"Impfen - ich wage die Frage"

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Anonym schrieb am 11.03.2021 12:08

Impfen - ich wage die Frage

Hallo,

ich bin etwas unsicher, was das Impfen anbelangt, vor allem, wenn es um den a z impfstoff geht.

Wer von Euch hat sich schon registriert und wer nicht und warum?

Es wäre super, wenn wir das Thema nicht allzu hitzig diskutieren könnten, aber ich weiß nicht, mit wem ich sonst darüber reden könnte.

AnoTS

Antworten

Inge (Profil) schrieb am 11.03.2021 12:19

Ich bin frühestens im Mai dran, weil ich ja schon Corona hatte.

LG Inge

Anonym schrieb am 11.03.2021 12:23

Ich habe es hinter mir! Meine Kollegin war auch etwas erstaunt, dass ich sofort auf meine Einladung reagiert habe. Ich habe ihr dann erklärt, dass ich die Faxen gestrichen dicke habe und überhaupt gar keine Lust mehr habe zusehen wie gerade die Kinder auf so viel verzichten müssen und wenn es denn tatsächlich zu Spätfolgen kommt ich mich damit auseinandersetze wenn es soweit ist. C ist JETZT Tatsache und wenn wir die Grütze nur loswerden durch Impfung ist das jetzt halt so! Meine Nebenwirkungen waren begrenzt auf einen matschigen Oberarm, muskelkarterartige Schmerzen, Müdigkeit und dezentes Frösteln, war alles auszuhalten...

Anonym schrieb am 11.03.2021 12:24

Ich trau mich nicht zu registrieren, weil ich nicht von astrazeneca überzeugt bin. Und jetzt nach den aktuellen Fällen noch weniger.

Wir haben Kinder und mich nicht alles durchgeimpft, aber vieles. Aber mir ging das viel zu schnell mit dem Impfstoff.

Anonym schrieb am 11.03.2021 12:57

Ich werde es nicht machen. Mich überzeugt keiner der Impfstoffe. Mir sieht das zu sehr nach Pharma-Lobby aus.

Anonym schrieb am 11.03.2021 13:16

Liebe AnoTS,

ich finde es gut dass du hier fragst. Du wirst bestimmt ein sehr breites Bild bekommen (das mag ich hier an diesem Forum so sehr. Da das im realen oft nur noch selten vorkommt.) und vielleicht hilft es dir bei deiner Entscheidung.

Für mich steht auch fest, dass das impfen die einzige Möglichkeit derzeit ist dieses ganze C-Ding halbwegs in den Griff zu bekommen. Mich jammert es um die Kinder und um die vielen Existenzen die trotz strenger Hygienekonzepte mittlerweile zerbrechen. Und hier in Sachsen ist alles ja noch zusätzlich festgefahren.
Ich verstehe auch ehrlich nicht, warum das so eine große mediale Präferenz festgelegt wurde auf einen bestimmten Impfstoff. Warum müssen die Mittel die es gibt kaputt gequatscht werden. Es ist logisch dass es derzeit noch keine Langzeitergebnisse gibt - wie soll das auch gehen. Und sicher werden auch alle Entwicklungen weiter voran schreiten müssen.
Ja, ich habe da auch manchmal Bammel, aber es überwiegt für mich der Antrieb dass endlich mal Schluss mit Lockdown und Spaltung der Gesellschaft sein muss.
Und ich möchte mich auch nicht mehr mit irgendwelchen Horrorgeschichten belasten, denn das bekommt mir einfach nicht. Vielleicht ist es naiv, aber ich muss mich auch selber immer mehr schützen um nicht nur noch alles pessimistisch zu sehen.

Wie haben fast 90 jährige Urgroßeltern im Haus wohnen, die Zuhause gepflegt werden. Die Gefahr etwas einzuschleppen ist einfach immer präsent. Und eigentlich arbeite ich als Gemeindepädagogin auch an zwei Grundschulen und kann schon seit Herbst wieder nicht mehr normal meine Arbeit tun - weder in den Schulen noch in meinem zweiten Anstellungsort (Gemeinde), da meine Kindergruppen nicht stattfinden dürfen. Mich frustriert das langsam sehr. Denn das Kontakthalten funktioniert nur bediengt medial.
Und ich vermute dass der Punkt kommen wird, wo externe Kräfte nur in die Schulen dürfen wenn sie geimpft sind - und dann kämpfen zu müssen dass man einen Termin bekommt um schnell wieder "normal" arbeiten zu dürfen finde ich auch nur bedingt gut.

Darum bemühe ich mich auch gerade um einen Termin, mal sehen wann es klappt...


Ich wünsche dir, dass du dich selber nicht unter Druck setzt eine Entscheidung treffen zu müssen sondern dass du an einem Punkt ankommen kannst, wo es sich richtig anfühlt für das was du dann tust.

Alles Liebe dir.
F.

Heute mal anonym das so viel privates hier steht.

Anonym schrieb am 11.03.2021 14:04

Ich bin geimpft.
Heute... Mal sehen, wie die Nacht wird.
Ich habe mich dafuer entschieden, weil ich das als Chancse sehe zur Normalitaet.

Wenn ich sehe, dass es 75000 tote gibt.....
Der Arzt sagte... Sicherheit gibt es nicht.
Weder fuer den Impfstoff noch fuers nicht impfen... Noch fuers restliche Leben.
Ob wir ohne Impfung aus der Pandemie kommen.....

