"Worin backt ihr euer Brot?"

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almapalma (Profil) schrieb am 28.09.2020 14:41

Worin backt ihr euer Brot?

Mein Römertopf ist mir kaputt gegangen. Bisher habe ich darin unser Brot gebacken.

Nun überlege ich, ob ich mir was von der Stoneware oder Denk Keramik besorge.

Hat einer von euch evt. etwas und kann berichten?
Oder wie bzw. worin backt ihr euer Brot.

Danke für eure Tipps und Empfehlungen

Antworten

akira (Profil) schrieb am 28.09.2020 15:01

ich backe im gusseisernen Bräter, das wird schön knusprig.

Gemina (Profil) schrieb am 28.09.2020 15:29

Wir haben einige Teile von der PC stoneware, weil meine Freundin das vertreibt.
Ich liebe die Teile, sie sind wirklich robust und das nicht wässern müssen find ich toll.
Aus ökologischen Gründen ist aber die Denk keramik sicher die bessere Wahl.
Wie die so ist weiß ich aber nicht.

In meiner stoneware wird das Brot sehr toll, schön saftig und die Kruste knusprig. Mm kann die Teile auch für viele andere Rezepte nutzten

Lola (Profil) schrieb am 28.09.2020 15:57

Ich habs immer so gebacken, aber das mit dem gusseisernen Topf klingt ja super. Wieder was gelernt :)

almapalma (Profil) schrieb am 28.09.2020 16:06

Einen gusseisernen Bräter gibt es hier leider auch nicht.

Über PC hab ich auch schon das eine oder ander positive gelesen. Leider kenn ich niemand der es hat ... mal so zum Testen.

Dank Dir sehr für Deine Erfahrung.

Vielleicht kombiniere ich auch etwas und besorg mir was von Denk und PC. Ich glaub, preislich nimmt es sich nicht viel :)

Anonym schrieb am 28.09.2020 17:08

Entweder backe ich frei geschoben oder in einer Blauglanzform, wenn der Teig zu weich ist (bspw. durch hohen Roggen Anteil).

VG RedHead

Inge (Profil) schrieb am 29.09.2020 05:12

Frei geschoben oder im gußeisernen Topf :o)

LG Inge

isand (Profil) schrieb am 29.09.2020 06:22

Guten Morgen!

Ich backe auch in Blauglanzform oder in Petro“Max Gusseisenform. Und wenn es mal Weißbrot gibt, dann im Cre;Uset gebacken, also Gusseisen emailliert.

Liebe Grüße:)
isand

Anonym schrieb am 29.09.2020 06:56

Oh, da sagt ihr was. Ich hatte mit emailliertem Gusseisen geliebäugelt und dann einen Römertopf zum Geburtstag bekommen. Man muss den nicht wässern. Ich finds sogar besser ohne. Vorher hab ich übrigens im Edelstahlkochtopf gebacken. Hat auch geklappt ;)
Aber wenn der Römertopf mal kaputt geht, krame ich diesen Thread wieder raus...
LG Nelgoli

almapalma (Profil) schrieb am 30.09.2020 11:02

Ich danke euch!

Ich werd dann mal am Wochenende in Ruhe schauen und mir was zu Weihnachten wünschen :)

Bis dahin muss es die Kastenform richten...

Leider klappt es bei mir nicht, dass ich ohne Form backe. Mir "zerläuft" das Brot dann immer so.

Habt noch eine schöne Woche.

himbeere (Profil) schrieb am 30.09.2020 15:10

Ich nutze königskuchenform, Steingut eckig, Bräter Gusseisen, normaler Kochtopf mit Deckel (ohne Plastikteile), freigeschoben... je nach Gefühl.

Am besten komme ich mit der Kastenform königskuchen klar. Backt nix an, ich kann Schwaden solang ich will (meine Kinder mögen keine Kruste und es geht schön auf) Und nix geht kaputt.... wenn’s viel Teig ist, einfach zwei nehmen...

himbeere (Profil) schrieb am 30.09.2020 15:11

Wenn der Teig sehr weich ist, hilft dehnen und Falten während der gare. Da gibt’syoutube Videos zu. Aber ehrlich gesagt ist es mir am liebsten, wenn ich das Brot einfach in so eine Form kloppen kann...

Evi (Profil) schrieb am 14.10.2020 10:13

Ich habe zwei Formen von Petromax (1xrund 1xKasten) die passen nebeneinander in den Ofen. Damit backe ich mein Brot, die Kruste wird phantastisch und man kann saftiges Brot backen, welches nicht zum Fladen wird weil der Teig recht flüssig ist.

Grüße Eva

dorle (Profil) schrieb am 14.10.2020 18:33

Ich benutze eine Kastenform.

schneckmeck (Profil) schrieb am 14.10.2020 19:40

Ich lach mich schief!!! Als ich vor dem Abendessen mein frischgebackenes Brot aus meiner Kastenform gepopelt hab, habe ich an diesen Tread gedacht und mir ging durch den Kopf, dass Dorle lange nicht geschrieben hat und DIE sicher eine Kastenform verwendet :-D

Inge (Profil) schrieb am 15.10.2020 06:28

habe ich gerade gesehen:

Wenn das Brot zerläuft, gibt es 3 mögliche Fehler.

