"Kochen nach Wochenplan"

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Anonym schrieb am 16.03.2021 15:41

Kochen nach Wochenplan

Hi,

nur so aus Intresss, kocht ihr nach Plan? Oder spontan!?
Wir sind nun bald zu sechst und ich war bisher planlos-glücklich, merke aber, dass das langsam an seine Grenzen kommt. Kühlt oft leer, oder das Wichtigste fehlt, oder etwas vergammelt...oh man.
Aber rein praktisch muss man dann auch nach Plan essen.
Schnell mal n Joghurt geht dann ja eigentlich nicht mehr, der ist ja Nachtisch für Mittwoch.
Klappt das mit dem Plan wirklich besser?
(Ich ziehe mit zwei Kindern zu Mann mit zwei Kindern. Wir haben dann 2 mal 12 Jahre, 10 Jahre, 8 Jahre...)

Vielleicht gibts auch ne Kochbuchempfehlung? Mit Plan und Einkaufsliste am besten...)

Antworten

Anonym schrieb am 16.03.2021 16:48

Ich hab's nie so ganz hingekriegt... Bei Kind 4 ist jetzt Mann in Elternzeit und der schafft das ziemlich gut. Er plant für eine Woche und macht auch nur noch einmal pro Woche einen Großeinkauf. Häufig bereitet er dann schon morgens mit einem oder mehreren Kindern Teile des Essens vor (z.B. Gemüse für die Lasagne schnippeln, Kartoffeln schälen usw.). Was ganz gut klappt ist auch: häufiger mal für zwei Tage kochen. Finden wir sogar vom Essen her angenehmer, als 7 verschiedene Gerichte die Woche. Ohne Elternzeit ist das aber sicher viel schwieriger umzusetzen.

Wir haben ein Familienkochbuch angelegt. Da kommen alle gelungenen Kochaktionen rein, so dass da mittlerweile eine schöne Auswahl besteht. Ansonsten ist der Therm*mix nach wie vor unser treuster Küchenhelfer. Der ist wirklich täglich (mehrfach) im Einsatz.

LG Carli

dorle (Profil) schrieb am 16.03.2021 17:30

Ich mach einen Plan
Damit fängt es an
Davon weich ich ab
so wie ich grad mag

;o)

Richtig wichtig ist ein Plan wenn man extrem wenig Geld hat und der nächste Laden sehr weit weg ist.

Ansonsten koche ich oft was und am nächsten Tag mach ich daraus ne Suppe oder n Auflauf mit etwas Salat dazu falls es nicht ganz reicht.

Habt ihr alle denselben Geschmack?
ui, 2 Familien übver den Küchentisch zusammenflicken stelle ich mir auch ne lustige Kochaufgabe vor.

Ein Familienkochbuch hatten wir auch.

Empfehlenswert!

Flaps (Profil) schrieb am 16.03.2021 17:33

Hallo,

wir sind 2 Erwachsene und drei Kinder (4, 7, 9 Jahre) und in der Woche betreuen und versorgen wir meistens auch die Urgroßeltern die mit im Vier - Generationenhaus wohnen mit.

Ich habe gemerkt dass es ohne eine gewisse Grundstruktur und Planung nicht mehr zu stemmen war für mich, je mehr Personen es wurden.

Gerade als alle Kinder daheim waren da habe ich/ wir auch sehr bewusst wieder nach mehr oder weniger Wochenplan gekocht.
Oft schauen wir, was haben wir gerade da und bis wann wollen wir es verbrauchen.
Jetzt reicht es meist auch für zwei Tage - das entlastet dann oft einen Tag wo nicht extra gekocht werden muss.

Aber das ist nicht starr. wir können da auch gut variieren. Da es durch den Schichtdienst bei uns auch keinen klassischen Alltag wie vielleicht anderswo gibt.
Und wir schöpfen auch oft aus unserem eigenen Familienrezeptbuch was über die Jahre gewachsen ist.

Hier wird großer Einkauf gemacht ca. 1x oder aller 2 Wochen.

