wach bleiben, kuscheln und noch nicht hin legen - gut dann machen wir das jetzt mal so. Und es hat so vieles entspannt weil es viel weniger Tränen und Frust gab (zumindest beim Jüngsten, die Großen haben natürlich auch nicht immer Lust gehabt dass der Kleinste noch mit drinnen rum wuselt wenn ich sie ins Bett bringe). Manchmal ist der Zwerg dann über dem spielen im Laufgitter eingeschlafen oder auf meinem Schoß auf dem Sofa.
Bevor ich mich jetzt erklären muss, warum es das bei uns gab mach ich es gleich kurz: wir haben einen großen Kamin/ Kachelofen der natürlich im Winter auch immer geheizt ist, und wenn ich es nicht bewerkstelligen konnte dass Kind davon fern zu halten weil ich abgelenkt war etc. waren die Kids immer kurzzeitig auch mal im Laufstall. Bei uns hieß es übrigens immer "Spielkiste" weil es da nur Dinge gab die ganz interessant waren und die es sonst nicht gab ;-)
Und später sind die Großen auch manchmal freiwillig da rein und haben ungestört dort ihrs gespielt und gebaut usw. :-)

Lange Rede dazu: Kurz - die Kids haben alle drei nach und nach wieder oder in veränderter Form ihren Abendrhythmus gefunden.

Ich wünsche dir von Herzen ganz ganz viel Kraft und Liebe und Geduld mit dir, mit euch. Alles Liebe dir, du machst das super, dass du nach dem Wohl fragst und danach suchst, was gut sein könnte in der Situation!

LG Flaps

Fashymama (Profil) schrieb am 26.06.2020 12:36

Danke für eure Antworten.
Ich merke halt doch, dass obwohl ich wirklich eng mit dem Böhnchen bin, mir manchmal das Vertrauen in unsere Verbindung fehlt. Das war mit den leiblichen irgenwie lockerer.
Dabei glaub ich mir fehlt nur das Vertrauen, nicht die Verbindung .
Gut zu wissen, dass es um dieses Alter herum normal ist. Dann heißt es nurdurchhalten.und bis dahin ruhig bleiben. Wir sind eher locker und ohne ganz strikten Rhytmus und ich hatte eher Sorge, dass sie das vielleicht braucht.

Übrigens habenwir auch einen Laufstall, mal zumSchlafen, als der Stubenwagen schon zu gefährlich war aber auch so als Schutz für sie. Wenn der Ofen an ist, wenn ich im Haus Treppen hoch und runter muss und z.b. Wäschekörbe trage, sie also nicht mitnehmen kann. Da weiß ich sie für die kurze Zeit sicher.

natascha (Profil) schrieb am 27.06.2020 08:59

Schön, dass du dir so Gedanken machst, sorgen zu haben, nicht genung vertrauen, darauf sind Kinder auch sehr sensibel.
Du machst das schon, glaub an dich selbst, dann spührt sie auch.
Eine Laufstall hatte ich auch.
Eben um das Kind sicher zu wissen.



Nur mal so, oft erwähnt.....ich weis, wie anstrengend solche Faden uny Nächte sind....ich bring niemanden mehr ins Bett....ich bin meist vor den Kindern im Bett.
Bekomm oft nicht mit, wenn sie mit dem Auto heim kommen.
Zwei sind ausgezogen.
Zwei sind sehr selbsständig.
Klar hat die Zeit ihr schönes...doch es geht so mega schnell.
Nimm die Zeit als ein Geschenk mit, mit allen Fasen.
Liebe Grüsse
Natascha

Anonym schrieb am 27.06.2020 16:24

Hallo,
habe nichts gelesen und will nur sagen, dass in diesem Alter der größte Wachstumsschub dran ist. Die Babies begeben sich selbstständig von der Horizontalen ind die Vertikale und als nächstes wird gelaufen. Das ist für Gehirn und Körper unglaublich anstrengend, kostet viel Energie und muss verarbeitet werden!
Ich kann mich an diese Zeit als die Zeit mit dem wenigsten Schlaf und der häufigsten Stillerei nachts erinnern.
LG Doro