Viele Gedanken....

Anonym schrieb am 11.03.2021 14:42

Aber „was einschleppen“ kann man auch geimpft. Impfung heißt nicht, man ist nicht mehr Überträger.

Mich ärgert das alles furchtbar. Es sterben so viele Kinder jeden Tag an Hunger und Durst. Das interessiert keine Sau. Die könnte man mit dem hier verpulverten Geld einfach retten.

Anonym schrieb am 11.03.2021 14:50

Die hätte man schon lange gerettet haben können...die Menschheit kann, wenn sie will...da hast Du Recht. Anderes Thema.

Die Impfung für eine abgeschwächte Form reicht mir auch nicht. Das fliesst auch in meine Überlegungen mit ein.

Anots

Anonym schrieb am 11.03.2021 15:00

Ich werde mich impfen lassen, schon im Interesse meiner Kinder, damit wieder normales Leben möglich ist. Und weil ich davon überzeugt bin, dass alle zugelassenen Coronaimpfstoffe weniger Nebenwirkungen oder langfristige Schäden hinterlassen, als eine Infektion. Die Wahrscheinlichkeit, an Corona zu sterben oder langfristige Schäden davonzutragen ist einfach viel höher, als durch eine Impfung.

Hier muss man sich nicht registrieren lassen, sondern bekommt eine Einladung. Und da wir keine pflegebedürftigen Kontaktpersonen, keine Vorerkrankungen und auch noch kein hohes Alter haben, sind wir wohl vor Juni eh nicht dran.

LG Ano C

Anonym schrieb am 11.03.2021 15:04

Zum Thema A Z Impfstoff: er ist nach meinem Wissen besser, als sein Ruf. Für einen Impfstoff ist eine Wirksamkeit von 70% in Vorstudien durchaus sehr gut. RNA-Impfstoffe mit Wirksamkeit von über 90% gab es ja vor Corona noch gar nicht. Und umgekehrt kann man auch argumentieren, dass es bei konventionellen Impfstoffen viel mehr Erfahrung und damit weniger Risiko gibt.

Ich glaube nicht, dass es von Bedeutung ist, welchen Impfstoff man bekommt.

Anonym schrieb am 11.03.2021 15:42

Ich glaube nicht, dass es einen Impfstoff mit 100 % gibt.
Ich habe noch nie gefragt, wie hoch der Wirkgrad ist.
Ich habe auch noch nie so viel unterschrieben, wie bei dieser Impfung.
Wegen AZ.
70 % stecken sich nicht an.
Und bei den 30% waere, laut Aussage kaum ein schwere Verlauf.
In England kam ja kaum einer, der geimpft war, auf der Intensivstation.



Ich wollte erst nicht auf die hungernde Kinder eingehen....
Wenn es keine Sau interresiert, warum gibt es so viele Hilfsorganisationen?
So viele Waisenhaeuser, die aus unterschiedlichen Gruenden aus dem Boden gestampft wurde.
Ich schreibe das mit einem lieben Ton und einem Laecheln.
Ohne Kritik oder Hintergedanken.


Ja ich weis anderes Thema,

Gruss

Anonym schrieb am 11.03.2021 16:16

Huhu,

erstmal: Danke für das Thema. Ich bin hin und hergerissen.
Durch die Arbeit in der KiTa darf ich mich ja jetzt impfen lassen. Ich hab mich registriert, hab Anfang April einen Termin für die Impfung (mit Biontec, komischerweise?!) ... und weiß dennoch nicht, ob ich es mache oder nicht.
Meinem Mann (medizinisches Personal) geht es genauso. Er ist auch hin und hergerissen.
Glücklicherweise kann ich mit ihm darüber gut sprechen und diskutieren.

Wir haben uns gestern die Frage gestellt: Was wäre ein Grund für uns, uns selbst impfen zu lassen?
Ganz klar: Angst vor der Krankheit.
Ich selbst habe keine Angst vor Corona. Natürlich möchte ich es nicht haben, aber ich möchte auch keine Grippe haben, oder kein FSME, oder keine eitrige Mandelentzündung...
Dabei will ich jetzt überhaupt nicht Corona auf die Stufe einer anderen Erkrankung stellen. Einfach nur sagen: Ich habe keine Angst davor, wenn es mich selbst trifft.
Angst habe ich um meine Großeltern beispielsweise. Die impfen sich auch.

Ein Grund wäre auch, wenn wirklich klar ist, dass es die Infektionsketten unterbricht. Also dass ich es nicht weitertragen kann. Aber irgendwie ist das für mich (gefühlt) noch nicht ganz klar. Es kommt immer mal von einigen Medien was dazu - aber so ein richtiges: Ja, so ist es! Kam bei mir noch nicht an.

Und dann ist da natürlich auch eine gewisse Angst. Angst dass in 2 Jahren vielleicht doch herauskommt, dass irgendwelche anderen Erkrankungen durch die Impfung begünstigt werden/hervorgerufen werden.
Da muss ich immer an den Impfskandal in den Skandinavischen Ländern denken, vor einigen Jahren.

Tja...hilft dir nix. Außer: Ich bin genauso ratlos. Hab aber schonmal einen Termin ;-)
Bis dahin hoffe ich, dass ich bisschen klarer im Kopf werden.

Tine

Anonym schrieb am 11.03.2021 16:26

Ich habe morgen meinen Impftermin. Ich gehöre beruflich bedingt zu der Gruppe, die jetzt schon dran ist.

