"Wie gehts Euch?"

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Anonym schrieb am 06.03.2021 18:09

Wie gehts Euch?

Hallo,

wie geht es Euch?
Wie geht es Euch mit den Öffnungen?
Und Schule? Und Stress?

Wir sind ja von den 100 noch weit entfernt. Immehin sind wir jetzt ja mal unter 300. Streckenweise hat mich das ganz schön frustriert. Man fühlt sich wie so ein Schandfleck, wenn man die Corona-Karte anschaut. Und auch vergessen vom Rest. Aber das sind wir scheinbar gar nicht. Unsere Lokalpolitiker haben Öffnungspläne ausgearbeitet und an die Bundesregierung geschickt.

Wir sind jetzt Modellregion für Gurgeltests und dürfen unsere Grundschüler endlich auch bald in die Schule schicken. Ich hätte nie gedacht, dass mir mal vor lauter Hoffnung die Tränen in die Augen steigen. Hier sind alle so fertig, waren so ohne Perspektive... und jetzt ein kleiner Lichtblick.

Ich hoffe, dass dann schnell alle anderen Schulen mit einbezogen werden. Meine Jungs sind total erschöpft und frustriert. Bei dem einen sind immer noch die Hausaufgaben Tagesthema, den ganzen TAg, so ein Stress. Der andere quält sich durch das Homeschooling, weint in letzter Zeit auch öfter. Die Kleine macht das super und die hat ja jetzt auch eine Perspektive mit dem Gurgeltest.

Wenn ich dann seh, wie sie in München an der Isar hocken, dann kann ich das so verstehen. Aber ich finde es auch so unfair. Wir hocken hier fest in unserem Sumpf. Es wird extrem getestet und deshalb haben wir ja auch einen extremen Wert.

Andererseits denk ich mir, wenn jetzt doch die dritte WElle kommt, gibts bei uns keine enttäuschten Hoffnungen, denn wir machen einfach weiter wie bisher.

Ich freu mich auf die Gartensaison. Und dass das Wetter jetzt wärmer wird und wir mehr Radfahren können. Mein Mittlerer hat Anfang April Geburtstag. Ich schätze, das wird der zweite Lock-down-Geburtstag für ihn. Auch das, es gibt schlimmeres, aber trotzdem tut mir das so leid für ihn.

So, also ich schwanke zwischen "Alles Sch***e" und "geht schon irgendwie" inkl. Galgenhumor. Ausserdem versuch ich die Hoffnung klein zu halten.

Was bewegt Euch gerade?

Halbano Lola aus dem dunkelroten Grenzgebiet

Antworten

Anonym schrieb am 06.03.2021 22:24

Also mir geht es schlechter als ich dachte. Hatte das Gefühl, alles noch gut im Griff zu haben und dass wir uns im großen und ganzen gut halten. Und dann kam die Mail von der Schule, dass nach den Winterferien der Wechselunterricht kommt. Und da bin ich vor Erleichterung in Tränen ausbrochen, aber so richtig. Und jetzt hoffe ich, er kommt wirklich. Ist ja noch eine Woche hin und da kann noch alles mögliche passieren. Immer ein Bangen und Hoffen...
... aber wie es bei euch ist, Lola, kann ich mir gar nicht vorstellen, so hoch waren wir nie... ich hoffe auch für dich (und alle) mit, dass es aufwärts geht.

Anonym schrieb am 06.03.2021 22:45

Nachdem bei uns die letzten Ferien ausgefallen sind, waren meine Kinder dann ein paar Tage krank. Anders hätten wir die lange Zeit nicht überstanden. Die nächsten Ferien haben wir dann Ostern. Ich hoffe, wir dürfen irgendwohin und wenn es nur zur Oma ist.

Deine Erleichterung kann ich so gut nachvollziehen. Und auch, dass Du noch bangst, ob es wirklich so kommt.

Ist doch krass, wie es uns geht. Ich schau mich um und seh soviele erschöpfte Frauen....

Lola

Lola (Profil) schrieb am 06.03.2021 23:20

Ja und da hab ich heut zu früh auf die Zahlen geguckt. Nix mit, wir sind unter 300...

Anonym schrieb am 07.03.2021 00:38

Lola,
das ist schön, dass Du hier nachfragst!

Unser Landkreis und die Stadt, in der wir alle arbeiten bzw. die Kinder zur Schule gehen sind konstant unter 50. Wir waren aber auch schon bei 500, das war ein sehr mulmiges Gefühl.
Ich verstehe nicht, warum einige Landkreise die Zahlen nicht runter bekommen. Das ist erschreckend!

Hier klappt das Impfen recht gut, Kita-Personal und Personal an Grund- und Förderschulen konnten seit letztem Wochenende Impftermine bekommen, das ging sehr unkompliziert, die ersten Impfungen sind schon gewesen. Ich bin positiv überrascht, wie unkompliziert das ist. Es wird nicht unterschieden, wer bei welchem Träger arbeitet und so, einfach alle in diesen Einrichtungen können eine Bescheinigung bekommen. In meinem Umfeld ist die Impfbereitschaft hoch. Das hat mir extrem großen Mut gegeben diese Woche. Wir müssen nun nicht mehr bangen, uns gegenseitg anzustecken, oder gar die vulnerable Gruppe von Kindern und Jugendlichen, mit denen ich arbeite.

Lehrerinnen an weiterführenden Schulen können ab kommender Woche Impftermine bekommen.

Schnell-Tests wurden für Erzieherinnen und Lehrerinnen schon länger wöchentlich angeboten, da war aber die Resonanz leider nicht so hoch.

Unsere Kinder starten kommende Woche bzw. die Woche drauf in Wechselunterricht. Sie freuen sich drauf, dann entfallen die Videokonferenzen und sie hoffen, dass das Pensum dann geringer wird. Dass die Lehrkräfte bis dahin geimpft sein können wird die Stimmung in der Schule hoffentlich entspannen. Das war im Herbst nämlich sehr unangenehm für die Kinder!

Ich bin sehr skeptisch insgesamt, wie es nun weiter gehen wird. Wir werden weiterhin sehr vorsichtig sein. Aber wenn ich mich so umschaue bin ich nicht sicher, ob alle so handeln.

Am meisten freue ich mich darauf, irgendwann mal wieder schwimmen gehen zu können! Oder ins Thermalbad, ein Traum!

Also, das Impfen und das bessere Wetter, das ich u.a. dazu genutzt habe, immer mal wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu radeln, die erste Gartenarbeit....das hat mir alles in der letzten Woche sehr großen Auftrieb gegeben! Ich hoffe, es geht nun bergauf!

LG H.

Anonym schrieb am 07.03.2021 00:47

Ich habe meine Mutter im Jahr 2020 zweimal gesehen, im Sommer. Dieses Jahr noch gar nicht.
Bis Ostern sind wir beide geimpft, sie wird dann herkommen. Ich freu mich riesig darauf, und die Kinder natürlich erst recht!
Erst als wir Ostern geplant haben und ich erstaunt festgestellt habe, wie sehr ich mich darauf freue, wurde mir voll klar, wie krass diese Zeitspanne eigentlich ist!

