"Baby über 40"

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Anonym schrieb am 21.12.2020 16:37

Baby über 40

Mein Mann und ich grübeln hin und her. Der Wunsch ist da, wir haben zwar schon vier Kinder aber beide Lust auf mehr.
Nur bin ich jetzt schon 41. Geht das gut? Wie wird das in 10 Jahren sein? In 20?
Gibts hier „späte“ Mamas? Wie gehts euch damit?
Die Geschwister sind 18, 16, 7 und 3 Jahre alt...
Also zwei quasi erwachsen. Geld und Platt würden reichen. Darum gehts nicht. Eher um Kraft und Geduld und körperliche Grenzen. Kann ich mit 45 einem Kleinkind noch gerecht werden?
Vielleicht klappt es ja auch gar nicht, wer weiß...

Hibbelige Grüße

Antworten

Anonym schrieb am 22.12.2020 08:10

Hier drei von vier Kindern mit über 40 bekommen. Ohne Komplikationen. Ob du den Kindern gerecht werden konntest, wirst du vermutlich erst später feststellen können. Wir sind sehr glücklich mit unseren Kindern und unserem Alter. Ist aber sicher total individuell.
Mein Onkel ist erst mit weit über 50 Vater geworden, die Frau auch über 40. Alles sehr gut, Kind studiert mittlerweile erfolgreich.
Wenn ich möchtet, warum denn nicht?
Gründe dagegen lassen sich immer finden und dafür aber auch!!!
Alles Gute !

Anonym schrieb am 22.12.2020 16:32

Ui. Darf ich fragen, wie alt Du beim letzten Kind warst?

Ich bewunder das, ich hab mich nach einer FG mit 41 nicht mehr getraut. Jetzt fehlt mir das 4. Kind manchmal noch...

Anonym schrieb am 22.12.2020 19:00

44 Jahre :-)))))
Die beste Geburt von allen und das dicktste und schwerste Kind. Und die erste Geburt war die schlimmste.

Anonym schrieb am 23.12.2020 06:15

Ausgangs-Anno

37 bei der letzten Geburt. Da kamen schon komische Blicke.
„Das reicht jetzt aber auch!“ von den Großeltern. Ich bin nicht berufstätig. Das passt nicht so recht in ihr Weltbild. „Jetzt musst Du aber mal was für DICH machen!“ Ist ne andere Geschichte.
Allerdings hatte ich im letzten Jahr eine frühe Fehlgeburt. Und auch da hieß es „Das sieht aber sehr nach Fehlbildung aus! Oh oh oh!“. Und ich traue mich nicht so recht das Schiksal noch einmal zu fordern.
(Mein Mann ist entspannter. Er freut sich auf die Zwillinge, sagt er. Komme was wolle, das stehen wir schon durch. Er geht fest davon aus, dass es zwei werden.)
Aber es tut mir gut, von anderen „späten“ (als ob man mit 40 alt wäre! Die Uni ist voll vom Menschen über 40 die wieder studieren, und mit 40 ist man tatsächlich noch fast 30 Jahre von der Rente entfernt...)

Anonym schrieb am 24.12.2020 10:48

Ich werde nun 37 beim vierten Kind sein und ich fühle mich nicht älter als bei den anderen (beim ersten war ich Mitte 20). Eigentlich hat auch nur der FA sofort was zu meinem Alter gesagt, aber das war mir egal, ich geh da eh nur um den drei US und er hat dann auch schnell gemerkt, dass mich das nicht tangiert. Viele Frauen in meinem Umfeld bekommen in dem Alter ihr erstes oder zweites Kind und das ist doch mittlerweile echt völlig normal. Ich kenne auch einige, die mit über 40 noch Kinder bekommen haben.

Für mich ist dann Schluss, weil ich generell den Zustand des Schwangerseins nicht gut aushalte, obwohl eigentlich nichts ist. Außer halt die normalen Unzulänglichkeiten. Aber die reichen mir, um nichts Magisches darin zu sehen. Diese Schwangerschaft war die entspannteste bis hierher, weil ich wegen Corona ein Beschäftigungsverbot bekommen habe. Und dennoch. Ne. Ich mag das nicht nochmal haben.