Viele grundlegenden Dinge haben wir auf Grund von einem kühlen Keller (z.B. selber eingekochtes Obst, Kartofflen usw.) plus einem Schrank für trockene Lagersachen wie Nudeln, Reis, Haferflocken, Puddingpulver usw. fast immer vorrätig.

Bei uns gibt es zwei Listen da kommt immer das drauf was alle geworden ist sowohl für den Lebensmitteleinkauf von frischen Sachen und von Konserven als auch für die Drogerie.

Hier kommt 3x die Woche ein Gärtner gleich ums Eck bei uns und bietet frische Sachen an. Da kaufen wir dann oft auch mehrmals die Woche frische Dinge nach. Und auch Dinge die viel verbraucht werden wie Brot, Milch, Joghurt wird immer mal zwischendurch nachgekauft wenn jemand von uns von Arbeit kommt oder so.

Da ich nicht so der spontanste Kochmensch bin - gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingstätigkeiten - passt es so doch recht gut.

Liebe Grüße
Flaps

solskinn (Profil) schrieb am 16.03.2021 17:41

Hier, ich koche seit Jahren nach Plan. In den ersten Wochen nach der Geburt von Baby 4 jetzt war ich wieder spontan und das geht gar nicht. Seit dieser Woche sind wir wieder beim Plan.

So machen wir es:
Meist freitags werden Wünsche gesammelt. Ich schreibe von Hand einen groben Plan. Ein Kind erstellt dann am PC einen Plan und gestaltet ihn (meine Kinder sind jünger, die finden das motivierend) und der hängt dann am Küchenschrank und jeder weiß, was es wann gibt.
Nachtisch plane ich nicht, der kommt spontan. Entweder Eis oder Obst oder Pudding oder Joghurt oder oder oder. Oder auch mal nichts. Gibt nicht immer Nachtisch.
Wir haben ein Standardrepertoire an Speisen, die immer gehen: Nudeln mit diversen Soßen, fischstäbchen, Aufläufe, Dampfnudeln, Kässpätzle, auch mal Pommes mit Würstchen (habe eine Heißluftfriteusse), Hühnerfrikassee mit Reis, Pfannkuchen, Pizza usw.
Manchmal nimmt ein Kind ein Kochbuch und sucht was neues raus.
Regel: Wer etwas partout nicht mag, isst halt ein Brot. Oder eben nur das, was er mag. Gemeckert wird nicht.

Nachdem hier dauerhaft gemeckert wurde, gibt es nun eine neue Regel: Jeder muss einmal pro Woche (mit)kochen. Das funktioniert gerade gut wegen Coronabedingt verkürzter Schule. Kind sucht also Essen aus und kocht mit. Der Große (10) kocht auch schon allein. Natürlich schmeckt es besser, wenn man beteiligt war. Auch der Mann muss einmal pro Woche ran.

Nach dem Plan schreibe ich mir dann den Einkaufszettel und gehe meist montags einkaufen. Entsprechend plane ich auch zum Beispiel Sachen mit Hack auf Anfang der Woche oder kaufe es erst später nach. Obst und Gemüse bekommen wir mittwochs geliefert.
Gerade so Sachen wie Joghurt und so kaufe ich deshalb immer ohne Plan, weil man ja auch mal zwischendurch was essen will.

Habe einige Kochbücher, die wir öfter benutzen. Das von der Sendung mit der Maus zum Beispiel. Auch das Goldene Gu. "Heimwehküche" hat viele Rezepte aus meiner Kindheit (da ging es mir eher um Ideen als um Rezepte). Habe auch einige One-Pot-Bücher, aber da ist halt der Nachteil, dass im Zweifel das komplette Essen verweigert wird.

Ich werde oft dafür bewundert, wie geplant und strukturiert das bei mir abläuft. Ich bewundere im Gegensatz aber die, die das spontan hinbekommen. Spontanität stresst mich bei dem Thema sehr.