LG H.

Anonym schrieb am 07.03.2021 08:57

Ich kenne keinen, der sich nicht an die Auflagen hält. Aber wir haben die Tschechen nebenan. Jetzt wird mehr kontrolliert, aber das ist meiner Meinung nach viel zu spät! Teilweise haben sie vor der Testung gegurgelt oder andere zum Testen geschickt. Die, die mit negativem Test eingereist sind, sind dann in ihrem Unternehmen, das getestet hat, aufgeflogen. Und so wurde m.M. nach die Mutation eingeschleppt. Vielleicht hätte man auch einfach die Grenzen zu gemacht und statt den vielen kleinen Unternehmen jetzt die paar grossen unterstützt, denen dann die tschechischen Arbeiter wegfallen.

Aber vielleicht ist das auch nur meine Meinung und es liegt an etwas anderem....

Es wird viel (!) mehr getestet als in anderen Regionen. Ich geh davon aus, dass andere auch höherer Werte hätten, wenn sie mehr testen würden. Das ist überhaupt nicht mehr vergleichbar. Es ist so traurig.

Wohnt Doro nicht auch nah an der Grenze?


Ja, es ist krass, was das mit den Familien macht, die sich nicht sehen können....

Ich freu mich. Gestern hat auch der letzte ein " neues" gebrauchtes Rad bekommen. Heute werden wir uns mal in den Sattel schwingen.

Abo Lola

Lola (Profil) schrieb am 07.03.2021 09:02

Schwimmen, da sagt du was.

Es gibt hier ja die Idee eines 24 Stunden Passes. Was in ganz Deutschland skeptisch beäugt würde, weil es was von Kontrolle hat. Aber ehrlich? Ich wär froh, wenn das käme und wir wenigstens irgendwie Mal raus dürften. Mal nicht nur in den Supermarkt und Zeitschriftenladen....Mensch, als unser Kinderladen aufmachen durfte, weil er Babysachen vertreibt (glaub, das ist der Grund), war das richtig schön. Im Baumarkt will ich jetzt nicht, da ist bestimmt viel los.

Noch sowas, was ich nicht verstehe: ich glaube, gerade im ländlichen Bereich ist es einfacher, in kleinen Geschäften die Auflagen umzusetzen und einzuhalten, als in grossen.

Wäre das schön, wenn sich freizeitmässig mal etwas tun würde.... Schwimmen oder Kino... Essen gehen...

natascha (Profil) schrieb am 07.03.2021 09:21

Hi
Wir waren auch bei ueber 500 und due Schulen waren munter geoeffnet.

Mir fehlen die sozialen Kontakte. Den Kindern noch mehr.

Vor zwei Wichen sah es richtig gut azs.
Kindergaerten und Schule oeffneten,
jetzt steigen die Zahlen.
Ob es damit zusammen haengt?
... Ich hoffe, auf den Sommer.
Lust hab ich keine mehr.

Liebe Gruesse
Natascha

Lola (Profil) schrieb am 07.03.2021 09:23

Auch wenn das grad nicht so wirkt: ich bin echt dankbar, in einem so schönem fleck Deutschlands zu wohnen. Wir können raus, spazieren, wandern, Schlittenfahren, auf geraden Strecken ebenso radeln wie auf den Bergen. Es gibt hier so schöne Seen.

Aber leider auch viele Touristen, am Wochenende müssen wir auf Geheimtipps ausweichen. Die benehmen sich hier auch wie Sau, immer wieder stehen die in der Zeitung. Warum müssen die denn in Zeiten wie diesen alle hierher kommen? Klar, es verläuft sich, aber reicht es einem Nürnberger oder Fürther nicht, wenn er in die fränkische Schweiz fährt?

Lola (Profil) schrieb am 07.03.2021 09:29

Ich glaube nicht, dass das zusammenhängt, natascha, bzw
wird das nicht das einzige sein. Die Mutante verbreitet sich viel schneller und wenn die erstmal da ist...


Dürft Ihr Euch denn schon wieder mit fünf Personen treffen, Natascha?

natascha (Profil) schrieb am 07.03.2021 10:21

Ich muss mal nachschauen.
Da bei uns die Mutante im Vormarsch ist, bleiben wir unter uns.
Auch wenn es uns schwer faellt.

Aber dueses.... Ich darf ja... Heute hier, morgen dort.... Istfuer mich Sinnfrei....
Muss aber jeder fuer sich entscheiden.
Ich bin auch froh, am Ende der Welt zu Wohnen.
Feld und Wald

Lg Natascha

Anonym schrieb am 07.03.2021 12:04

Eine Freundin von mir wohnt auch in einem Gebiet mit hohen Zahlen. Wir haben jetzt geulkt, dass wir uns eigentlich zu fünft (aus einem Haushalt) zum Shoppen in einem Landkreis mit niedrigem Wert treffen dürften. Nur nicht hier. Nach dem Motto: Lasst es uns woanders verteilen.

Das ist doch vollkommen sinnfrei.

Aber gut, eigentlich wollte ich ja nicht über die Maßnahmen lästern.... :-D

lola

Anonym schrieb am 08.03.2021 16:11

Bauchweh und Übelkeit psychisch beim Schulkind

Hallo zusammen,

ich war schon ewig nicht mehr hier - das jüngste Kind ist ja nun auch schon 9 und sonst vor- und -pupertiert es hier kräftig.
Unser Grundschulkind 2 bis 3 die Woche von 8 bis 12h in der Schule ist. Das wars. die anderen drei (9.,8. und 6. Klasse) sitzen seit dem 15. Dezember zu Hause und wir können alle nicht mehr. Besonders mein 12Jähriger macht mir Sorgen. Er hat bereits seit ca. letztem August immer wieder Bauchweh und Übelkeit. Das ist so stark, dass er (sonst ein sehr bewegungsfreudiges Kind) sich ca. alle 2 Wochen freiwillig ins Bett legte und dort 1 bis 3 Tage blieb bei Magentee und Zwieback. Der Rest der Familie war aber immer gesund, so dass Magen-Darm eher unwahrscheinlich war (Magen-Darm trifft üblicherweise 1/3 bis 1/2 der Familie).
Wir haben nun alle organischen Ursachen (alles, was nur möglich ist Fruktose, Laktose, Zöliakie usw. usw.) geklärt. Er wurde sogar im KH untersucht, weil wir nicht mehr weiter wussten. Ergebnis : alle in Ordnung, zum Glück.
Er scheint nur einen überempfindlichen Magen / Darm zu haben.
Jetzt ist es also eher die psychische Seite. Und fast täglich steht wieder vor mir - total im blass - ihm sei übel.
Er soll lernen, dass das nur seine Wahrnehmung ist und er damit umgehen lernen muss. Also schicke ich ihn nach draußen und gebe den Lehrern Bescheid, dass er kurz mal nicht im online Unterricht ist, aber irgendwie ist das alle unbefriedigend.
Er geht auch überwiegend gerne zur Schule.
Vielleicht sollten wir einen Psychologen aufsuchen; vielleicht sollte einfach der Präsenzunterricht mal wieder starten (bei uns ist der Inzidenz Wert im Moment konstant so um die 50 ) und so langsam hoffentlich auch in unserm ganzen Leben mal wieder Normalität (mit Sport) einkehren.
Habt ihr mit euren Kindern auch solche Erfahrungen gemacht ?
Habt ihr Ideen, was noch helfen könnte ?
VG Ano übel