Die StIKo sagt, dass es epidemiologisch, also zahlenmäßig keinen Sinn macht, Lehrkräfte, Erzieherinnen, Polizisten zu impfen.
Daher war ich erst skeptisch, ob ich die Möglichkeit wahrnehme.
In meiner ganz konkreten Situation heißt es aber, dass alle Lehrpersonen, die geimpft sind, die Kinder, die bei uns oft Vorerkrankungen haben und außerdem ja auch gar nicht geimpft werden können, nicht anstecken können.
Und das ist für mich ein ausschlaggebendes Argument pro!

Außerdem fände ich im Zweifelsfall einen milden Verlauf sehr viel besser als einen schweren!

Die Impfbereitschaft in meinem beruflichen Kontext und auch in meinem privaten Kontext ist sehr hoch.
Wir hatten hier sehr hohe Zahlen, Krankenhäuser hatten zwischendurch Aufnahmestopp, das war real und kein Fake .... da fackeln die Leute jetzt nicht lange....

LG

Anonym schrieb am 11.03.2021 17:18

Hallo,

ich bin auch morgen dran, mit dem A*Z Impfstoff von dem ich auch glaube, dass er besser ist, als sein Ruf.

Wir haben im Team, in der Familie und im Freundeskreis viel darüber gesprochen u. diskutiert. Ich kenne nur wenige, die sich nicht impfen lassen wollen.

Wenn wir wieder mehr Normalität möchten, dann denke ich, dass das der einzige Weg ist.

Wahrscheinlich halten mich jetzt einige für total blauäugig, aber es ist doch so, dass wir doch auch Vertrauen haben müssen, oder? Seit Monaten bemühen sich Menschen darum, Impfstoffe zu entwickeln und einen Weg aus diesem Dilemma zu finden.
Die Entwicklung konnte beschleunigt werden, weil gewisse Grundlagen schon vorhanden waren.

Viele Grüße

Fanthagiro (Profil) schrieb am 11.03.2021 19:06

Ich habe lange überlegt. Mittlerweile will ich es machen lassen.

Bin aber noch nicht dran, da im Oktober positiv.

Ich bin Krankenschwester. Wäre ich nicht positiv gewesen, wäre ich wie meine Kollegen geimpft.

Ich bin sonst impfen sehr skeptisch gegenüber. Kinder sind nicht voll geimpft.

Aber ich will Normalität und nicht ständig Angst, da ich viele Kontakte habe. Ich habe alles so dick. Deswegen werde ich mich impfen lassen.

Anonym schrieb am 12.03.2021 08:15

Ich bin auch schon geimpft und bekomme nächsten Donnerstag die 2. Impfung. Ich habe mich nach der Impfung so gut gefühlt, ich hätte vor Glück weinen können. Zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie hatte ich das Gefühl aktiv etwas gegen die Pandemie unternehmen zu können. Ich finde es toll, dass es die Möglichkeit gibt.
Ich denke Impfen ist unserer einzige Möglichkeit aus der Nummer irgendwie rauszukommen. Meiner Meinung nach hat es auch ein bisschen was mit Solidarität zu tun. Ja es ist nicht sicher dass man nicht ansteckend ist aber es erhöht die Chance und wenn man es doch bekommt ist der Verlauf mild und die Viruslast ist geringer man ist dann zumindest nur ein bisschen ansteckend, auch das sind gute Nachrichten. Eine Infektion kann auch im jungen alter sehr heftig sein, eine Freundin kämpft seit einem Jahr mit den Folgen (sie hat sich ganz am Anfang angesteckt). Je länger der Spass dauert, desto mehr Mutationen gibt es und dann wird es immer schwieriger das alles in den Griff zu bekommen.

Liebe Grüße Ano E

ReginaUrsula (Profil) schrieb am 12.03.2021 08:25

Guten Morgen, was den Nutzen und die Gefahren einer Impfung angeht: Ich habe meine langjährige Hausärztin gefragt, und sie sagt: Impfen, egal mit welchem Impfstoff.
Das finde ich bemerkenswert, denn als dieser Schweinegrippe Impfstoff vor einigen Jahren angepriesen wurde, hatte sie absolut von einer Impfung abgeraten.
Was ich sagen will: ich glaube meiner Ärztin, da sie definitiv nicht einfach jede Impfung empfiehlt, sondern kritisch ist.
Und wenn die sagt: "Impfen!!", dann genügt mir das, denn sie ist nun einmal der Profi, und ich bin es nicht - egal wie sehr im mich im Internet "schlau" mache....

Liebe Grüße,
RU

P.S. und außerdem möchte ich mich impfen lassen für meine Mutter, für meinen Mann und mein Kind, und für meine Schüler - sie haben alle mehr Normalität verdient!

Anonym schrieb am 12.03.2021 10:13

Hallo,

bin eher skeptisch und hab mich erst mal dagegen entschieden, kann sich aber vielleicht noch ändern. Lebe nicht in D. Wäre jetzt dran gewesen (da ich im med.-soz. Bereich arbeite), auf meiner Arbeit sind wir lediglich 2, die abgelehnt haben, die anderen sind dabei sich impfen zu lassen bzw. schon geimpft. Für uns 2x Astra Z., mein direkter Kollege (binom) hat sich 2x mit Pfizer impfen lassen, da er eine angeborene Herzkrankheit hat.
Hier geht die Impferei nur schleppend voran, lediglich bei den Pflegeheimen sind wir recht gut, ich meine bei 85%, mehr geht nicht, denn nicht jeder ist dement und darf somit auch ablehnen. Bei unseren Patienten (Durchschnittsalter ca. 40) gibt es ca. 1/4 die berechtigt sind, d.h. mehrere Erkrankungen (da gibt es ja spez. Listen), da wird jetzt der erste am Wochenende beim Hausarzt geimpft. Bei uns ist vor allem die Terminvergabe ein Problem, bis man da einen Platz bekommt.

