"Förderunterricht- Hilfe bitte!"

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Anonym schrieb am 08.11.2021 08:24

Förderunterricht- Hilfe bitte!

Hallo zusammen,

Kind 3 ist im September zur Schule gekommen und soll nun zusätzlich Förderunterricht in Deutsch, Mathe und Sport bekommen.
Macht das tatsächlich Sinn? Ihre „Schrift“ ist nicht so schön, sie träumt viel. Wir arbeiten aber Zuhause strukturiert und hartnäckig nach. Ich kenne mich mit der Problematik ADS gut aus, das betrifft sie vermutlich, ist aber auf Grund von Kapazitätsmangel nicht diagnostiziert.

Irgendwie hab ich kein gutes Gefühl bei so viel Förderunterricht nach sooo wenigen Wochen. Das grenzt doch mehr aus und führt zu noch mehr Überlastung.
Sie benötigt nicht noch mehr Übungen sonder den RICHTIGEN Lernweg. Und den bekommt sie Zuhause. In Ruhe.

Irre ich da?

LG

Antworten

Anonym schrieb am 08.11.2021 09:27

Hi,


die Frage stellt sich, was grenzt mehr aus. In der Klasse zu bleiben.
Oder die Luecken..... Was heist den Foerderunterricht. Kleine Gruppen mit Strucktur.
Oder mehr Zuwendung in der Klasse durch ne 2. Kraft.
Bei uns heist Sportfoerder, ne Gruppe.
Lass dich dich erstmal beraten, was das heist und wie das funktioniert

Lg Na

Anonym schrieb am 08.11.2021 10:24

Foerderunterricht heist nicht mehr uebung sondern bessere Vetankerung des Weges und der Strucktur.


Lg Na

KerstinR (Profil) schrieb am 08.11.2021 21:17

Meine Tochter gibt Förderunterricht an einer Schule. Sie ist Sonderpädagogin. Ich finde das toll, das Kinder - die langsamer oder anders lernen Unterstützung erhalten und trotzdem in der Schule bleiben können. Es wird eng mit Lehrer:in und auch Eltern zusammengearbeitet und es ist effektiver als zu Hause nach zuarbeiten, da es in der regulären Unterrichtszeit stattfindet. Sieh es als Unterstützung und nicht als Ausgrenzung. Es ist in der ersten Klasse so wichtig den Anschluß zu behalten - sonst macht das Lernen keinen Spaß mehr.

Anonym schrieb am 08.11.2021 21:29

Wir arbeiten aber Zuhause strukturiert und hartnäckig nach.
LG


Hallo,
an diesem Satz bin ich hängen geblieben. Verstehe ich es richtig, dass du nicht möchtest, dass deine Tochter während der regulären Unterrichtszeit gefördert wird, sondern sie lieber nachmittags in ihrer Freizeit zu Hause nacharbeiten lassen möchtest und zwar hartnäckig?
LG Doro

Rita (Profil) schrieb am 08.11.2021 22:39

ich glaub nicht, dass Förder während des regulären Unterrichtes stattfindet.

Ich kenne auch "eher sinnfreien" Förderunterricht mit Abbarbeiten von Arbeitsblättern ;-)
sogar in der 1.Kl.

das muss man in Erfahrung bringen, wie das läuft, wer das macht usw.

zu Hause arbeiten kann gut sein, kann aber auch eine Last sein, auch das ist nicht überall gleich, klar.

viel Erfolg!

Anonym schrieb am 09.11.2021 05:12

Guten Morgen, du solltest unbedingt mit der Schule reden, bevor du dich entscheidest. Formuliere deine Vorbehalten!
So ein Förderunterricht kann ganz unterschiedlich aussehen - abhängig von Bundesland und davon, wie viele Kapazitäten die Schule hat. Lass' es dir genau erklären.
Ich arbeite an einer inklusiven Schule, und bei uns gibt es unterschiedliche Konzepte, die an die/den Schüler*in angepasst werden.
Ach ja, sei froh, dass die Schule so aufmerksam ist, dass sie bereits nach wenigen Wochen aktiv wird!

LG,
Ano wg job

Deichkind (Profil) schrieb am 09.11.2021 11:12

Soweit ich weiß, kann man den Förderunterricht nicht ablehnen. Das gehört zur regulären Unterrichtszeit und ist somit Pflicht. Vertraue doch ein bisschen den Lehrern.

Anonym schrieb am 09.11.2021 21:12

In unserer Grundschule gab es im ersten und zweiten Schuljahr "Förderunterricht" für alle Kinder. In Kleingruppen.
Einfach weil sie die Stunden zur Verfügung hatten. Jedes Kind hat anfangs genau auf seine kleinen "Probleme" Aufgaben bekommen, ab dem 2. Schuljahr gab es dann eine Förderstunde für Deutsch und eine für Mathe, da wurden dann nur noch die Kinder " eingeladen", bei denen es die Lehrerin für nötig befunden hat. Diese Förderstunde im zweiten Schuljahr war freiwillig, die im ersten Schuljahr gehörte fest zum Stundenplan.