Anonym schrieb am 08.03.2021 17:10

@ano übel

Hallo

...hier mein Sohn ( fast gleiche Alter (12Jahre) mit ähnlichen Symptomen.
Bei uns ist/war der Grund ( es liegt auch keine organische Ursache vor) : soziale Isolation (obwohl er noch 2 Geschwister hat) -> die Lösung : Spielen mit Kindern in seinem Alter - jetzt geht das ja wieder draußen - kicken, eine feste Struktur vom Tag ........

wegen Kind auch ano

Anonym schrieb am 08.03.2021 17:40

Mein Großer ist 13, wir sind das mit dem Haarereissen seit Frühjahr 2020 , was sich aber im Sommer etwas gelegt hat. Jetzt zwirbelt er nur noch, aber er ist total drüber, war die letzten Wochen auch häufiger mal krank.

Wir haben gleich im April eine Therapeutin aufgesucht, tErmine ein paar Wochen später schon gekommen und eigentlich bin ich froh drum, dass wir sie noch haben. Eigentlich, weil mein Sohn dazu keine Lust hat. Und ich jetzt nochmal mit ihm reden muss, ob wir weiter machen oder nicht. Ich fände es so wichtig.

Er rastet schnell aus, ist agressiv.

Beide Jungs brauchen Struktur und den direkten Kontakt zum Lehrer, das war schon im letzten Jahr so.

Haben sie viel Aufmerksamkeit von mir und gehen wir viel raus, wird es besser. Aber ich muss auch arbeiten, da geht das nicht immer so viel, wie ich möchte. Auch lässt die Kraft und Motivation ja auch bei mir nach.

AnoL

Anonym schrieb am 08.03.2021 17:42

Re: Bauchweh und Übelkeit psychisch beim Schulkind

Hallo zusammen,

ich war schon ewig nicht mehr hier - das jüngste Kind ist ja nun auch schon 9 und sonst vor- und -pupertiert es hier kräftig.
Unser Grundschulkind 2 bis 3 die Woche von 8 bis 12h in der Schule ist. Das wars. die anderen drei (9.,8. und 6. Klasse) sitzen seit dem 15. Dezember zu Hause und wir können alle nicht mehr. Besonders mein 12Jähriger macht mir Sorgen. Er hat bereits seit ca. letztem August immer wieder Bauchweh und Übelkeit. Das ist so stark, dass er (sonst ein sehr bewegungsfreudiges Kind) sich ca. alle 2 Wochen freiwillig ins Bett legte und dort 1 bis 3 Tage blieb bei Magentee und Zwieback. Der Rest der Familie war aber immer gesund, so dass Magen-Darm eher unwahrscheinlich war (Magen-Darm trifft üblicherweise 1/3 bis 1/2 der Familie).
Wir haben nun alle organischen Ursachen (alles, was nur möglich ist Fruktose, Laktose, Zöliakie usw. usw.) geklärt. Er wurde sogar im KH untersucht, weil wir nicht mehr weiter wussten. Ergebnis : alle in Ordnung, zum Glück.
Er scheint nur einen überempfindlichen Magen / Darm zu haben.
Jetzt ist es also eher die psychische Seite. Und fast täglich steht wieder vor mir - total im blass - ihm sei übel.
Er soll lernen, dass das nur seine Wahrnehmung ist und er damit umgehen lernen muss. Also schicke ich ihn nach draußen und gebe den Lehrern Bescheid, dass er kurz mal nicht im online Unterricht ist, aber irgendwie ist das alle unbefriedigend.
Er geht auch überwiegend gerne zur Schule.
Vielleicht sollten wir einen Psychologen aufsuchen; vielleicht sollte einfach der Präsenzunterricht mal wieder starten (bei uns ist der Inzidenz Wert im Moment konstant so um die 50 ) und so langsam hoffentlich auch in unserm ganzen Leben mal wieder Normalität (mit Sport) einkehren.
Habt ihr mit euren Kindern auch solche Erfahrungen gemacht ?
Habt ihr Ideen, was noch helfen könnte ?
VG Ano übel


Das tut mir leid!
Was sagt er selber denn, was ihm gut tun würde?

Anonym schrieb am 08.03.2021 20:51

Ist ja immer doof, wenn man sagt, dass diese oder jene Gruppe vom Lockdown besonders betroffen wäre. Aber ich seh das bei unserem Sohn - 12 Jahre - auch, dass es ihm auf Dauer am Meisten von uns allen zusetzt.

Das ist so ein spezielles Alter, die brauchen dieses typische Rumgeblödel mit den Gleichaltrigen - das ist schon für 14 jährige nicht mehr erträglich, also mit Gschwistern kann man das nicht - und sich Auspowern.
Alles, was man als Eltern anbieten kann, wird hier zwar sehr gerne angenommen, aber der Gleichaltrigen-KOntakt ist in dem Alter einfach nicht zu ersetzen.
Hier geht es so einigermaßen:
Treffen mit einem Freund hier aus dem Ort nur draußen, zum Fußballern
Treffen mit einem Schulfreund zu Hause, für Spiele spielen und so
ab und zu telefonieren, chatten etc. mit einer kleinen Gruppe von Mitschülern

Aber trotzdem gibt es hier auch Tränen, müde, keine Lust, ich schaff das alles nicht....für die sind ja auch die Anforderungen der weiterführenden Schule noch quasi neu!

Ich hab keinen Tipp, kann nur wünschenj, dass es sich bessert!
Hier war heute der erste Schultag für die 5. und 6. Klassen.

LG H.

Anonym schrieb am 09.03.2021 07:03

Hi,


ich glaube so geht es jedem. Meine Zwillinge sind 19
Und denen fehlt das azch, Fussball und Albern.
Sie haben ihr letztes Abijahr verloren.
Keine Mottowoche, kein Abigag, keine Halle, die der 12 Jahrgang ausrichtetkeine Abschlussfahrt, jeinen Ball .... Allesdas, was sie bei den grossen gesehen haben und drauf hingefiebert haben
Verloren. Kein Interrail.....
Ich denke, es betrifft jedes Alter,
man hoert ja, wie Gewalt in Fam. Zunimmt, also gegt es auch den Erwachsenen an die Substanz.

Gestern durften viele Geschaefte oeffnen und die Schlangen waren gigantivh.
Ich wuerde gar nicht auf die Idee kommen, am 1.
Tag wohin zu gehen.

Ich hoffe, sie kommen mit dem Impfen vorran.
Es gibt genung freiwillige, die warten.



Liebe tapfere Gruesse
Na.