Wie es dann mit Baby wird, wird sich zeigen. Der Vorteil könnte sein, dass die anderen Kinder schon eine gewisse Selbstständigkeit haben. Und ich die Erfahrung mit ihnen.

Schöne Weihnachten!

Anonym schrieb am 29.12.2020 20:42

Re: Ausgangs-Anno


Allerdings hatte ich im letzten Jahr eine frühe Fehlgeburt. Und auch da hieß es „Das sieht aber sehr nach Fehlbildung aus! Oh oh oh!“. Und ich traue mich nicht so recht das Schiksal noch einmal zu fordern.


Bitte belies dich zum Thema Progesteronmangel und FG. Das ist das schwangerschaftserhaltende Hormon).
So manche frühe FG bei Frauen über 30 könnte mit Utrogest umgangen werden. Nebenwirkungsfrei.
LG

Anonym schrieb am 29.12.2020 21:25

Vielleicht die Entscheidung einfach dem "Schicksal" überlassen? Hier kam Nr. 4 mit 40. Auf Nr. 2 haben wir lange gewartet, danach einfach gesagt, wer jetzt noch zu uns will, darf kommen. Nr. 3 und 4 kamen dann mit knapp 38 und 40 quasi ohne Wartezeit. Beide wollten wohl unbedingt zu uns... Gefühlt wurde jede Schwangerschaft körperlich einfacher. Bei Nr. 4 hätte es bei der Geburt allerdings schief gehen können, so dass mein Urvertrauen etwas gelitten hat. Darum könnte ich jetzt nicht mehr so optimistisch in eine neue Schwangerschaft gehen, bis vor der letzten Schwangerschaft war das aber so. Ich denke, tief in uns drin spüren wir doch meist, wohin der Weg gehen soll.

Anonym schrieb am 30.12.2020 10:56

Ich denke, Du möchtest verschiedene Erfahrungen hören, daher möchte ich meine auch teilen. Ich bin keine späte Mama, aber ein Kind "alter Eltern". Bei meiner Geburt war meine Mutter 38, mein Vater 52 Jahre alt. Dazu muss man sagen, dass eine so späte Elternschaft vor 40 Jahren auf dem Land absolut die Ausnahme war - nicht so gängig wie heute.
Vor allem in meiner Jugend fand ich es schwierig, dass meine Eltern so viel älter waren als die aller anderen. Meine Eltern konnten vieles von dem, was ich gemacht und gewollt habe nicht verstehen. Da fehlte irgendwie eine Generation dazwischen, um die großen Unterschiede zwischen meiner und ihrer Jugend abzupuffern...
Obwohl ich recht früh Kinder bekommen habe, hatten/haben meine Kinder wenig von ihren Großeltern. Gut, wir wohnen auch weiter weg, aber solche Dinge wie in den Ferien ein paar Tage zu den Großeltern fahren gab es bei uns so gut wie nie. Das war den Großeltern aufgrund ihres Alters zu anstrengend - was verständlich ist, aber für die Enkel dennoch schade. Und für uns als Eltern auch. Wie oft habe ich andere Eltern beneidet, die durch die Großeltern eine kurze Verschnaufpause hatten, wenn die Kinder mal ein Wochenende dort waren. (Die Eltern meines Mannes sind früh gestorben, konnten das also auch nicht leisten.)

Dass ich jünger Kinder bekommen habe, hat sich auch bewährt, als mein Vater vor 4 Jahren Pflegefall wurde und meine Mutter immer mal wieder Unterstützung brauchte. Da war das jüngste 6 und es funktionierte, dass ich mal ein paar Tage weg war. Mein Mann kriegte das auch im Alltag gut hin, unsere vier Kinder alleine zu versorgen. Wären sie noch im Kleinkindalter gewesen, wäre das viel schwieriger gewesen und auch mich hätte die Doppelbelastung völlig überfordert. Wenn man eh schon akuten Schlafmangel hat und dann auch noch woanders aushelfen soll...