Ansonsten allgemein hab ich weder vor der Impfung noch vor Corona Angst, ich denke, komme (=mein Körper) mit beiden gut zu recht, wobei ich davon ausgehe, dass ich Covid evtl. letztes Jahr schon hatte. Das bremst mich auch noch mehr um mich impfen zu lassen. Meine Kinder sind auch nicht komplett durchgeimpft, ich schiebe die MMR Impfung immer noch vor mir her, wollte sie eigentlich vor Pubertätseintritt impfen lassen, jetzt sind sie schon in der Pubertät und immer noch nicht geimpft. Es kann sein, dass bei uns die Impfung gegen Corona fürs med. Personal Pflicht wird, dann würde ich mich selbstverständlich auch impfen lassen, wahrscheinlich dann einmalig mit Johnson, aber letzten Endes wäre mir der Impfstoff dann egal, denn letzten Endes sind sie ja alle irgendwie noch sehr neu.
Im Gegensatz zu Ö oder D wird hier noch relativ wenig getestet, kommt mir zumindest so vor. Sie fangen jetzt an mit den Speicheltest in den Grundschulen. Niemand in meiner Kernfamilie (4 Pers.) wurde bis jetzt je getestet. Denn durch die Hygienevorschriften waren wir bis jetzt noch gar nicht wirklich erkältet (ausgenommen mein extremer Husten im Januar letztes Jahr, war ja noch bevor Corona offiz. hier eintraf ;-)), ich glaube auch, dass unsere Hygienemassnahmen ausreichen, zumind. die, die ich auf Arbeit anwende und auch auf den privaten Bereich ausweite. Allerdings ist unsere Region auch nicht so sehr Covid belastet, das spielt sicherlich auch eine Rolle. Laut Statistiken hier bei uns, gibt es die meisten Ansteckungen im familiären Bereich, fällt bei uns schon mal flach, weil wir hier nur zu viert sind (der Rest im Ausland). Bei uns waren ja die Schulen von März bis Juli zu (lediglich 2 Wochen vor den Sommerferien offen), zum Glück scheinen sie offen zu bleiben, hoffentlich *3xaufholzklopf*, bei uns ist ab 18h Ausgangssperre, dafür haben jetzt viele Supermärkte auch sonntags vormittag offen.

Oh je, viel zu langer Roman, kurzum, ich bin auch noch unentschlossen und warte erst mal ab, ob irgendwann mein Mann und meine Kinder dran sind, ist ja noch in weiter Ferne, also noch genügend Zeit zu überlegen.

LG, M*rlis

Anonym schrieb am 12.03.2021 10:47

Die Familie war komplett infiziert, ich mit geringer Virustlast. Bei uns war es nicht schlimm. Im Bekanntenkreis gab es aber schlimme Fälle.

Ich habe keinen Kontakt zu älteren Personen, die aber bis ich einen Termin hätte, sowieso vermutlich geimpft sein werden. Meine Eltern lassen sich nicht impfen, die sehe ich auch nur zweimal im Jahr. Ich gehöre keiner Risikogruppe an, arbeite in keinem systemrelevanten Beruf, mein Termin ist noch weit weg und ich habe noch Zeit, in Ruhe darüber nachzudenken.

Bezüglich der Solidarität: Das seh ich eigentlich (!) auch so. Wenn ich aber wegen Komplikationen ausfalle, vor denen ich aufgrund der Nachrichten in der letzten Woche wirklich Angst habe, kann meine Familie einpacken. Der Impfstoff hat mir von Anfang an Angst gemacht. Das mag unbegründet sein, aber die Angst ist nun einmal vorhanden. Vor allem schürt es meine Angst, dass viele sich aus dem Grund impfen lassen, damit es schnell vorbei ist.

AnoTS

Kathi (Profil) schrieb am 12.03.2021 18:35

Liebe Unentschlossenen,
hier drei Links, die mir geholfen haben:
"7 kritische Fragen zur Impfung" von meinem Lieblings- YouTube Kanal:
https://youtu.be/a_NpJU12_LA
Und
"Impfen und Unfruchtbarkeit":
https://youtu.be/cIf80tIIlBc
Und schließlich
"Wirkweise der Vektorimpfstoffe" (z. B. Astra Zeneca)
https://youtu.be/0fEAEN8oXjI

Ich bin seit zwei Wochen erfolgreich und ohne große Nebenwirkungen mit Astra Zeneca geimpft und fühle mich richtig gut damit.

Liebe Grüße
Kathi

Anonym schrieb am 12.03.2021 18:56

Ich hab das Thema gerade mit meiner Lieblingskollegin in der Praxis, die würde so gern wollen, aus Solidarität, weil sie sonst eigentlich genauso ist!! Aber innen drin will sie nicht, hat Angst... Das muss wirklich jeder für sich selbst entscheiden - es macht klick oder nicht, und dann ist es eben auch so! Ich bin problemlos das erste Mal mit AZ geimpft, habe keine Angst vor dem 2. Termin und mein Mann geht hin sobald er die Einladung bekommt!

wireni (Profil) schrieb am 12.03.2021 21:32

Ich warte sehnsüchtig auf meine Impfung, die können mich auch nachts dafür aus dem Bett holen. Arbeit und Familie leiden sehr unter den Kontaktbeschränkungen . Ich nehme auch gerne einen "herkömmlichen" Impfstoff.