Anonym schrieb am 09.03.2021 09:31

Ich finde es auch besonders doof für alle denen in diesem etwas entgangen ist auf das sie sich schon lange gefreut haben wie letztes Kindergarten Jahr, letztes Schuljahr Einschulung etc, etwas das einfach nicht wiederkommt... Hier war es "ab der 3. Klasse gibt's AGs" undzwar TOLLE AGs und der Zirkus kommt und macht mit der ganzen Schule eine Projektwoche...naja, vielleicht ja in der 4. Klasse (angeeeeblich könnte unser winziges Bundesland mit den Stadtmusikanten im Juli Herdenimmunität erreichen....). Aber ich glaube tatsächlich auch, dass es für 12/13 jährige, die gerade eigentlich noch mal richtig loslegen mit ablösen schon ne arge Zumutung ist noch mal ne doppelte Extraportion Familie zu kriegen.
Ich nehme übrigens gerne ein paar gedrückte Daumen um 10:45 Uhr, dann bekomme ich meine erste Impfung... Ich würde lügen wenn ich behaupten würde ich wäre völlig cool... Aber, wat mutt dat mutt wie es hier so schön heißt!
Liebe Grüße und gute Nerven an alle, schneckmeck

Anonym schrieb am 09.03.2021 10:06

Huhu,

mir geht es soweit ganz gut. Hab die ganze Zeit in der Notbetreuung gearbeitet und es waren bei uns auch recht viele Kinder da.
Ich hab mich erst schwer getan, meine Kinder auch in die Notbetreuung zu geben, aber ich muss sagen: Es war das Beste, was ich machen konnte.
Mein Großer hatte auch ganz schön zu tun damit, dass er wenige Soziale Kontakte hatte. Die Schule fällt ihm glücklicherweise total leicht. Durch die Montessorischule ist er auch daran gewöhnt, eigenständig sich etwas zu erarbeiten. Das war hier nicht das Problem. Aber die Freunde...
Tja, und wie es das Glück will, waren 2 seiner Freunde auch in der Notbetreuung. Auch wenn es blöd klingt, meinte er jetzt mal: Das war ne coole Zeit in der Notbetreuung ;-)
In Sachsen sind die Schulen jetzt ja offen. Ihm fallen die ganzen Einschränkungen dort schwer. Seinen besten Freund auf dem Hof sehen, aber nicht mit ihm spielen dürfen. Klar - ich weiß: Luxusproblem ;-)

Ich selbst arbeite mit 20 Kindern in einer Gruppe. Offene Arbeit, wie es unser Haus gelebt hat, gibt es nicht mehr. Das fällt mir schwer - auch wenn ich es mir gegenüber den Kindern nicht anmerken lasse. Die Kinder auf Arbeit passen sich an, aber wir merken schon, dass es eben ein "anpassen" ist.
Naja ... und das mit den festen Gruppen ist halt auch so ein Ding der Unmöglichkeit. Also das jeder Erzieher einer festen Gruppe zugeordnet ist. Wenn mein Kollege Urlaub hat kann ich mir dann überlegen, ob ich 20 Kinder alleine betreue oder doch Hilfe aus einer anderen Gruppe nehme ;-)

Mein Mann ist sehr genervt von seiner Arbeitssituation. Er ist im Außendienst in verschiedenen Kliniken/Tagesgruppen/Wohngruppen/Schulen und vorsorgt dort medizinisch Kinder.
Er braucht in vielen Einrichtungen einen max. 48h alten Test. Also im "schlimmsten" Fall wird er Montag, Mittwoch und Freitag getestet. Das ist an sich nicht so dramatisch, aber er wartet dann halt immer. Hinzu kommt, dass jede Einrichtung es anders macht, mal braucht man hier das eine, mal hier das andere. Dort darf man rein, hier wieder nicht und muss anrufen, dort muss man sich anmelden, hier muss man abgeholt werden...
Aber die Patienten werden dadurch nicht weniger, nur sein Tag wird erheblich länger. Dh.: Überstunden, Überstunden, Überstunden...
Aber auch hier: Luxusproblem ;-)

Ansonsten freuen wir uns sehr, dass es bei uns ab dieser Woche möglich ist, sich mit einer anderen Familie zu treffen.

Ja...und den Zahlen "vertraue" ich schon lange nicht mehr. Also wie es schon über mir jemand sagte: Wo viel getestet wird, wird auch mehr entdeckt. Daher wundert es mich nicht, dass die Zahlen jetzt wieder hoch gehen.
Wird Zeit, dass der Sommer kommt :-)

Ahja...Impftermin. Von Ende Dezember bis jetzt habe ich täglich! versucht einen Impftermin für meinen Opa auszumachen. Zusätzlich hat meine Oma aller 2 Tage in der Warteschleife gehangen. Das war schon nervig. Aber jetzt hat er einen Termin.

Liebe Grüße an alle und gutes Durchhalten.
Tine

Anonym schrieb am 09.03.2021 14:01

Gestern hörte ich, wie eine Grundschullehrerin sagte, wie es ihr bei der Zeugnisausgabe ging. Dass sie beobachtet hat, wie schüchtern die Kinder in die Schule kamen und verloren aussahen, nicht so recht wussten, wie sie sich verhalten sollen. Auch gegenüber der Lehrerin selber. Und dass es ihrer Meinung nach sehr lange brauchen wird, bis die Kinder sich wieder normal verhalten. Wie sie das so erzählte, stiegen mir die Tränen in die Augen.

Heute in der Arbeit habe ich seit langem eine ältere Kollegin wieder gesehen. Die war so gestresst und von der Situation auch mitgenommen, dass sie fast geweint hat.

Dass um mich herum so viele Menschen traurig, erschöpft und auch teilweise resigniert sind, macht mich auch unglaublich traurig.

Gestern habe ich mir den Kirchenboten angesehen und die Auflistung der Verstorbenen war ganz schön lang. Das war eigentlich nichts neues, aber es so aufgereiht zu sehen, hat schon etwas sehr erschreckendes.
Aber die Anzahl der Beerdigungen gehen jetzt zurück, das ist ein Hoffnungsschimmer.

L.

Anonym schrieb am 09.03.2021 14:05

Meine Tochter mag nicht in die Notbetreuung, ich dachte auch, dass das eigentlich besser wäre (wenn sie alle drei gehen könnten). Aber den ganzen Tag Maske tragen, war dann doch nichts. Macht das Deinem Sohn nichts aus, Tine?

Und wie geht es Dir generell, in diesen Zeiten im Kindergarten zu arbeiten?

L

Tine (Profil) schrieb am 09.03.2021 16:22

Ohje, den ganzen Tag Maske ist übel. Da hätte meiner auch keine Lust darauf.
Bei uns ist ja jetzt "nornal" Schule. Die Kinder (O. ist 3. Klasse) müssen auf den Gängen, den Sanitätsräumen und im Speisesaal bei der Essensausgabe Maske tragen. Sobald sie in ihrem Zimmer sind nicht mehr. Draussen auf dem Hof auch nicht, aber da haben sie ja nach Klasse ein Areal.

