"Holzspielzeug / nutzt das jemand?"

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Anonym schrieb am 12.02.2021 12:19

Holzspielzeug / nutzt das jemand?

Hey,

wir bleiben Zuhause. Und mir fällt nun jeden Tag auf womit sich die Kinder beschäftigen, oder eben auch nicht.
3 und 6 Jahre.
Es wird quasi mit allem gespielt, nur nicht mit Spielzeug.
Jetzt überlege ich, einen Teil zu verkaufen. Wir haben jede Menge Ostheimer-Sachen. Und wenn da eh keiner mit spielt kann es eigentlich auch weg. (Und das Geld zu etwas anderem werden, Fahrräder zum Beispiel).
Würdet ihr das machen? Oder bereut man das später?
Das haben über viele Jahre die Omas und Opas geschenkt. Liebevoll ausgesucht.
Aber es liegt tatsächlich nur rum. Und es lag im letzten Lockdown auch schon nur rum.
Die Kinder wollen es natürlich NICHT verkaufen, aber ich denke, spätestens mit Schuleintritt im Sommer wird für die Große Holz eh out sein. Als Deko ist es natürlich super schön, aber eigentlich auch zu schade.
Keine Ahnung was ich hören will. Werden sie irgendwann später damit gern spielen wollen? Gibt es da Erfahrungen?

Liebe Grüße

Antworten

krutzemuckeline (Profil) schrieb am 12.02.2021 13:20

Wir haben nur einfache bunte und naturfarbene Bauklötze.
Aber die werden immer noch gerne genutzt um Garagen oder Zäune zu bauen für die Playmobil- Fahrzeuge oder Schleichtiere.
Vieles wurde mittlerweile aussortiert,aber die Bauklötze durften immer noch nicht weg. Und der kleine Bruder ist jetzt auch schon 10 .

schneckmeck (Profil) schrieb am 12.02.2021 13:39

Hier auch über eine Laaaaangzeitstudie die Erfahrung machen müssen, dass Ostheimer meist nur die Mama toll findet... Witzigerweise versucht die Große jetzt es ihrer eigenen Tochter auch anzudrehen aber auch die zeigt bisher wenig Interesse ... Verkaufen! Wenn ihr echt so viel habt langt es doch sicher für etwas, das tatsächlich genutzt wird!

akira (Profil) schrieb am 12.02.2021 14:32

Ich bin bei uns da auch hin- und hergerissen: Ich habe als Kind sehr viel mit den Ostheimertieren gespielt, mein Vater hat einen tollen Bauernhof dazu gebaut. Als wir das dann für die Kinder geholt haben, war ich aber wohl auch begeisterter als die Kinder. Die sind damit leider alle drei nicht wirklich warm geworden. Jetzt steht es noch im Keller bei den anderen Austauschsachen, aber keiner fragt danach oder zeigt Interesse.

So ganz kann ich mich aber auch noch nicht aufraffen, es zu verkaufen. Aber eigentlich sollte ich es wohl. Ob die nächste Generation es dann mal wieder besser findet? Hmm...

Anonym schrieb am 12.02.2021 15:19

Hier auch über eine Laaaaangzeitstudie die Erfahrung machen müssen, dass Ostheimer meist nur die Mama toll findet... Witzigerweise versucht die Große jetzt es ihrer eigenen Tochter auch anzudrehen aber auch die zeigt bisher wenig Interesse ... Verkaufen! Wenn ihr echt so viel habt langt es doch sicher für etwas, das tatsächlich genutzt wird!

Tolle Studie, noch dazu über Generationen ;o)

Ich würde auch verkaufen. Wenn's rum steht ist es ja nur tote Materie und es finden sich bestimmt andere Mütter, die auf Ostheimer stehen ;o))
LG Doro

Anonym schrieb am 12.02.2021 17:10

Hier das gleiche Lied ;) Ebenso mit den Sachen von Gr#mm's. Zum Glück lassen sie sich sehr gut verkaufen, die Nachfrage ist riesig.
Ich habe hier in M*kech die Arche/Piratenboot an die Waldorfkita verkaufen können. Die Ritterburg (ein Traum! aber so dermaßen missachtet *seufz*) habe ich für rund 200 € Versandkosten (ächz) nach Deutschland geschickt und dort verkauft. War zwar happig, aber so sperrig in der Aufbewahrung hier. Und mich belastet es auch, so hochwertige Sachen zu besitzen, wenn es nur rumliegt...
Wir haben jetzt nur ein paar restliche Tierchen. Ich denke, wenn die Kinder davon zu viel auf einmal bekommen, hat es vielleicht weniger Reiz, als wenn es zu jedem einzelnen Figürchen eine persönliche Geschichte/Beziehung hat.