Anonym schrieb am 12.03.2021 23:27

Ich habe mit viel Mühen (aufgrund meiner Behinderung/chron. Erkrankung bin ich Impfgruppe 2) am 15. April meinen ersten Impftermin ergattert.

Ich werde mit AstraZeneca geimpft. Ja, ich mache mir über die Nebenwirkungen Sorgen und habe Angst davor, weil ich auch bei anderen Impfungen (aufgrund meines hyperaktiven Immunsystems -> mehrere Autoimmunerkrankungen) immer mit reichlich Nebenwirkungen zu tun habe (letzte Grippeimpfungen 2 Tage im Bett, Arm konnte ich 3 Tage nicht anwinkeln und tat noch 1 Woche beim Bewegen weh).

Auch mache ich mir Sorgen, dass dieser Impfstoff nicht gegen die Südafrikanische Variante wirkt.
Wir sind hier aber Hotspot der britischen Variante und seit mehr als 1 Woche sind 100% von den Neuinfizierungen nur von dieser Variante.
Die neue Variante füllt hier zunehmend die Krankenhausbetten auch mit jungen, fitten und nicht vorerkrankten Menschen.

Selbst wenn jetzt 2 Menschen nach einer Impfung Thrombosen hatten und gestorben sind .... Wie viele sind denn in der gleichen Zeit an Covid gestorben??????

Außerdem zeigen die Auswertungen aus England und Irland, dass dort AstraZeneca sehr gut vor einer schweren Covid-Erkrankung und einem Krankenhausaufenthalt mit Covid schützt.

Zwar ist der Schutz, nicht an Covid zu erkranken geringfügig niedriger als bei BionTech. Aber der Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf ist sogar höher als bei BionTech. Und was will ich mehr.
Meine größte Angst ist, dass ich mit Covid im Krankenhaus lande (oder gar daran versterbe) und meine Tochter in eine Pflegefamilie gesteckt wird und mich lange nicht sehen kann (was sie komplett retraumatisieren würde nach einer ION in 2017).

Ich habe viel, viel viel mehr Angst vor Corona und Long Covid d.h. den langfristigen Krankheitssymptomen einer Covid-Infektion.
Ich zähle die Tage, bis ich mit der Impfung dran bin und hoffe mich bis dahin nicht anzustecken oder dass ich am Impftag nicht andersweitig erkältet bin und die Impfung verschieben lassen muss.

Aufgrund von meiner Behinderung habe ich in der Woche so viele Kontakte (verschiedene Therapeuten, Arztbesuche, Pflegedienst, Haushaltshilfe etc.) Jetzt war erst ein Betreuer von mir in Quarantäne, weil ein Kollege infiziert war....

Auch hoffe ich, dass die Impfungen hoffentlich auch verhindern, dass man andere anstecken kann (auch wenn das noch nicht abschließend erforscht ist).

Nebenwirkungen von Impfungen treten i.R. nur kurz nach der Impfung auf. Der Impfstoff an sich wird ja vom Körper sehr schnell abgebaut.
Es habe gerade eine wissenschaftssendung geschaut, wo es um die Frage nach langfristigen Nebenwirkungen von Impfungen allgemein (nicht nur Covid) ging. Da kam ganz klar raus, dass sie keine Belege für irgendwelche langfristigen Nebenwirkungen von Impfstoffen finden konnte.
Das Stichwort langfristige Nebenwirkungen wird immer nur von Verschwörungstheoretikern in den Ring geworfen.

Anonym schrieb am 12.03.2021 23:31

Ich werde es nicht machen. Mich überzeugt keiner der Impfstoffe. Mir sieht das zu sehr nach Pharma-Lobby aus.

Ich finde am überzeugendsten die Bilder aus den Covid-Intensivstationen.

Anonym schrieb am 13.03.2021 13:05

Es tauchte ja jetzt mehrfach die Frage auf:
Was nützt mir die Impfung, wenn ich weiterhin ansteckend sein könnte?

Diese Frage ist ja wieder eine, die man nicht auf den Einzelfall betrachtet beantworten kann, sondern nur, wenn man das Ganze betrachtet.

Geimpft ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung und deren Schweregrad geringer. Vermutlich ist damit auch die Ansteckungsgefahr geringer.
Wenn nun 60-70 Prozent oder mehr der Erzieherinnen/Lehrkräfte in einer Einrichtung geimpft sind, (in meinem Umfeld zeichnet sich das ab)
dazu alle Regeln AHA-L möglichst eingehalten werden, (Abstand geht meistens nicht, das weiß ich auch)
die Kohorten klein gehalten werden, (wo es möglich ist)
wöchentlich getestet wird (das wird bei uns so angeboten)

dann ist die Gefahr, dass in der Einrichtung ein Super-Spreading-Ereignis aufkommt doch erheblich gebannt!
Du wirst dann höchstwahrscheinlich keine 5 Kolleginnen, und keine 25 Kinder anstecken!
Und falls doch, dann wird das in einer Einrichtung eventuell passsieren, aber nicht flächendeckend.