Anonym schrieb am 10.03.2021 08:29

Und wie geht es Dir generell, in diesen Zeiten im Kindergarten zu arbeiten?

Auf Arbeit geht es mir persönlich ganz gut. Ich habe aber generell nicht so eine große Angst vor der Krankheit. Ich bin noch jung, hab keine Vorerkrankungen...ich hoffe also, wenn ich es bekomme, dass ich es in einer milden Version bekomme. Klar, die Sicherheit hat man nie. Aber die habe ich auch bei anderen Erkrankungen nicht. Würde mich natürlich freuen, wenn ich es nicht bekomme ;-)

Was mir eher zu schaffen macht ist zu sehen, wie manche Kinder unter der Situation leiden. Und manchen Erzählungen zuzuhören - über Dinge die zu Hause in der Lockdown Zeit passiert sind. Das ist teilweise wirklich heftig.

Auch wenn ich teilweise Maßnahmen in anderen KiTas (und anderen Bundesländern) höre - macht mich das manchmal wütend.
Nicht mehr singen z.B. ... da frag ich mich wirklich, ob darüber jemand nachgedacht hat. Im Kindergarten? In der Krippe?
Ich sag mal so: Die Kinder nehmen sowieso jedes zweite Spielzeug in den Mund!

Ja - und prinzipiell ist das "Leben" in der KiTa irgendwie zum erliegen gekommen. Es geht mehr um "überleben" oder: Wie bekomm ich den Tag ohne die größten Katastrophen gut über die Bühne.
Teilweise wochenlang keine Pausen. Weil wir uns ja eigentlich nicht ablösen dürfen. Bei 40-h Kräften ist das schon echt ne Hausnummer. 8h am Kind ohne Pause.
Generell geht es einfach weniger um Bildung. Weil dafür - aufgrund vieler Maßnahmen - einfach keine Zeit bleibt. Oder kein Raum.
Das macht mich auch traurig. Wir (in unserer Einrichtung) haben uns in den letzten Jahren so viel Erarbeitet. Ich konnte wirklich sagen: Wir arbeiten bedürfnisorientiert. Daran ist jetzt leider nicht mehr viel zu merken - auch wenn wir uns große Mühe für die Kinder geben.
Ich hoffe sehr, dass wir uns das irgendwann wieder "zurückarbeiten" können.

Tine

Anonym schrieb am 10.03.2021 08:46

Mir geht es o lala.

Ich bin Krankenschwester und arbeite 2 Tage die Woche und habe 4 Tage 24h Rufbereitschaft die Woche. Dadurch habe ich 2 Tage die Woche mein großes Kind (2. Klasse) in der Notbetreuung, bzw. jetzt im Wechselunterricht. An den anderen Tagen ist sie zu Hause beim Homeschooling. Bei Ihr ist Maskenpflicht den ganzen Tag.

Meine Tochter hat null Bock mehr auf Homeschooling. Weint deswegen oft.

Ich muss auf Arbeit den ganzen Tag Maske tragen. Bei Untersuchungen sogar FFB3, sonst FFB2. Ich mag nicht mehr. Mich macht die Maske so fertig. Vor allem die FFB3 stinkt echt sehr nach Plastik. Wir sind ständig am gähnen, weil wir dadurch müde werden.

Wir werden einmal die Woche getestet. Ich bin als einzige nicht geimpft. Weil ich im Oktober positiv war und bis jetzt noch nicht durfte. Ich war bis jetzt sehr skeptisch in Bezug auf die Impfung. Aber ich mag jetzt echt nicht mehr. ICh will nicht noch einmal positiv sein mit Quarantäne usw. Ich will nicht ständig Angst haben, weil ein Patient im Rufbereitschaftsdienst ohne Testung halt mal untersucht werden muss, weil Blutung oder ähnliches.

Fantha...

Lola (Profil) schrieb am 10.03.2021 19:43

Wieso darfst Du dann nicht geimpft werden?

Wir haben auch eine Krankenschwester im direkten Umkreis, ihre Tochter ist mit meiner gut befreundet. Und ich finde, sie trifft es auch ganz schlimm, also alle beide. Ich kann Dich gut verstehen.

Eben kam wieder mal ein Elternbrief. Ich glaube, ich mach die nicht mehr auf.. welche ein Hohn! Wenn der km am Ende des Briefes, in dem es um Öffnungen geht, schreibt, er habe auch die Kinder aus den Landkreisen mit hohen Inzidenzen fest im Blick. Was nützt das denn? Und was unternimmt er denn? Im Blick haben kann er viel, wenn er keine Perspektiven bietet....ich könnte jedes Mal nach so einem Brief das große Weinen kriegen....

Ich glaube, ich schreib jetzt auch einen Brandbrief, mit der einzigen Frage, was der Satz "wir haben sie fest im Blick" konkret bedeutet....

natascha (Profil) schrieb am 10.03.2021 20:00

Bei uns muessen gut 6 Monate nach Beendigung der Infektion liegen, bevor man such impfen lassen darf.
Warum das so ist, weis ich nicht.


Lg Natascha

Lola (Profil) schrieb am 10.03.2021 22:25

Und da ist auch das Ergebnis einer Antikörperbestimmung egal?

War mir neu. Danke.

Anonym schrieb am 10.03.2021 22:53

Brief ist geschrieben, sachlich und freundlich, mit Hinweis, dass wir mehr Transparenz brauchen. Morgen les ich nochmal drüber, dann schick ich ihn ab.
(War auch schon im tv und im Radio, ich kann nicht nur so zuschauen)
L.

Anonym schrieb am 22.03.2021 18:47

Ich mag nicht mehr. Mir ist so langweilig. Ich habe zu joggen begonnen, laufe zweimal die Woche, ich reite einen Tag, einen Tag machen wir Radtouen, zwischendrin noch Hula-Hoop. Also Ausgleich habe ich. Aber mir fehlt der Input. Ich möchte mich mal mit Freundinnen über etwas anderes austauschen, nicht immer nur Corona. Alles ist so anstrengend geworden. SIch mit jemanden treffen muß geplant werden. Spontan is nich mehr.

Und wir hocken hier seit Dezember im Lockdown, ich will raus. Ich bin jemand, der immer viel wegfährt, weil mir sonst die Decke auf den Kopf fällt. Ich brauch Abwechslung. Dass das nicht immer so geht, hab ich seit letztem Jahr ja nun gelernt.

Für Bücher fehlt mir die Ruhe, ebenso etwas lernen. NEtflix geht mir auf den GEist und meine Computerspiele auch. ICh glaub, ich steh kurz vorm Wahnsinn. Mein Mann tickt komplett anders. Er hats gern gemütlich und ruhig...und ist für sich....,funktionierte ja bis zur Pandemie gut so, er hat seins und ich hatte meins.

Meine Tochter guckt sich Youtube-Videos übers Aufräumen an, sortiert ihre Sachen aus und baut ihr Zimmer um. Mit acht. Gestern macht sie den Abwasch, weil ihr Langweilig ist und sagt zu mir: "Mama, das stand da schon so lange, jetzt hab ich das mal weggemacht". So weit ist es hier schon... :P Gartenarbeit geht auch noch nicht, ist noch so arschkalt draussen.