Ich will Dir die späte Elternschaft nicht ausreden. Nur darauf hinweisen, dass das eben nicht nur im Kleinkindalter Auswirkungen hat, sondern auch später noch.

Liebe Grüße und eine gute Entscheidungsfindung - oder eine gute Fügung, je nachdem wie forciert ihr das angehen wollt.
Haben eigentlich Eure großen Kinder eine Meinung dazu? Die sind ja schon fast erwachsen.

Anonym schrieb am 01.01.2021 21:25

Tja, ich würde sagen: frage dein Herz...
Ich habe zB Eltern, die 25 und 27 bei meiner Geburt waren. Und trotzdem kein Verständnis für Teenager und Pubertät hatten.
Sie sind jetzt im Alter deutlich entspannter und insbesondere meine Mutter eine prima Oma (auch mit fast 80) für meine Tochter.
"Ganz früher" also vor der Pille gab es übrigens viele "alte" Eltern, sieht man auf Stammbäumen und Grabsteinen von Familiengräbern.
Es wird heute immer so getan, als wenn "früher" die Eltern IMMER jung waren. Ja, aber meist nur bei den ersten Kindern. Ich habe jedenfalls diverse Frauen unter meinen Ahnen, die mit ü40, zT ü50, noch Kinder bekamen. Ob das gut lief - keine Ahnung, aber es war so relativ normal.
Meine beste Freundin hat übrigens 5 Kinder zwischen 35 und knapp 43 bekommen, die ersten sind "groß", und ich sehe da keinen Grund, warum man zB beim 5. Kind nicht mehr gut mit der Pubertät umgehen können sollte. Es gibt auch überforderte junge Eltern...
Gute Entscheidungsfindung!
Bettina

Anonym schrieb am 02.01.2021 09:28

Guten Morgen, ich habe schon hierzu geschrieben, aber mir haben Bettinas Worte
nochmals aus dem Herzen sprechen und ich schließe mich diesen an.
UND es lassen sich immer stichhaltige Argumente pro oder contra finden !
Herzliches Grüße und eine gute Entscheidungsfindung
Kathrin

Anonym schrieb am 22.01.2021 11:13

Ganz vorsichtig

Freuen wir uns Mitte August auf Zwillinge.

Da schmiedet man Pläne und überlegt hin und her und dann macht das Leben einfach. Schon irre!

Die Ausgangs-Ano, frisch zurück vom 1. Ultraschall

Priska (Profil) schrieb am 22.01.2021 13:53

Ja, unglaublich, und gleich zwei, wie Dein Mann gesagt hat! Ganz herzlichen Glückwunsch dazu!

Anonym schrieb am 22.01.2021 15:38

Lach- ja, langsam wird er mir unheimlich!

Vielleicht versucht er es mal mit den Lottozahlen!

natascha (Profil) schrieb am 22.01.2021 18:57

Wow....meine letzte Ss.waren auch zwillinge.
War gar nicht so stressig, wie ich angenommen hatte.
Wir hatten uns struckturiert.
Wurden stoff gewickelt.
Und sie hatten sich immer.
Mein Bruder und seine Frau haben auch Zwillinge nach nem einling. Sie kamen auch gut zurecht.
Ich freu mich für euch.
Braucht ihr noch einen Zwillingskinderwagen top in Schuss.


Liebe Grüsse
Natascha

Ach ja
Meine Twins schreiben gerade Abi.
Und fahren Auto

Mornica (Profil) schrieb am 22.01.2021 21:01

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Schwangerschaft!
Das ist ja toll, und dann noch Zwillinge :-)
Bettina

Lola (Profil) schrieb am 24.01.2021 20:30

Wie das Leben so spielt... :D
Alles Gute!