Frauhoffmann (Profil) schrieb am 16.03.2021 18:29

Hallo,
ich koche mit nem groben Plan in meinem Kopf. Ich bekomme einmal die Woche eine Gemüsekiste geliefert, aus dem Inhalt plane ich dann.
Seit Corona koch ich gefühlt mehr und habe auch mehr Lebensmittel im Vorrat, Pesto, Nudeln, Hülsenfrüchte und auch einiges noch aus dem Garten eingefroren. Einen Tag gab es vorher schon immer Fischstäbchen mit Kartoffelpüree und Spinat, weil das Kind es gerne mag u. der Tag immer stressig war.

Priska (Profil) schrieb am 16.03.2021 19:24

Hier auch grober Plan. Ich überlege mit Kind und Mann, was es geben soll wobei ich aber nicht unbedingt Input bekomme. Es gibt Lieblingsessen, die im Wechsel jede Woche dran sind, außerdem worauf ich Lust habe wenn keiner was sagt (probiere gerne die Rezepte aus verschiedenen Supermarktheften...) und dann gibt es auch jede Woche mindestens einmal Quiche oder Auflauf zur Resteverwertung. Der Mann kocht 1-2 Mal die Woche, allerdings ausnahmslos Pasta. Deshalb koche ich eigentlich nie welche.
Ich habe mir jetzt in Coronazeiten angewöhnt, nur noch einmal pro Woche einzukaufen. Das möchte ich eigentlich beibehalten. Wir leben in einer Großstadt, so dass man eigentlich immer zwischendurch auf den täglichen Wegen was einkaufen kann. Aber so ist es jetzt viel entspannter. Außer der Reihe gehe ich eigentlich nur noch zum Bäcker.
Könnte mir vorstellen, dass es bei sovielen Personen mit einem Plan viel einfacher ist.
Es sind ja auch schon größere Kinder dabei, vielleicht macht ihnen ja Kochen ab und zu Spaß.

akira (Profil) schrieb am 16.03.2021 20:26

Ich mache meist einen Plan für mehrere Tage, wobei es ähnlich wie bei einer Vorschreiberin so läuft, dass Zutaten mit kurzer Haltbarkeit entweder am Anfang verarbeitet werden, oder nachgekauft. Dadurch bin ich dann gegen Ende der Planung auch flexibler, wenn sich doch etwas verschoben hat, Reste übrig sind oder sonst irgendwas war.

Wenn ich mal länger nicht plane, nervt es mich, weil dann der Kühlschrank leer ist. Sonst kann ich ja ganz gut improvisieren, aber irgendwann ist nur noch Nudeln mit Pesto über, das ist nicht mein Favorit...

Ach ja, Mann und Kinder werden hier auch oft gefragt, meist kommt leider kein Vorschlag, aber manchmal klappt es auch. Zumal sie mittlerweile wissen: Wenn sie nichts vorschlagen, entscheide ich. Und dann gibt es auch mal Dinge, die die Kinder nicht sooo gerne mögen. Dabei gilt auch hier: Jeder darf essen, was er will, aussortieren ist erlaubt, im Notfall gibt es Brot. Ich versuche aber generell so zu kochen, dass jeder etwas findet. Bei drei Kindern ist der kleinste gemeinsame Nenner aber einfach zu klein. So gibt es dann zu Nudeln oft eine Soße und als Alternative fertiges Pesto oder Kapern oder Käse. Oder ich koche OnePot-Rezepte in separaten Bestandteilen: Ein Topf Nudeln, ein Topf Erbsen, Schinken separat zum untermischen. Man kommt sich etwas blöd vor, aber es geht einfach und jeder kann sich seinen Teller selber mischen.

Camilla (Profil) schrieb am 16.03.2021 20:39

An einem strikten Wochenplan bin ich immer wieder gescheitert. Mal waren wir spontan länger unterwegs und für ein zeitaufwändiges Gericht keine Zeit, mal hatten wir einfach keinen Appetit auf das geplante Gericht, dann waren so viele Reste, dass wir erstmal die gegessen haben...