Wie immer, es ist die Kombination der möglichen Maßnahmen und es gehört die ganze Gemeinschaft betrachtet.
Die Impfung leistet da ohne Zweifel einen großen Beitrag!

LG H.

Anonym schrieb am 13.03.2021 14:44

Hier auch eine Stimme fürs Impfen. Lieber gestern als morgen, aber ich bin noch nicht dran...
Ich hab keine Angst, dass der Impfstoff „zu schnell“ entwickelt wurde. Für mich überwiegen aber auch die positiven Eigenschaften von allen von der stiko empfohlenen Impfungen. Und mir ist auch egal, ob die Pharmaindustrie sich ne goldene Nase verdient. Ich weiß, dass Forschung sehr teuer ist (ich hab selbst mal in einem Labor gearbeitet). Und ich bin froh, dass es gegen viele Krankheiten heute so wirkungsvolle Therapien gibt.

Wenn ich mich nicht irre, gibt es doch auch schon die ersten Untersuchungen aus Israel, die besagen, dass die Viruslast bei geimpften deutlich reduziert ist. Somit wird eine Weitergabe unwahrscheinlicher. Auch das ist für mich ein Grund.

Und mein Wunsch ist es, dass wir bald wieder Freunde treffen können, auch mehr als aus einem weiteren Haushalt. Dass man sich wieder ohne Angst umarmen kann, dass diese Distanziertheit aufhört.

Und ehrlich: wenn ich geimpft bin, und bekomme dann einen Corona-Schnupfen statt ner Lungenentzündung, was will ich mehr?
Liebe Grüße,
S

Inge (Profil) schrieb am 13.03.2021 20:12

"Es tauchte ja jetzt mehrfach die Frage auf:
Was nützt mir die Impfung, wenn ich weiterhin ansteckend sein könnte? "

Ehrlich gesagt: für mich ist die Hauptaufgabe einer Impfung immer noch, den Geimpften zu schützen. Wenn auch andere geschützt werden ist das ein schöner Nebeneffekt.

Zudem gibt es starke Hinweise aus Untersuchungen aus Israel, dass die Impfung auch die Übertragung verringert.

LG Inge

Mornica (Profil) schrieb am 14.03.2021 12:39

Schließe mich Inge an.
Wünsche mir, dass das Impfen schnell voran geht.
Beachtung der Prioritäten wären mir ab bestimmten Punkt egal, Hauptsache, es sind / werden möglichst viele geimpft.
Werde, wenn ich die Möglichkeit bekomme, mich sofort impfen lassen, freue mich über jede/jeden, die/der sich impfen lässt, auch wenn ich als letzte drankomme.
Nebenwirkungen gibt es immer, aber die sind nix gegen die vielen Toten und Erkrankten mit Langzeitschäden durch Covid19, denke ich.
Gruß
Bettina

Anonym schrieb am 14.03.2021 13:08

Gestern habe ich den Tag damit verbracht, mich über die Impfstoffe zu informieren.

Mit den Informationen zu Blutgerinnseln komme ich zurecht, auch damit, dass Biontek PEG als Fetthülle nutzt, das scheint ja in vielen Medikamenten zu sein. Über HEK und Schimpansen-Adenovirus habe ich mich informiert.

Nicht ganz so gut komme ich damit klar, dass der Impfstoff von AstraZeneca in den Zellkern muss. Die Wissenschaftler "halten" es für unwahrscheinlich, dass da etwas passiert. Aber sicher ist man nicht. Und das macht mir Angst. Denn wenn dort etwas schief geht, kann man ja nicht einfach ein Medikament dagegen geben, es ist ja im Zellkern. Oder seh ich das falsch?

Anonym schrieb am 14.03.2021 13:30


Nicht ganz so gut komme ich damit klar, dass der Impfstoff von AstraZeneca in den Zellkern muss. Die Wissenschaftler "halten" es für unwahrscheinlich, dass da etwas passiert. Aber sicher ist man nicht. Und das macht mir Angst. Denn wenn dort etwas schief geht, kann man ja nicht einfach ein Medikament dagegen geben, es ist ja im Zellkern. Oder seh ich das falsch?


Nein, das siehst du schon richtig. Aber: Adenoviren sind „normale“ Erkältungsviren, mit denen du auch so in Kontakt kommst (ok, mit dem für Schimpansen eher nicht so häufig). Aber die Impfstoffe von J&J und Sputnik basieren ebenfalls auf (humanen) Adenoviren.

Ich habe von einer Ärztin erfahren, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Frau an Brustkrebs zu erkranken um den Faktor 1000 höher ist, als mit dem Impfstoff Krebs zu entwickeln.
Und Zellen, die ein fremdes Genom integrieren, produzieren in der Folge so viel Unsinn, dass die Fresszellen darauf aufmerksam werden und diese Zelle außer Gefecht setzen.

Ja, ich habe mit auch darum Sorgen gemacht, hab für mich aber entschieden, dass der Nutzen unterm Strich größer ist, als das Risiko.