Wie vertreibt denn Ihr Eure Langeweile (ausser mit Hausarbeit, bitte) ?

AnoL

Anonym schrieb am 22.03.2021 19:22

Meine Tochter verpasst mir nen Ohrwurm (doofes Lied) und ich platze übertrieben singend in die Videokonferenz meines Mannes.... :X

DAs ist auch sowas, ich kann mir die vielen Termine nicht merken. Online-Klavier, Online-Querflöte, Online-Tanzen, mein Mann mit seinen vielen Konferenzen, die ich mir auf Zuruf merken soll (Was ich nicht tu, wie man sieht), er soll sie mir einfach nochmal ankündigen oder so. Wahrscheinlich hängt ab jetzt zu den Konferenzen ein Zettel draussen "Papa muss arbeiten"

Ich brauch Urlaub von der Pandemie!


wer nich...

AnoL

Anonym schrieb am 22.03.2021 21:07

Ich mag auch nicht mehr. Großkind ist seit dem Wochenende in Quarantäne, ein Mitschüler hat die britische Variante. Toll! Wir müssen zwar nicht mehr alle in Quarantäne, das wurde wohl niedergeklagt, dafür dürfen die Geschwister trotzdem nirgends hin, weder Schule noch Krippe. Und dabei hat der Jüngste diese Woche Geburtstag und zum Monatsende verlässt er die Krippe. Das ist so schade jetzt, er hatte sich so auf den Geburtstag gefreut und letztes Jahr fiel ja auch schon flach. Und jetzt kann weder jemand kommen, noch können wir einen Ausflug machen. Großkind an so einem Tag zu Hause lassen geht ja auch nicht. Und ob wir den Krippenabschied noch retten können, weiß ich auch nicht *seufz*.

Und wenn ich dann sehe, dass einfach nichts vorwärts geht, außer Flüge nach Mallorca, dann könnte ich schreien und toben. Ich bin so gefrustet mittlerweile...

Hat irgendjemand zufällig eine tolle Geburtstagsidee für hoffnungslose Situationen?

Anonym schrieb am 23.03.2021 09:29

@AnoL: So geht es mir auch. Als jetzt die Unterrichtszeiten in der Schule unterschiedlich waren, habe ich Kinder drei Mal zu falschen Zeiten losgeschickt. Leider drei Mal zu spät... Dafür stand die Tochter einer Bekannten 30 Minuten bei -5 Grad vor der Schule, weil sie zu früh geschickt worden war. Zum Glück nehmen die Lehrer das mit Humor. Dann finden die Online-Hobbies nicht zu den regulären Zeiten statt sondern jede Woche anders. Ich komme gar nicht mehr klar. Totales Durcheinander.

Meine Kinder werden jetzt zwei Mal pro Woche mit dem Popeltest getestet. Ist gut organisiert und bis auf wenige Ausnahmen machen die meisten Schüler der Schule mit.

Meine Eltern haben ihre erste Impfung erhalten. Besonders bei meiner Mama, die Erzieherin ist, beruhigt mich das sehr.

Nach Ostern werden meine Eltern uns besuchen, egal ob erlaubt oder nicht. Wir haben uns seit einem dreiviertel Jahr nicht gesehen. Sie haben ihr neues Enkelkind noch gar nicht gesehen. Wir lassen uns alle vorher schnelltesten und dann kommen sie her. Seit einem Jahr mache ich alles mit, gerade findet für meine Kinder der zweite Geburtstag in Folge ohne Freunde und Feiern statt, was wir alles abgesagt haben letztes Jahr - und jetzt boykottiere ich den gestrigen Beschluss ohne schlechtes Gewissen und ich freue mich so auf meine Mama. Und die Kinder auf ihre Oma.

Und meine Nachbarn haben letztes Wochenende mal wieder eine Party mit sicher 15 Leuten gefeiert.

Ich mag nicht mehr.

Anonym schrieb am 23.03.2021 12:51

Ohja, das frustriet, wenn man sich an alles hält und andere feiern Party. Den Großelternbesuch kann ich gut verstehen!

Wir fahren nach Ostern zur Oma nach NRW, da sind Kinder unter 14 aussen vor. Ich hab meine Mama auch seit Pfingsten letzten Jahres nicht gesehen. :(. Ostern planen wir gerade. Und mein Mittlerer feiert jetzt auch seinen zweiten Lockdown-Geburtstag.

: /

Anonym schrieb am 23.03.2021 18:45

@ano 22.3.Geburtstag

Hallo ,

...hat hier nicht jemand von einem Zoo-Wohnzimmer-Geburtstag letztes Jahr geschrieben `? ....ich fand eine super Idee

Wir mogeln uns hier mehr Recht als schlecht durch - sind hier in er einer Quasi-Quarantäne...............

Alles Gute

Kathrin

Lola (Profil) schrieb am 09.04.2021 17:50

Ohman, jetzt liegt mein Heimatlandkreis endlich unter dem bayernweiten Wert und jetzt macht Bayern wieder alles dicht.... Zum Weinen. Einkaufen nur mit Click & meet, zur Zeit noch mit Test, möglich.

(Grad bin ich aber bei meiner Mama und hier öffnen morgen die Geschäfte ohne Termin! Mein mittlerer hat Geburtstag und wir gucken mal, ob wir irgendwohin können, wo es nicht voll ist. Hier ist es sehr kaffig.

Anonym schrieb am 09.04.2021 19:12

Wir hatten, glaube ich, ganze 3 oder 4 Wochen Click&Meet, dann war alles wieder dicht. Ich würde für diese geringe Option, wenigstens mit Termin den Kindern mal Schuhe kaufen zu können, schon jubeln. Dafür kann ich sie in Spielwaren ertränken, weil der lokale Drogerieriese mit M ja alles frei verkaufen kann... Es ist zum Schreien, wie dämlich die Regeln sind. Wieso sollen 20 Leute im einen Laden (der eh nicht kontrolliert) weniger ansteckend sein, als 2 im Schuhladen?

Aber jetzt sind ja eh erst mal wieder die Schulen zu für eine Woche plus X, da sind Schuhe auch egal. Warum? Ich glaube nur, weil die Testpflicht noch nicht durch ist, bisher ist das ja alles freiwillig. Hätte ja niemand ahnen können, dass man das in den 10 Tagen Ferien organisieren muss... Wir hatten jetzt innerhalb von 2 Monaten Heimunterricht, Wechselunterricht, volle Klassen, Quarantäne, Ferien, wieder Heimunterricht und dann vielleicht wieder Wechselunterricht. Wie sollen da die Kinder bitte mitkommen mit dem Anpassen? Ich werd selber noch wahnsinnig...