Wir (2 Erwachsene, 3 Kiga-Kinder und Baby) kochen deshalb nur teilweise nach Plan. Wir überlegen uns pro Woche 4-5 Gerichte und kaufen gezielt dafür ein. An den anderen 2-3 Tagen gibt's meistens Reste (wenn's knapp werden könnte noch ergänzt mit Griesbrei oder Milchreis für die Kinder) oder mal ne TK Pizza, oder Nudeln mit Soße/Pesto oder Rumfort (was rumliegt und fort muss ;-D ). Es gibt aber keine feste Reihenfolge für die Gerichte. So sind wir flexibel, ob viel oder wenig Zeit zum Kochen ist, ob genug Reste für eine Mahlzeit sind usw. Und es wird trotzdem alles verbraucht. Was frisch verbraucht werden muss gibt es natürlich kurz nach dem Einkauf und nicht erst am Ende der Woche.

In die Planung werden alle mit einbezogen, d.h. jede/r darf Wünsche äußern und wir Erwachsenen entscheiden dann, was es gibt. Ich versuche dabei, die Wünsche der Kinder mit zu berücksichtigen, lasse sie auch oft die Soße zu den Nudeln wählen oder den Pizzabelag. Aber wenn wir jeden tatsächlich ein Essen pro Woche aussuchen ließen, dann gäbe es momentan JEDE Woche einmal Fischstäbchen und ein- bis zweimal Eierkuchen, das ertrag ich nicht ;-D .

Nachtisch, gibt's bei uns selten und wenn, dann spontan.

Wir haben auch so unsere Standardrezepte, meist unkomplizierte Sachen, die mehr oder weniger alle gern essen. Ab und an wird auch mal was Neues probiert oder was Aufwändigeres gekocht.

Ich schreibe seit über einem Jahr (ziemlich) konsequent auf, was wir gegessen haben. Das mache ich immer als Einstieg in die Essensplanung. So haben wir inzwischen eine gute Ideensammlung, die jeweils zur Jahreszeit passt.

Und ich habe eine Liste mit Ideen und Wünschen, was wir mal wieder machen könnten. Die wird fortlaufend befüllt, wenn Ideen kommen und "erledigtes" abgestrichen.

LG Camilla

ChristineT (Profil) schrieb am 16.03.2021 21:54

Hallo,

ich könnte nicht nach Plan kochen. Wir sind zu sechst (Eltern, 2 Voll- und 2 angehende Teenager) und ich koche spontan. Mindestens einmal die Woche kocht auch mein Mann.
Ich würde mich permanent ärgern, wenn ich eine Woche auf Vorrat einkaufen würde und sich dann verschiedene Halbwüchsige mit verschiedenen Hauptzutaten einen spontanen Snack zubereitet hätten....

Von meiner Mutter habe ich übernommen, dass ich einen recht großen Vorrat an Grundzutaten da habe: Nudeln, Reis, Linsen, Kichererbsen, passierte Tomaten, Mehl in allen Sorten, Zwiebeln, Kartoffeln, TK-Gemüse, immer mehrere Liter H-Milch im Keller u.v.m.
Einmal die Woche mache ich einen Großeinkauf und lasse mich dann inspirieren, z.B. beim Gemüse vom saisonalen Angebot. Wenn ich was sehe, wozu mir ein leckeres Gericht einfällt, nehme ich es mit. Auch Sonderangebote kann ich so gut nutzen.
Ein Kochplan wäre mir zu starr und ich könnte denke ich die Reste nicht so gut verwerten. Wenn viel übrig ist, mache ich aus den Resten einen Auflauf, eine Suppe o. ä. Ich liebe es, das spontan zu entscheiden. Das gibt mir das Gefühl von Freiheit und Kreativität :-) - kleine Mütterfreuden - ...
Ein weiteres Mal pro Woche kaufe ich meist frische Sachen wie Salat, Milch, Jogurt nach.
Auch meine Kinder kochen hin und wieder oder helfen mit.
Wenn ich mal keine Idee habe, was ich kochen könnte, frage ich sie nach Wünschen. Da kommt dann meistens was, was sich dank des Vorrats auch spontan umsetzen lässt...
LG

Henni (Profil) schrieb am 16.03.2021 22:20

Ich brauche auch beides: bisschen Struktur und gute Vorräte einerseits, aber auch Freiheit und Spontaneität!