1. wie schon angesprochen: Das Brot war hatte keine "Spannung". Bei Weizenbrot lange kneten und falten, Roggenbrot kann man nicht so kneten, weil zu klebrig. Da kommt der Teig auf eine bemehlte Oberfläche und wird mit einer Teigkarte immer wieder gefaltet. Dadurch verliert er die Klebrigkeit und bekommt Spannung.

2. Die Gare war zu lang. Das variiert je nach Sauerteig, Hefemenge und Temperatur. Einschießen sollte man das Brot, wenn es doppelt so groß ist wie der Teigling ursprünglich war.
Anderer Fehler: zu viel Hefe. Sauerteig braucht z. B. meist gar keine zusätzliche Hefe, nur Zeit.

3. Zu viel Flüssigkeit. Bei Roggenbroten (Vollkorn) Mehlmenge x 0,7- max. 0,8 ml
bei Weizenvollkorn Melmenge x 0,65 - max. 0,75 ml

LG Inge

almapalma (Profil) schrieb am 15.10.2020 09:56

Ihr Lieben - ihr seid toll.

Ich bin immer wieder dankbar, dass es das Forum gibt!

@ Inge, dank Dir nochmal für die Hinweise. Hab manchmal das Problem, dass der Teig zerfließt bei den Sauerteigbroten.

Und nun - verratet ihr mir eure Brötchenrezepte?

Hab einen schönen Tag :)

lieselsche (Profil) schrieb am 15.10.2020 10:33

https://www.ploetzblog.de/alle-rezepte/

Fällt mir gerade ein, dass ich auch mal wieder von unserem Standart -Brot und Brötchen weg, ein bißl Abwechslung reinbringen könnte.

Guten Hunger

Inge (Profil) schrieb am 15.10.2020 19:46

Noch was: Brot das im Gärkörbchen geht, fließt viel weniger oft auseinander. Ein Gärkörbchen kann irgendeine Schüssel sein, die mit einem gemehlten Baumwolltuch ausgeschlagen ist, also auch ein Kochtopf, große Tupperschüssel, geflochtenes Körbchen etc.

LG Inge

almapalma (Profil) schrieb am 16.10.2020 09:33

@ lieselsche danke für den Blogtipp. Da gibt ja es viele leckere Sachen :)

Im Herbst habe ich auch immer mehr Lust und Freude am Backen.

Danke auch Dir für den Tipp mit dem Gärkörbchen Inge. Hatte es immer in einer Schüssel ohne bemehltes Baumwolltuch und musste mich manchmal sehr abmühe, weil es so klebet.

natascha (Profil) schrieb am 16.10.2020 09:57

Hi,
Gärkörbchen mzss man auch nehlen.
Wenn du ein Tuch nimmst, reichlich mit Riggenmehl umhüllen, dann klebt es nicht

Lg natascha

Schneefrau (Profil) schrieb am 16.10.2020 10:20

"Vitalbrötchen"

...

Und nun - verratet ihr mir eure Brötchenrezepte?

...


Vor viiiielen Jahren hatte hier mal jemand (Eva?) ein tolles Rezept veröffentlicht, das seither bei uns Einzug gehalten hat und regelmäßig gebacken wird. Leider finde ich den Orgininal-Thread nicht mehr, poste daher unten direkt das Rezept.

Viele Grüße,
Ruth

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“Vitalbrötchen”

10 Stück, Zubereitungsdauer insgesamt ca. 35min

Zutaten
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500gr Weizen oder Dinkel
1,5 Teelöffel Salz
250 gr lauwarmes Wasser
4 Eßlöffel Olivenöl
1 Prise Zucker oder etwas Honig
1 Würfel (42 gr) frische Hefe
Optional: Sonnenblumenkerne, Kümmel, Sesam, Mohn…

Zubereitung
========

Grob gesagt…
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Alle Zutaten vermischen, 2min kneten, Brötchen formen und 30min backen (200°C)


… und etwas ausführlicher ;-)
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1. Hefe im Wasser auflösen, dabei etwa einen halben Teelöffel Honig zugeben
(als „Starthilfe“ für die Hefe)
2. Getreide / Mehl abwiegen und ggf. in der Getreidemühle mahlen.
Bei uns hat sich eine Mischung aus ca. 350gr frisch gemahlenem Dinkel + 150gr hellem Dinkelmehl (Type 630) bewährt.
3. Mehl und Salz in eine große Schüssel geben.
4. Hefewasser und Olivenöl zugeben.
Zunächst mit einem Holzlöffel gut verrühren, dann ca. 2 Minuten durchkneten.
Bei Verwendung von Vollkornmehl ggf. etwas mehr Wasser zugeben.
Wir benötigen bei 350gr Vollkorn / 150gr. hellem Mehl ca. 300gr Wasser.
5. Ca. 10 Brötchen formen.
Hierbei bietet es sich an, mit feuchten Händen zu arbeiten, d.h. die Hände zwischendurch immer wieder einmal in warmes Wasser zu tauchen. Dadurch lässt sich zum Einen der Teig etwas leichter bearbeiten und zum Anderen bekommen die Brötchen eine schöne Kruste.
Nach Wunsch Körner einarbeiten oder Brötchen damit bestreuen.
6. Backblech mit Backpapier auslegen (oder fetten),
Brötchen mit Abstand darauf setzen.
7. Backblech in den (kalten) Ofen schieben.
8. Ofen auf 200°C stellen und Brötchen ca. 30min backen.
Das ist der perfekte Zeitpunkt, um den Tisch zu decken oder Kaffee zu kochen oder oder…

Viel Spaß beim Backen und Guten Appetit!