Liebe Grüße,
Sandra

Kathi (Profil) schrieb am 14.03.2021 13:42

Schaut euch echt Mal dieses Video an. Da wird das mit der Wirkweise der Vektorimpfstoffe genau erklärt und jede Frage, die ich mir auch gestellt habe, beantwortet:

https://youtu.be/0fEAEN8oXjI

Mich hat es beruhigt
Liebe Grüße
Kathi

himbeere (Profil) schrieb am 14.03.2021 14:52

Ich bin so dankbar, dass ich schon geimpft werden konnte. Bei uns war vor einigen Wochen AZ nur bis 55 Jahre zugelassen und da wurde dann die nächste Prio-Gruppe aktiviert - Lehrer 40-55 Jahre. Tja, und ich bin jetzt 40,5 Jahre alt, Lehrerin mit 15%-Stelle. Jetzt ist AZ auch für Ü65 zugelassen, die Lehrer müssen wieder pausieren. Glück muss man haben.

Danach hab ich echt nur noch gestrahlt so happy war ich. Nebenwirkungen hatte ich kaum, lasse mich aber auch regelmäßig gegen Grippe impfen. Meine Eltern hatten das vor einigen Jahren, denen ging es so elend, dass ich den Pieks gern in Kauf nehme.

Sorgen bzgl. des Impfstoffes mach ich mir keine. Seit der Empfehlung hier aus dem Forum zum Drosten Podcast vor einem Jahr bin ich treue Hörerin und fühle mich darüber sehr gut informiert.

Ich verlinke mal die Transkripte zu den Podcastfolgen. Da sind auch viele Dinge zu AZ und Impfstoffen angesprochen worden. Vielleicht hilft das auch nochmal...

Für mich entscheidend ist: Die Impfstoffe schützen alle vor einem schweren Verlauf. Das ist für mich der wichtigste Punkt. Und der zweitwichtigste Punkt: Selbst wenn ich mich nach einer Impfung infizieren sollte, werde ich weniger Symptome haben und damit weniger ansteckend für andere sein (weniger Husten - weniger Viren).

Sorgen bzgl. der Schnelligkeit oder Zuverlässigkeit der Impfstoffe und ihrer Entwicklung mache ich mir keine. Ich habe die Erklärungen als sehr schlüssig empfunden.

Der Rest der Familie wird sich noch etwas gedulden müssen, wartet aber auch schon sehnsüchtig auf die Impfung.

Euch allen alles Gute und eine gute Entscheidung!

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Update-Die-Podcast-Folgen-als-Skript,podcastcoronavirus102.html

Anonym schrieb am 14.03.2021 18:00

Anonym schrieb am 14.03.2021 18:01

Das sind ja viele..... Danke....
Was mir noch Sorge bereitet... Bekommt man vom Az mal Krebs in einigen Jahren?

Anonym schrieb am 14.03.2021 18:34

Als Ärztin in der Anästhesie und Intensivmedizin habe ich in den vergangenen Monaten viele schwere Verläufe von Covid-19 gesehen. Somit war ich sehr dankbar, dass ich Mitte Januar die erste und Anfang Februar die zweite Impfung erhalten konnte (BioN*Tech/Pfi*zer). Nachdem ich vor einigen Jahren ein einziges Mal an einer echten Grippe erkrankt bin (war leider nur mit dem damals gängigen trivalenten Imstoff geimpft) und wochenlang richtig krank war, brauche ich so etwas oder Ähnliches kein zweites Mal.
Meine Angst vor einem fulminanten Verlauf ist deutlich größer gewesen als sämtliche Sorgen wegen möglicher Nebenwirkungen.

Anonym schrieb am 15.03.2021 18:05

jetzt werden ja viele AZ Impfdosen frei für alle Wagemutigen und Unerschrockenen.
wenn man einen Zettel unterschreibt "auf eigenes Risiko. Ich werde mich nicht beschweren auch bei scheußlichen Nebenwirkungen und Thrombosen etc." kriegt man vielleicht eine der nun zurückgehaltenen Dosen und ist (vielleicht? hoffentlich! wie lang?) vor Corona sicher.

viel Glück!

Anonym schrieb am 15.03.2021 18:10

Der Beitrag hilft (mi) jetzt nicht viel weiter. Schreib doch eher, warum Du denkst, man bräuchte Glück. Bisher fand ich die Beiträge sehr informativ und fände ein paar gute Gegenargumente ganz spannend.

AnoTS

Anonym schrieb am 15.03.2021 19:02

Hier, ich bin ausreichend wagemutig.

Eine Wahrscheinlichkeit von 1:200.000 (aktuell 7 bei über 1,5 mio) ist zwar nicht soooo gering, aber ich würde das Risiko eingehen.

Ich mutmaße jetzt mal, dass diese 7 (und viele weitere mehr) bei ner Coronainfektion ebenfalls Thrombosen entwickelt hätten.

Ich bin kein Mediziner, aber ich könnte mir vorstellen, dass man da rechtzeitig mit heparin gegensteuern kann.

Ich stand AZ längere Zeit skeptisch gegenüber. Meine Bedenken konnte ich (für mich) ausräumen. Ein gewisses Restrisiko bleibt immer, denn alles was wirkt, hat auch Nebenwirkungen.