Ich habe mich allerdings auch schon gefragt, was man mit Elefanten, Schafen etc so spielen soll - außer hinstellen halt. Also insbesondere wenn noch Playmobil und Lego da ist... :)

Sak eena

Anonym schrieb am 12.02.2021 17:15

Unsere spielen ALLE viere damit ! - Wenn du etwas verkaufen möchtest , bin ich sehr interessiert. Der Große hütet seine wie seinen Augapfel.
Wenn sie echt nur rumliegen , würde ich sie auch verkaufen. Bei uns fliegen sie zwar herum ,aber sind in regem Gebrauch.
beste Grüße ! Kathrin

almapalma (Profil) schrieb am 12.02.2021 19:20

Hier wird damit gespielt, gard die Ostheimer Tier sind viel bespielt.

Wir machen auch immer einen Jahrezeitentisch und da dürfen die Kinder auch mit den Figuren darauf spielen. Grad meine Tochter liebt es mit den Tieren zu spielen - sie schlüpft immer in die Tierrollen :)

Auch die Grimms Bausteine und der Regenbogen sind oft in Benutzung.

Überhaupt nicht gespielt wird mit der Brio-Bahn.

Ich würde also auch bei den Ostheimer Figuren etwas abnehmen, wenn Du was verkaufen magst ;)

Henni (Profil) schrieb am 12.02.2021 19:32

Bei uns sind die Tiere alle nach und nach zur Weihnachtskrippe gewandert. Bei uns passen sie von der Größe her sehr gut da rein.
Bloß der Pfau fliegt hier seit einiger Zeit rum, den wollte wohl keiner in der Krippe haben...

Holzspielzeug wurde hier schon bespielt, Klötze in riesigen Mengen und Holzeisenbahn sogar sehr intensiv.
Aber die Tiere wurden nicht bespielt, da war Schleich und Playmobil beliebter.
Eine Freundin ist Tierärztin und sehr waldorf-affin. Sie sagt, die Schleich Tiere sind anatomisch frappierend echt gestaltet, das mögen die Kinder wohl gerne.
Also, entweder in die Krippe, oder verkaufen!
LG Henni

Erika (Profil) schrieb am 12.02.2021 19:49

Ich würde es erstmal nicht verkaufen. Bessere Variante: Die Hälfte Spielsachen weggräumen in Kisten und nach 4-6 Monaten wechseln. Neue/wiedergefundene Spielsachen haben idR einen hohen Reiz.

Anonym schrieb am 13.02.2021 16:17

Die Ausgangsano

Das Problem ist einfach, die Spielwelt hat wenig mit der Welt der Kinder zu tun.
Wir wohnen in Hamburg, mitten drin.
Bauernhof kennen sie nur aus dem Fernsehen und da sah das ganz anders aus. Ritterburg- ja, was macht man damit? Die Teile sind halt auch begrenzt (obwohl wir sicher für einen fünfstelligen Betrag Zeug haben). Vier Ritter, vier Pferd. Ein Drache. Ende. Es gibt halt nur das Szenario „Turnier“ oder „Drache töten“. Und die sind schnell ausgereizt. Burg bauen ist schnell gemacht, die hat bei uns nur wenig Teile. Mehr kaufen ist halt immer gleich eine richtige Investitionen. Vieles gibt es auch einfach gar nicht (mehr).
Aber ist das bei Lego/ Playmobil wirklich so anders? Besser?
(„Baustelle“ ist zum Beispiel grad ein Riesen Thema beim Kleinen. Mit 50 EUR Invest kommste da bei Duplo schon weit, der Second-Hand-Laden hat oft was...bei Ostheimer brauche ich mit 50 Euro gar nicht anzufangen. Bauarbeiter gibt es nicht, die Fahrzeuge fange bei 100 Euro an...). Seufzt.
Wir werden uns also wohl trennen. So nach und nach.

almapalma (Profil) schrieb am 14.02.2021 20:12

Liebe Ausgangsanno,

ich kann das schon gut verstehen. Vielleicht probierst Du es und packst dieSachen weg, wie vorgschalgen und schaut, ob es dann mehr bespielt wird.

Ich habe mich von der Briobahn und auch von der Murmelbahn getrennt.

Es wurde nicht danach gefragt und sie hatten keine Lust damit zu spielen.

Falls hier euch trennt, denk gern an uns.

Meine drei Kinder haben hier viel Freude daran.