Wir überlegen Freitags, was wir am Wochenende kochen wollen. Oft ergibt sich daraus noch eine Mahlzeit für Anfang der Woche. Manchmal wird auch eine weitere Mahlzeit geplant.
Entsprechend wird eingekauft.
Allgemeine Halb-Fertig-Vorräte noch dazu - mal Maultaschen oder Tortellni, mal gefrorener Fisch und so was.
Spätestens ab Mitte der Woche wird dann geguckt, wer noch welche Idee hat. Da gibt es dann auch einfach mal nur Nudeln, oder Pommes oder Pfannkuchen.

Wir haben neuerdings eine extra Familien-Messenger-Gruppe nur zu dem Thema.
Die Kinder sind durch Corona viel mehr zu Hause als ich, also quasi immer,. Wenn ich von unterwegs was mitbringe vom Bäcker, dann schreib ich das rein. Wenn jemand spontan sagt, er macht abends Apfelküchlein, kündigt er das an - und ich seh das im Büro und freu mich schon!

Alle beteiligen, alle bringen sich ein, jeder sorgt mal für die anderen mit, spontan sein können, das finde ich super!

Kinder sind 14 und 12.

LG Henni

Henni (Profil) schrieb am 16.03.2021 22:24

neulich wars süß, da schrieb das ZuHause- Kind, dass es gerade Dampfnudeln vom Bäcker holt.
Das andere hatte an dem Tag Schule und schrieb kurz darauf: ich hab auch schon welche gekauft!

Machte nichts, an dem Tag wurde nicht mehr gekocht, und ich fand das so schön, dass sie sich beide was für alle überlegt haben!

Ich hab dann nur noch VanilleSoße dazu gekocht.

Henni

Fashymama (Profil) schrieb am 16.03.2021 23:28

Ich kann nicht mit Plan. Dafür kommt zuviel dazwischen (Reste, Termine, Zeitmangel oder Appetit auf anderes).
Wünsche dürfen geäußert werden von Mann und Kindern (1,6,8,15). Ich kaufe einund gucke grob auf was wir Lust haben bzw was saisonal / im Angebot ist.
Große Vorratshaltung mit Dauerbrennern ( Schmand, Sahne, Reibekäse, Frischkäse, Schinkenwürfel Eier, Kartoffen, Zwiebeln etc) und Haltbarem( Nudeln, Konserven, Tk Gemüse). So kann ich immer was "basteln". Plane aber auch mal konkrete Gerichte für bestimmte Tage. Ich merke, dass es mir immer mehr Spaß macht früh zu kochen bzw. Vorzubereiten und danach Luft zu haben. Thermi, programmierbarer Backofen oder Dampfgarer helfen da sehr.
Was neu eingezogen ist und ich nicht mehr missen möchte ist der Slowcooker.
Besonders wenn wir Ausflüge machen oder ich lange Vormittagstermine habe ist es genial heimzukommen und das Essen ist fertig.
Auch der Aufwand des Ansetzens ist hierbei gering.

Evi (Profil) schrieb am 17.03.2021 06:56

ich mache mir nen groben Plan z.B. Reis mit Gemüsepfanne und wir gehen 1x die Woche einkaufen. Gekauft wird dann Gemüse das es gerade gibt und gut aussieht und dann mach eich damit die Gemüsepfanne. Ich mache immer nur für 5 Tage einen Plan und an den anderen Tagen gibt es Reste, werden Reste verkocht die übrig geblieben sind und wenn nix da ist gibt es was aus Frostersachen. Wir haben immer in der Speisekammer Vorräte an Nudeln, Reis, Hirse, Hülsenfrüchten, Bulger .... und in der Gefriertruhe Gemüse, Obst, Pommes, Fischstäbchen, Brot, Toastbrot ... Joghurt und Eier sind auch immer im Kühlschrank, Desserts gibt es hier nicht. Es gibt einen Kuchen in der Woche dafür schreibe ich die Zutaten auf die Einkaufsliste. Zutaten für z.B. Schokomuffins sind immer da.
Mit diesem System geht es für uns prima. Im Sommer haben wir ganz viel aus dem Garten da füllen wir nur Speisekammer, Kühlschrank und Gefriertruhe auf. Schauen was wir mit dem Gemüse aus dem Garten kochen können und machen dann damit nen Plan. Achso Frühstück und Abendbrot (also wirklich nur Stullen und Rohkost) planen wir nicht.
Wenn wirklich mal was dringend benötigt wir macht einer auf dem Heimweg nen kleinen Stop.
LG Eva