Liebe Grüße,
Sandra

Anonym schrieb am 16.03.2021 10:54

Mal unabhängig vom Impfstoff....ich bin etwas schockiert, wie viele sich hier impfen lassen wollen, damit wieder "Normalität" eintritt. Das besorgt mich sehr.
Dass man sich impfen lässt, aus Angst vor einer Erkrankung, ergibt einen Sinn, aber dass man es auf sich nimmt, weil suggeriert wird, dass dann das Leben wieder normal wird, zeigt, wie weit wir schon sind.
Im Übrigen kann keiner sagen, ob dann wieder Normalität eintritt, weil bis jetzt niemand sagen kann, ob Geimpfte nicht doch Überträger sein können. Die I-Werte werden also nicht fallen und an diesen wird ja seit Beginn gemessen, wie viel Normalität zugelassen wird.
LG

Anonym schrieb am 16.03.2021 13:12

Angstfreier durchs Leben zu laufen, ist etwas Normalitaet in meinen Augen.
Wenn ich geimpft bin, und zwar noch Uebertraeger sein kann, aber nicht schwer erkranken kann und mein Gegenueber auch geimpft ist, und es wahrscheinlich ist, dass dieser auch nur leicht erkranken, dann ist das fuer mich ein Stueck Normalitaet.
So, wie es jetzt ist, kann es auf keinen Fall weiter gehen.
Immer im Look d.
Immer auf Abstand, nur mit Maske,
ich habe Angst vor Covid.
Ich habe mega Angst davor, dass ein Familienmitglied erkrankt und dann geschaedigt ist oder gar verstirbt.
Wie soll denn die Bildung weiter gehen, die der Kinder.
Das Jahr ist schon mega, diese Luecken schliesen nicht alle.

Also das steckt hinter meiner Aussage, ich moechte Normalitaet.
Fuer meine Familie, fuer meine Mitmenschen, fuer diese Welt.

Mit viel Angst und kummer um unsere Zukunft.
Und nicht..... Ich moechte Normalitaet zum Shoppen und trallala..

Seufzende Gruesse.
Wieder mit Sorge um die neusten Thrombosefaelle.....

Anonym schrieb am 16.03.2021 14:18

Du sprichst mir aus dem Herzen liebe Ano über mir.
Vielen Dank!

Denn es ist natürlich eine Frage was man unter Normalität versteht.
Das wird so vielfältig sein und sich sicher nicht darauf beziehen dass alles wieder so ist, wie es im Februar 2020 noch war. Das wird es bestimmt nicht mehr.

Aber ich möchte endlich wieder mal jemanden umarmen dürfen ohne ständig die Angst im Kopf zu haben ich mach den anderen krank.

Ich pflege zwei Menschen die fast 90 Jahre als sind und wenn ich etwas dafür tun kann, dass sie nicht qualvoll sterben müssen weil sie sich angesteckt haben sondern in Ruhe und Frieden gehen dürfen wenn es an ihrer Zeit ist, dann ist das etwas was mich auch im Umgang mit ihnen stärkt. Denn diesen zwei dementen alten Menschen Sicherheit geben im Alltag ist so wichtig damit sie noch halbwegs zurecht kommen können. Auch wenn es kein 100% gibt für diese Hoffnung. Es nicht versucht zu haben erachte ich gerade auch nicht als richtig.

Ich vermisse das shoppen usw. nicht, da dies für mich eher immer nur Stressfaktoren waren. Das benötige nicht für Normalität.

Und mich macht traurig dass es immer mehr eine Lobbyarbeit in die eine oder andere Richtung gibt. Entweder etwas ist super oder etwas schlecht. Es wird kaum noch differenziert. Auch was die verschiedenen Impfstoffe betrifft.

Liebe Grüße
F

Anonym schrieb am 16.03.2021 14:45

Zum Thema „Angst vor Thrombosen“ möchte ich noch was in den Ring werfen. Wer von euch hat im Laufe des Lebens mal die Pille geschluckt? Ich ca 10 Jahre lang. Ich hab mir damals keine Gedanken gemacht. Wie hoch ist die Quote? Ich hab gerade geschaut, laut „Ärztezeitung“ im Netz liegt die Zahl bei 7-10 pro 10.000 Frauen/Jahr.
AZ hat bisher eine Quote von 7 zu rund 1.600.000.

Ok, die Hirnthrombose ist schlimmer (laut Internet), aber da man es ja jetzt weiß, kann man doch jetzt gut auf die Symptome achten.

Zum Thema „Normalität“ schliesse ich mich an. Ich möchte, dass es keinen schweren Verlauf mehr gibt. Weder bei mir noch bei anderen.
Ich möchte, dass die Kinder wieder ohne Abstand und Angst zur Schule/KiTa/Sportvereine gehen können, sich mit Freunden verabreden usw, ohne, dass wir dauernd abwägen müssen, wie groß die Gefahr für uns jetzt ist...

Und wenn (fast) alle geimpft sind, denke ich schon, dass sich Erkrankung „verläuft“ (Stichwort Herdenimmunität). Dann gibt es vllt noch kleine lokale Ausbrüche, aber ohne schweren Verlauf. Und wer weiß, vielleicht wird Covid irgendwann so nervig aber „harmlos“ wie eine Magen-Darm-Grippe...

Liebe Grüße,

Sandra

Kathi (Profil) schrieb am 19.03.2021 17:45

Und ich schubse mal, weil sich nun, so wie ich zunächst auch, sicher wieder einige durch die Aussetzung von Astrazeneca verunsichern haben lassen und verlinke zu mailab. Das Video hat mich beruhigt.

https://youtu.be/oBLQmE-nG60

Ich halte es einfach für extrem wichtig, dass sich möglichst viele impfen lassen und ich werde mich auch zum zweiten Mal mit Astrazeneca impfen lassen.
Auch diese Meldung hat mich beruhigt:

https://www.mdr.de/wissen/astrazenaca-thrombosen-forscher-greifswald-finden-ursache100.html

Liebe Grüße von Kathi