Gefrustete Grüße aus BW

Anonym schrieb am 09.04.2021 19:34

Hallo.
Hier ebenfalls BW.
Ich könnte nur noch heulen, hier sind alle mir den Nerven fertig.
Unsere Kleine 6.Klasse hat nur noch geheult als sie gehört hat, dass
Die Schulen wieder dicht sind. Sie waren dieses Jahr ja nur 2 1/2 Woche
In der Schule.
Unsere Grosse ist in der 9. Klasse und ist
Schon seit 4 Monaten nicht mehr in der Schule gewesen.
Dabei sollte sie nächstes Schuljahr ihren Abschluss machen.
Distanzunterricht ist hier nicht so toll.
Beide haben jeweils nur 4 Stunden online Unterricht in der Woche.
Beide eine Stunde Mathe, eine Stunde Deutsch, eine Stunde Englisch und
Die Grosse eine Stunde Aes und die kleine eine Stunde Französisch.

Ich weiss nicht ob das reicht für später.

Ich weiss echt nicht mehr wie es weitergehen soll.

Beide haben im Gegensatz zu anderen Kindern in anderen Regionen totale
Nachteile.

Und das schlimmste in nur 50 Meter Luftlinie entfernte Schweiz läuft
Alles so gut.

Da sind die Beschränkungen für Kinder und Jugendliche unter 20 Jahre
Aufgehoben.
Sie hatten diesen Winter immer Schule. Sie waren im Schlittenfahren, Schlittschuhlaufen. Spielen am Wochenende ihre Fußball Matches. Haben
Musik Unterricht usw. Es läuft für Kinder alles normal.
Und die Zahlen sind deswegen auch nicht explodiert.

Bei der Grosse gibt es welche ob der Klasse die nicht einmal den Unterricht
Mitmachen Können, sehr schlechtes Internet. Handynetz auch nur edge.

Sorry fürs ausheulen.

Liebe Grüße

Lola (Profil) schrieb am 09.04.2021 20:27

Meine Kinder waren seit Dezember nicht mehr in der Schule und ich geh davon aus, dass sie dieses Schuljahr auch nicht mehr gehen... Und wenn dann nur nach Pfingsten, wenn alles rum ist. Ich habe echt Bedenken, wie es dann weitergeht.

Vor den Osterferien waren alle total platt, die Kinder haben teils viel geweint. Click und meet haben wir dann ganz neu. Keine Ahnung, wer da mitmacht. Wir waren ja bisher ja auch nie unter 200...

Ich kann den Frust verstehen!

Anonym schrieb am 09.04.2021 21:23

ich bin auch einfach nur erschöpft und so langsam streikt auch mein Körper. Kann nicht mehr schlafen, hab ne Blockade in der Halswirbelsäule, ne Magenschleimhautentzündung . Ich hüpfe hin und her zwischen Job mit 1,5h Fahrzeit einfach, 9h am Tag, 2Tage die Woche und Homeschooling, versuche alles zu organisieren und alles gebacken zu bekommen. Am schlimmsten ist für mich zu sehen wie die Kinder leiden. Am Anfang war meine kleine Tochter noch wütend, jetzt sitzt sie oft einfach nur am Tisch, schau die Wand an und die Tränen laufen ihr die Wangen runter. Es bricht mir das Herz da ansehen zu müssen. Sie vermisst so die Schule und ihre Freunde. Bei der Großen läuft der Onlineunterricht sehr gut aber auch sie vermisst ihre Freunde. Und es gibt kein Licht am Ende des Tunnels, viel zu wenig Impfstoff, steigende Zahlen, ein vermutlich nicht vermeidbarer Lockdown der immer weiter nach hinten geschoben wird bis die Zahlen richtig hoch sind, die Betten auf den Intensivstationen voll sind und es dann umso länger dauert bis wir wieder unten sind. Sehr ungerechte Regeln die einen dürfen die anderen dürfen nicht .. warum??? Man versteht es einfach nicht mehr .. sorry fürs Jammern aber das musste mal raus.

Dörte (Profil) schrieb am 10.04.2021 10:06

Hallo Ihr Lieben,

mir geht es saugut :-)

Mir ist bewusst, dass ich in einer sehr privilegierten Situation bin, sichere Arbeitsstelle, keine kleinen Kinder oder Eltern, die Pflege benötigen. Und vor allem: alle Beziehungen geklärt!

Mein Mitgefühl daher an alle, die in einer schwierigen Lage stecken.

Ich musste ja auch schon durch viele Täler gehen, zuletzt 2019 acht Wochen Psychiatrie wegen schwerer Depression. Ich Nachhinein ist mir klar geworden, dass der Grund nicht nur die Trennung von meinem Mann war, sondern auch die Trauer um den Zustand der Erde und aller Lebewesen darauf. Ich konnte allmählich die Trauer in Wut und dann Liebe umwandeln, wobei die Wut manchmal noch durchkommt ;-)

Hauptsache, die Trauer ist weg, denn die führt zu Depressionen.

Vor einem Jahr haben wir unseren Klimaentscheid Schorndorf gegründet und total viele offene Türen eingerannt. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde fast einstimmig beschlossen, dass Schorndorf bis 2035 klimaneutral werden soll, nun herrscht hier positive Aufbruchstimmung!

Uns als Gruppe ist aber klar, dass es viel mehr als die technische Ebene gibt, um die es bei der Transformation in eine lebenswerte Zukunft geht. Die Beschäftigung mit den anderen Ebenen führt einen in Welten, denen nicht die materialistische, männlich dominierte und weisse Weltsicht zu Grunde liegt. Und lässt zumindest mich sehr viel Hoffnung schöpfen!

Wer mag, kann sich ja mal mit folgenden Vordenker/innen beschäftigen:

Vivian Dittmar (z.B. Echter Wohlstand)
Charles Eisenstein (z.B. Klima - eine neue Perspektive)
Anne Wilson Schaef (z.B. es wird eine lange Zeit in Frieden und Wohlstand kommen - und sie wird eingeleitet durch die Frauen)
Charlotte Wiedemann (der lange Abschied von der weissen Dominanz)

Wie schon die Fridays rufen: "We are unstoppable, another world is possible"

Also, liebe Frauen, klärt Eure Beziehungen, vor allem zu Euch selbst, und baut mit an einer neuen Welt :-)