Lola (Profil) schrieb am 17.03.2021 12:49

Bei mir klappt das nur bedingt. Am Besten funktioniert es, wenn ich die halbe Woche plane. Mein Mann hat oft Abendtermine, manchmal auch sehr spontan oder eine Online-Sitzung dauert dann doch länger als erwartet, also muss es dann etwas sein, was ich warmhalten oder wieder aufwärmen kann oder, wenn er sich selber versorgt, etwas, was die Kinder gerne mögen. Hier ißt ja jeder andere Dinge, bzw. eben nicht. Und mir reicht manchmal auch ein Salat oder so, muss mal ein bisschen auf mein Gewicht schauen.

Häufig koche ich dann aber auch zwischendrin einfaches für mich und die Kinder und das aufwändigere dann einen Tag später. Vorräte habe ich aber seit letztem Frühjahr immer genug da. :-) Und bei Gemüse bin ich auf Gefrorenes umgestiegen, dann bin ich spontaner und es verdirbt mir nichts.

Anonym schrieb am 18.03.2021 15:58

Wir (2 Erwachsene, 4 Kinder) kochen zu 90% nach Plan. Wir haben gemeinsam einen 3-Wochenplan aufgestellt (Mittag- und Abendessen) und den gibt es im Wechsel. Fixer Bestandteil ist 1-2x etwas mit Fleisch, 1x etwas mit Fisch pro Woche. Es werden alle paar Monate Speisen ausgetauscht, neues in den Plan genommen usw... die Voraussetzung ist aber, dass es mindestens 4 von 6 Leuten mögen... das haben wir nun seit ca. 2,5 Jahren und ich bin heil froh drum und es bewährt sich total hier!!! Das Einkaufen hat sich so viel erleichtert (da ja auch nach Plan eingekauft wird), wir werfen kaum noch was weg und niemand ist mehr beschäftigt mit "was kochen wir heute". (Oft hat mich diese Frage den ganzen Vormittag beschäftigt und am Ende kam dann nur ein "Schnell-schnell-Gericht" raus und ich/wir waren nicht zufrieden). Wir tauschen manchmal die Tage, weil es vorkommt, das wir länger unterwegs sind oder etwas dazwischen kommt und es nicht möglich ist ein aufwändiges Essen zu machen an dem Tag.

Wenn ich klare Suppe koche, dann mache ich immer gleich 10 Liter und friere ein, also hab ich dann schon mal 4-5x für Mahlzeiten wo es Suppe gibt kaum mehr Arbeit. Das selbe mit Spaghetti-Sauce oder Gulasch oder Knödel und alles was man halt so Einfrieren kann. Ich mache 4-5fache Mengen, wenn es das Gericht zulässt.

Für Frühstück ist Milch, Joghurt, Müsli, Obst, Brot und sämtliche Aufstriche da. Da wählt jeder was er/sie mag.

frisches Obst/Gemüse ist immer da und das gibt es auch zu fast jedem Essen dazu, also zu Saurem Gemüse-Rohkost zu Süßem aufgeschnittenes Obst.

Wenn z.B. von mittags noch was übrig ist, dann ist es meist nie so viel, dass wir das alle noch mal essen können und satt werden, sondern eben entweder für einige von uns oder einfach ein paar Happen davon für jeden und dann noch das was es abends laut Plan gibt. Hin und wieder mache ich mir abends extra etwas, was nur ich mag oder mein Partner macht sich selber was nur er mag.

Ich würde nie mehr wieder im Leben nur noch spontan kochen wollen. Das war für mich echt eine Belastung und immer wieder hieß es, es gibt so oft das Gleiche. Mit 3-wöchigem Abstand haben wir alle nicht mehr das Gefühl, ständig das selbe zu essen.