Liebe Grüße,
Dörte

Fashymama (Profil) schrieb am 10.04.2021 10:26

Puh...
Ich muss ja sagen, dass ich einiges am Lockdown sehr genieße.
Unser Rhythmus unsere Zeiten. Mittagessen gibt es wenn alle Hunger haben nicht wenn der Schulbus ankommt.
Kein Aufstehen um 6!
Kein Terminstress. Statt 4-6 x am Tag steige ich oft nur 1-2x pro Woche ins Auto.
Ich hab Zeit für Chaosecken und Gartengerödel.
Meinem Großen (15) hat das Homeschooling gut getan. Da ich ein Auge drauf hab, dass er alles macht hat er sich überall verbessert und erstmals Erfolgserlebnisse.
Dem Kleineren (8) fehlen die Kontakte,aber wir erlauben Treffen und er ist viel im Dorf unterwegs mit Gleichaltrigen. Manchmal finde ich es auch gut wenn mal nix geht und er sich langweilen muss. Dann spielt er auch mal mit der Schwester (6).
Die geht nicht in den Kiga, weil hier die Kitas der Reihe nach in Quarantäne gehen und dahab ich keinen Bock drauf.
Wir haben hier seit Wochen Ausgangssperre nach neun. Das nervt mich sehr, weil ich mich mit 4 Kindern einfach nur Abends in Ruhe treffen könnte.
Auch dass die Kids ( halbe Klassen mit Abstand) selbst in der Grundschule 8 Stunden mit Maske hocke während im gleichen Ort ein weltweites Tennisturnier stattfinden darf finde ich gruselig.
Die Prioritäten sind verrückt.
Wir hatten hier maximal eine Inzidenz von 200. Das sind 0,2%
Hört sich schon gar nicht mehr so schlimm an oder? Also 2 von Tausend... Und das bei unseren kleinen Dörfern hier.
Die anderthalb Jährige geht seit Januar 3x pro Woche für 3-4 Stunden zur Tagesmutter. Das tut ihr gut und ich komme mal zu was.
Ich hab nur noch dienstlicheTermime wegen der Pflegkinder und auch die stark reduziert.
Klar bin ich im Vorteil, weil ich eh zu Hause bin und nicht noch Home-Office mit reinquetschen muss .... keine Ahnung wie jemand das schafft - ich zieh den Hut.
.
Ich würde allerdings auch sofort jemandes Kind betreuen der Not hat.

Mit graut ein bisschen davor wenn alles wieder losgeht. Schwimmtraining, Royal Ranger, Turnen, Klavierunterricht, Krabbelgruppe, Kigafahrten, und jedesmal das Kleingemüse einpacken.....
Klar manchmal merke ich auch, dass es den Kids schwerfällt. Der Kleine läuft über alle Möbel ( aber das wird besser seit er wieder mehr raus kann).
Der Große hat zeitweise die Nagelbetten aufgeknibbelt.
Da muss man natürlich gucken was fehlt.

Hier soll jetzt freiwillig in den Schulen getestet werden.
Was das psychisch mit einem Grundschulkind macht wenn der Test (falsch)- positv ist will ich mir kaum ausmalen.
Abgesondert, vielleicht 30 Minuten warten bis Mama kommt. Angst an dieser panisch gehypten Krankheit zu sterben, Datenschutz gleich null. Jeder weiß, dass du ES hast!!!
Das finde ich schlimmer als die Angst vor einer Kranheit mit einer Todesrate unter 1%.

Dörte (Profil) schrieb am 10.04.2021 11:28

Fashymama, eben, darum geht es mir auch! Ist eine Rückkehr zur Situation vor Corona anzustreben? In dieser verrückten Zeit wurde so viel offengelegt, was eben total verrückt ist. Wollen wir da wieder hin?

Nein, ich denke die Zukunft lieber neu (gemäß Maja Göpel: "unsere Welt neu denken")

Ich kann viele der alten Strukturen nicht mehr ernst nehmen, z.T. zerstören sie sich ja gerade selber (CDU...)
Auch unser Schulsystem passt nicht mehr in unsere Zeit voller neuer Herausforderungen. Daher zwinge ich meine Jungs auch nicht, diesen ganzen sinnlosen Kram zu lernen. Sie machen ein Minimum, weil sie dazugehören wollen.

solskinn (Profil) schrieb am 11.04.2021 14:30

Oh Dörte, dein Schorndorf ist ja das gleich hier um die Ecke (ich hole dort heute Abend ein gebrauchtes Babybett ab ;)) und mit großem Interesse lese ich von eurer Initiative und werde mir mal eure Webseite anschauen. Ist jetzt nicht so, dass ich gerade viel Zeit hätte, aber wir müssen auch was tun. Leider sind wir nur ein Ortsteil einer größeren Stadt und es ist so schwer etwas unabhängig von der Kernstadt zu initiieren bzw gegen den Willen unserer eher konservativen (weil eher alten) Bevölkerung umzusetzen. Aber immerhin haben wir dem grünen Bürgermeister zum Wahlsieg verholfen...
Wie auch immer, das sprengt hier vielleicht das Thema.

Wir gehen ja jetzt wieder in eine Woche Homeschooling und ich finde das als Übergang aus den Ferien raus gar nicht schlecht. Zwar noch nicht wieder sechs Uhr aufstehen müssen, aber auch nicht gänzlich ohne Pflichten. Vor den Ferien wurde schon das zweimalige Testen in der Schule eingeführt und das lief gut. Nur vom Nutzen bin ich nicht überzeugt.

Die Kinder spielen im Dorf mit jedem (sind ja eh alle in der Schule zusammen), wer mich und mein Baby besuchen kommt testet sich vorher, ich gehe viel spazieren oder werkel im Garten. Klar wäre es schön, wenn es Kurse gäbe oder Cafés offen hätten. Aber eigentlich mag ich auch den Kaffee auf meiner Terrasse. Von mir aus darf es jetzt Sommer werden.
(Und einen Pool haben wir dieses Jahr auch bestellt.)

Dörte (Profil) schrieb am 11.04.2021 17:46

@solskinn: das ist ja witzig!
Vielleicht tut sich in Deiner"Hauptstadt" ja schon was, die Klimaentscheide sind zu einer richtigen Bewegung geworden :-)
Du kannst unsere Gruppe gerne per Mail anschreiben, wir machen auch gerne Vernetzungstreffen online, in denen wir andere interessierte Gruppen für das Einsetzen von demokratischen Mitteln begeistern.
Liebe Grüße,
Dörte

Merle (Profil) schrieb am 11.04.2021 20:33

@Dörte

Bist du die Dörte aus Weiler? Ich habe mir gerade die HP angeschaut. Wie ist denn euer Klimaentscheid entstanden? Wer ist dafür "verantwortlich"?
Finde ich spitzenklasse!! Und ist auch genau meins :)
Arbeitest du ehrenamtlich für den Entscheid oder bist du fest angestellt?
Mein Mann ist übrigens ursprünglich aus Urbach, wir wohnen aber 200km entfernt. Und meine zwei Älteren sind auch 2005 und 2007 geboren :).
Liebe Grüße!

Dörte (Profil) schrieb am 11.04.2021 21:43

Hallo Merle,
na sowas :-)
Ja, die bin ich! Bin jetzt eh so präsent im Internet, dass ich mich hier auch outen kann.
Die Gruppe hat sich aus den parents for future heraus entwickelt. Treibende Kraft war wohl ich ;-)
Wie gesagt, wir brauchen Frauen mit Visionen auf dieser Welt!
Es bringt nichts, im Hier und Jetzt zu verzweifeln.
Wenn Ihr mehr wissen wollt, schreibt mich bzw. uns gerne über unsere Klimaentscheid-Adresse an.

LG,
Dörte

https://klimaentscheid-schorndorf.de/

Dörte (Profil) schrieb am 11.04.2021 22:00

ach ja: ich arbeite ehrenamtlich. Fühlt sich aber nicht wie Arbeit an, weil es so viel Spaß macht und das Team super ist.